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Departement für Gesundheitsvorsorge

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Gesundheitsvorsorge | 18.12.2017 | 16:52

„Weil Leben Freude macht“

Um jene Familien, deren Kinder bei den Vorsorge-Impfungen nicht in Ordnung sind, zu sensibilisieren und um verstärkt zur Sinnhaftigkeit der Impfungen als Instrument der Gesundheitsvorsorge zu informieren, lanciert der Südtiroler Sanitätsbetrieb eine Informationskampagne. Mit den ersten Testimonials startet die Botschaft „Weil Leben Freude macht“.

Barbara Prieth ist eine der drei Testimonial der Kampagne "Weil Leben Freude macht": "Menschen mit Vorerkrankungen haben auch Recht, geschützt zu werden."ZoomansichtBarbara Prieth ist eine der drei Testimonial der Kampagne "Weil Leben Freude macht": "Menschen mit Vorerkrankungen haben auch Recht, geschützt zu werden."

In den Diskussionen um die Frage, ob Impfen verpflichtend sein oder die Entscheidung jedem/jeder einzelnen selbst überlassen werden sollte, kommt ein Gesichtspunkt oft zu kurz: Geimpft zu werden ist ein Recht. Die wissenschaftliche Gemeinschaft ist sich einig, dass Impfungen zu den wirksamsten Vorsorgemaßnahmen zählen.

Der Südtiroler Sanitätsbetrieb startet nun in Zusammenarbeit mit dem Ressort für Gesundheit die Vorsorge-Kampagne „Weil Leben Freude macht“. Menschen erzählen ihre Geschichte und machen sichtbar, dass durch Impfungen Krankheiten vermieden werden können und Werte wie Lebensqualität, Verantwortung und Sicherheit beeinflussen.

Die Testimonials sind Barbara Prieth, Miss Südtirol 2001 und inzwischen zweifache Mutter, Markus Markart, Primar der Abteilung Pädiatrie am Krankenhaus Brixen und zweifacher Vater sowie Mali Höller, Baumann-Wirtin in Signat/Ritten, fünffache Mutter und Großmutter von sechs Kindern. Sie alle werden in die Kampagne eine eigene Sichtweise einbringen. Die Bevölkerung erfährt also von Menschen mit unterschiedlichen Lebensrealitäten, wieso ihnen die Impfung genützt hat oder weshalb sie von der Impfung überzeugt sind.

Landesrätin Martha Stocker, Generaldirektor Thomas Schael, der geschäftsführende Sanitätsdirektor Thomas Lanthaler, die Direktorin des Departments für Gesundheitsvorsorge Dagmar Regele, sowie Emanuela Pedevilla, Kinderärztin und Ansprechperson zum Thema Impfen in der Südtiroler Ärztekammer präsentierten die Kampagne.

Mit Medieninseraten in Print und Online ist die Kampagne gestartet. Die 3 Testimonials erzählen so ihre Geschichte, 2018 folgen neue. Im neuen Jahr wird die Kampagne weiter verstärkt: ein Informationspaket soll den Bürgerinnen und Bürgern fundierte Aufklärung bieten. Gleichzeitig mit Kampagnenstart wurde auch die Facebook-Seite Impfen schützt - Vaccinare protegge“ gestartet.

www.sabes.it/gesundheitsvorsorge

Informationen: Abteilung Kommunikation, Marketing und Bürgeranliegen, Tel. 0471 907139

Die Testimonials und ihre Geschichten

Mali Höller: „Ich weiß die schönen Dinge des Lebens zu schätzen und dazu gehört auch die Gesundheit. Es liegt in unserer Verantwortung, alles dafür zu tun, um gesund zu bleiben. Deshalb: Impfen kann Leben retten. Impfen schützt.“

Mali Höller, die quirlige und wortgewandte Wirtin vom Baumannhof in Signat/Ritten, ist fünffache Mutter und sechsfache Großmutter. Stets gut gelaunt, steht sie mit beiden Beinen mitten im Leben und seit vielen Jahren hinter dem Herd in ihrer Küche. Ein bekanntes Gesicht, eine Frau mit Herz und Verstand, die ihre Meinung offen ausspricht, auch zum Thema Impfungen. „Es liegt gar nicht so lange zurück, dass es keine Impfstoffe gab. Eine kleine Verletzung, eine simple Infektion hatte fatale Auswirkungen, auch beim meinem Großvater. Er ist mit 40 Jahren an Tetanus verstorben. Hätte es damals eine Impfung gegeben, wäre es ihm vergönnt gewesen, seine Kinder heranwachsen zu sehen. Impfungen heute nicht in Anspruch zu nehmen ist ein Rückschritt in die Vergangenheit.“

Barbara Prieth: „Nichtimpfen kann auch bedeuten, die Gesundheit anderer Menschen in Gefahr zu bringen. Deshalb: Impfen schützt, uns selbst ebenso wie jene, die darauf angewiesen sind, dass man auf sie Rücksicht nimmt.“

