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Eine Stunde für Afrika

.In Afrika ist die Mutter-Kind-Sterblichkeit immer noch sehr hoch, häufig durch schwere hygienische Mängel oder fehlende medizinische Betreuung. Weltweit stirbt alle 90 Sekunden eine Frau an Komplikationen während der Schwangerschaft oder bei der Geburt.

Die Freiwilligenorganisation „Südtiroler Ärzte für die Dritte Welt“ und die Missionsgruppe Meran haben die Solidaritätsaktion „Eine Stunde für Afrika - Solidarität für eine sichere Geburt“ ins Leben gerufen. Ziel des Projektes ist es, jenen Müttern mehr Gelassenheit schenken, die in den Krankenhäusern Attat/Äthiopien und N’Dali/Benin ihre Kinder zur Welt bringen.

Der Südtiroler Sanitätsbetrieb unterstützt: jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter hat die Möglichkeit eine oder mehrere Arbeitsstunden zu spenden und mit dieser Geste einer afrikanischen Mutter zu einer sicheren Geburt zu verhelfen.

Die Spende: wann und wie?

Die Aktion beginnt am 16. Dezember 2013 und dauert bis 28. Februar 2014.

Mitmachen ist sehr einfach: die Interessierten können das Spenden-Formular ausfüllen und dem Lohnbüro des Gesundheitsbezirks zukommen lassen. Der entsprechende Betrag (Netto-Überstunde) wird im Laufe der nächsten Monate vom Gehalt abgezogen. Angereifte Überstunden laut Stundenzettel werden nicht abgezogen.

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Wie viel kann man spenden?

Jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter hat die Möglichkeit den Gegenwert einer oder mehrerer Arbeitsstunden zu spenden.
Der Gegenwert einer gespendeten Arbeitsstunde entspricht jenem einer Überstunde; für die verschiedenen Berufsprofile bedeutet das konkret:

  • Dritte Funktionsebene 13,00 Euro
  • Vierte/fünfte Funktionsebene 14,50 Euro
  • Sechste Funktionsebene 15,50 Euro
  • Siebte Funktionsebene 17,00 Euro
  • Funktionsebene 7ter 18,00 Euro
  • Achte und neunte Funktionsebene 19,50 Euro
  • Führungskräfte und Ärzte 30,00 Euro

Bei den Beträgen handelt es sich um Nettobeträge. Angereifte Überstunden laut Stundenzettel werden nicht abgezogen. Jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter kann frei wählen, wie viele Stunden bzw. welchen Gegenwert sie/er laut Einstufung spenden möchte.

Es ist nicht möglich, diese Spende steuerlich abzusetzen.


Wohin geht die Spende?

Das Krankenhaus von Attat ist ein Missions-Spital und befindet sich 180 km südwestlich von Addis Abeba in der Region Gurage in ländlicher Gegend. Mit nur 65 Betten ist es das einzige Spital für ein Einzugsgebiet mit 1.000.000 Einwohnern.
Die Südtiroler Ärzte für die Dritte Welt unterstützen das Krankenhaus seit 2007. Die ständig steigende Anzahl von chirurgischen Eingriffen und Geburten erfordern den Bau eines neuen Traktes mit zwei Operations- und zwei Kreißsälen.

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Das im September 2012 eingeweihte Krankenhaus „San Padre Pio“ von N'Dali, im Nordbenin, wird von einer Stiftung der zuständigen Diözese verwaltet.
Der Bau des Komplexes ist zum größten Teil durch die Missionsgruppe Meran „Ein Brunnen zum Leben“ finanziert worden. Zu Beginn des Sommers 2012 war der Bau soweit fortgeschritten, dass einige Abteilungen ihre Tätigkeit aufnehmen konnten. Es sind dies die Pädiatrie, die Gynäkologie, die Geburtshilfe, die Allgemeinmedizin, das Labor und die Apotheke. Nach Abschluss der Arbeiten wird das Krankenhaus über 200 Krankenbetten verfügen.

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