Barbara Prieth aus Naturns wurde im Jahre 2001 zur Miss Südtirol gekürt. Sie stand viele Jahre im Rampenlicht und ist heute eine erfolgreiche Geschäftsfrau und Mutter von zwei kleinen Kindern. Eine Frau, die trotz ihres Erfolges bodenständig geblieben ist und dem Leben mit Freude entgegenblickt. Mitunter nicht immer eine einfache Aufgabe, da in ihrem direkten familiären Umfeld eine Vorerkrankung den Alltag prägt und jede Infektion eine Gefahr darstellt. Für Barbara steht beim Thema Impfungen vor allem eines fest: „Wir tragen unseren Kindern gegenüber Verantwortung und schützen sie mit Impfungen vor Krankheiten. Aber auch jene Menschen, deren Gesundheit vielleicht eines besonderen Schutzes bedarf, gehören zum Kreise jener, deren Lebensqualität durch Impfungen zweifelsohne steigt. Ich weiß nur zu genau, wovon ich spreche. Impfen steht somit auch für eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung.“

Markus Markart: "Als zweifacher Vater und Kinderarzt liegt es mir am Herzen, Kinder und deren Familien gut durchs Leben zu begleiten. Dazu zählt auch eine gezielte Gesundheitsvorsorge, weil: Impfen schützt.“

Markus Markart ist seit 2003 Primar der Pädiatrie am Krankenhaus Brixen und Vater von zwei Kindern. Im Laufe seiner Karriere hat er an vielen Abteilungen an verschiedenen Krankenhäusern Erfahrungen gesammelt und Schwerpunkte in seiner Tätigkeit gesetzt. Besonders am Herzen liegt ihm die Prävention und Gesundheitsvorsorge der Kleinsten in unserer Gesellschaft, dazu zählt auch das Impfen. Die Diskussionen und Zweifel rund um dieses Thema kann er nicht nachvollziehen. „Impfungen sind ein Meilenstein der Medizin, sie haben in den vergangenen Jahrzehnten Millionen von Menschen das Leben gerettet. Sinkende Impfraten sind bedenklich, denn sie stellen die Grundlage für das Wiederaufflammen von längst ausgerotteten Krankheiten dar. Als Arzt und Vater kann ich allen verantwortungsbewussten Eltern nur empfehlen, auf Impfungen als Schutz zur Erhaltung der Gesundheit unserer Kinder zurückzugreifen.“

(EGF)


Markus Markart ist seit 2003 Primar der Pädiatrie am Krankenhaus Brixen und Vater von zwei Kindern. Auch er sagt: zur Gesundheitsvorsorge der Kleinsten zählt auch das Impfen. Zoomansicht Markus Markart ist seit 2003 Primar der Pädiatrie am Krankenhaus Brixen und Vater von zwei Kindern. Auch er sagt: zur Gesundheitsvorsorge der Kleinsten zählt auch das Impfen.
Mali Höller ist Wirtin, ihr Großvater ist an Thetanus verstorben. "Hätte es damals eine Impfung gegeben, wäre es ihm vergönnt gewesen, seine Kinder heranwachsen zu sehen." Zoomansicht Mali Höller ist Wirtin, ihr Großvater ist an Thetanus verstorben. "Hätte es damals eine Impfung gegeben, wäre es ihm vergönnt gewesen, seine Kinder heranwachsen zu sehen."
Präsentierten die Kampagne: Dagmar Regele, Thomas Schael, Martha Stocker, Thomas Lanthaler, Emanuela Pedevilla (v.l.) Zoomansicht Präsentierten die Kampagne: Dagmar Regele, Thomas Schael, Martha Stocker, Thomas Lanthaler, Emanuela Pedevilla (v.l.)
Barbara Prieth: „Nichtimpfen kann auch bedeuten, die Gesundheit anderer Menschen in Gefahr zu bringen. Deshalb: Impfen schützt, uns selbst ebenso wie jene, die darauf angewiesen sind, dass man auf sie Rücksicht nimmt.“ Zoomansicht Barbara Prieth: „Nichtimpfen kann auch bedeuten, die Gesundheit anderer Menschen in Gefahr zu bringen. Deshalb: Impfen schützt, uns selbst ebenso wie jene, die darauf angewiesen sind, dass man auf sie Rücksicht nimmt.“
Markus Markart: „Als zweifacher Vater und Kinderarzt liegt es mir am Herzen, Kinder und deren Familien gut durchs Leben zu begleiten. Dazu zählt auch eine gezielte Gesundheitsvorsorge, weil: Impfen schützt.“ Zoomansicht Markus Markart: „Als zweifacher Vater und Kinderarzt liegt es mir am Herzen, Kinder und deren Familien gut durchs Leben zu begleiten. Dazu zählt auch eine gezielte Gesundheitsvorsorge, weil: Impfen schützt.“
Mali Höller: „Ich weiß die schönen Dinge des Lebens zu schätzen und dazu gehört auch die Gesundheit. Es liegt in unserer Verantwortung, alles dafür zu tun, um gesund zu bleiben. Deshalb: Impfen kann Leben retten. Impfe Zoomansicht Mali Höller: „Ich weiß die schönen Dinge des Lebens zu schätzen und dazu gehört auch die Gesundheit. Es liegt in unserer Verantwortung, alles dafür zu tun, um gesund zu bleiben. Deshalb: Impfen kann Leben retten. Impfe

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