Hauptinhalt

Departement für Gesundheitsvorsorge

Departement für Gesundheitsvorsorge

Amba-Alagi-Straße 33
39100 Bozen
Tel. 1: +39 0471 909 211
Tel. 2: +39 0471 635 187
Fax: +39 0471 909 201
Web: http://www.sabes.it/gesundheitsvorsorge


Tätigkeiten:

Folgende Dienste bilden das beratende Komitee und arbeiten im Departement zusammen:

  • Dienste für Hygiene und öffentliche Gesundheit (Bozen, Meran, Brixen, Bruneck)
  • Dienst für Arbeitsmedizin (Betrieblicher Dienst)
  • Dienst für Sportmedizin (Bozen)
  • Pneumologischer Dienst (Betrieblicher Dienst)
  • Tierärztlicher Dienst (Betrieblicher Dienst)
  • Dienst für Diät und klinische Ernährung (Bozen)
  • Vertreterin der Ärzte und des akademischen leitenden Sanitätspersonals: Dr.in Loredana Latina
  • Vertreterin des nicht-ärztlichen Sanitätspersonals: Dr.in Gundula Gröber

Das betriebsweite Departement beschäftigt sich vor allem damit, Gesundheitsrisiken auf den Grund zu gehen und zu bekämpfen, es bewertet und interpretiert Daten aus dem Gesundheits- aber auch aus dem Umweltbereich. Durch die Zusammenarbeit mit betrieblichen Diensten und landesweiten Abteilungen werden Untersuchungen, Projekte und Forschungsarbeiten möglich, ebenso wie die Ausarbeitung von Leitlinien, Prozessprotokollen und Vorsorgeprogrammen. Das Departement für Gesundheitsvorsorge wurde mit Beschluss des Generaldirektors Nr. 258 vom 06.12.2011 eingerichtet.

Webseite: www.sabes.it/gesundheitsvorsorge


Zur Karte: Amba-Alagi-Straße 33

Departementdirektor/in

Koordinator/in

News

Gesundheitsvorsorge | 10.10.2018 | 16:39

Thrombose: Ein Gerinnsel mit Folgen

Am zweiten Oktoberwochenende wird in rund 100 Ländern der „Weltthrombosetag“ begangen. Ein wichtiger Anlass, um auch in Südtirol auf die Gefahr des unscheinbaren Blutgerinnsels hinzuweisen, welches eine der häufigsten – vermeidbaren – Ursachen für Todesfälle bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen darstellt. Am Freitag, den 12. Oktober 2018 steht in den Krankenhäusern Bozen und Meran Fachpersonal für Fragen und zur Aufklärung zu diesem Thema zur Verfügung.

Thrombose: Ein Gerinnsel mit FolgenZoomansichtThrombose: Ein Gerinnsel mit Folgen

Bereits zum fünften Mal werden in über 98 Ländern die Scheinwerfer an diesem Tag auf dieses Thema gerichtet: Risikofaktoren, erste Anzeichen und Symptome werden dabei in vielen Krankenhäusern – die Partner des „World Thrombosis Day“ sind - in den Mittelpunkt gestellt. Denn nach wie vor heißen die drei größten „Herz-Kreislauf-Killer“ Herzinfarkt, Schlaganfall und Thromboembolie.

Die Blutgerinnung ist ein Vorgang, der eigentlich ein Schutzmechanismus ist: Nach einer Verletzung schützt das Gerinnungssystem den Körper vor dem Verbluten. Dies bedeutet, dass das Blut verklumpt („Thrombus“) und die Wunde schließt. Ein Mechanismus, der an sich lebensrettend ist - nicht jedoch, wenn sich der Thrombus von der Venenwand loslöst und als Blutklumpen („Embolus“) auf den Weg in den Blutkreislauf macht. Wenn der Embolus die Lungen erreicht, führt er zu einer Verlegung der Lungenarterien. Je nach Ausdehnung kommt es zu einem Lungeninfarkt oder im ungünstigsten Fall zu einem lebensgefährlichen Rechtsherzversagen. 

Als Risikofaktor gilt dabei eine längere Liegezeit, z.B. im Falle eines Krankenhausaufenthaltes (wobei nach chirurgischen Eingriffen die entsprechenden Vorsorgemaßnahmen seitens des ärztlichen Personals ergriffen werden, z.B. Anti-Thrombose-Strümpfe und/oder gerinnungshemmende Medikamente). Aber auch stundenlange Bewegungsunfähigkeit wie im Falle eines Langstreckenfluges, Flüssigkeitsmangel, eine Schwangerschaft, Rauchen oder die Einnahme der Pille erhöhen das Risiko, an einer Thrombose bzw. Thromboembolie zu erkranken. Eine gute ärztliche Beratung zu den Risikofaktoren und eventuelle Maßnahmen zur Vermeidung sind deshalb gefragt.  

Auch der Südtiroler Sanitätsbetrieb ist Partner des „World Thrombosis Day“ und stellt sich am Freitag, den 12. Oktober 2018 von 10:00 bis 12:00 Uhr in den Eingangsbereichen der Krankenhäuser Bozen und Meran mit Fachpersonal beratend zur Verfügung. Während im Krankenhaus Bozen neben den Informationen auch Ratschläge zur Handhabung der Anti-Thrombose-Strümpfe gegeben werden, ist in Meran bei Bedarf eine kurze Ultraschalluntersuchung der Gefäße möglich. 

Der stellvertretende Sanitätsdirektor Roland Döcker bricht eine Lanze dafür, dass sich die Bürgerinnen und Bürger mehr zu diesem Thema informieren: „Nicht nur in meiner Tätigkeit als Mediziner habe ich sehr tragische Fälle vom Thromboembolien gesehen. Viele darunter wären vermeidbar gewesen – jede Aufklärung zu diesem Thema, die ein Leben rettet, ist deshalb gut investiert.“ 

Infos zum Thema: www.worldthombosisday.org 

Informationen für die Medien: Abteilung Kommunikation, Marketing und Bürgeranliegen des Südtiroler Sanitätsbetriebes, Tel. 0473 263806

(SF)



Andere Mitteilungen dieser Kategorie

Downloads
  Titel Download

Damit die auf dieser Seite vorhandenen PDF-Dokumente geöffnet und angezeigt werden können, muss ein PDF-Betrachter installiert sein.
Falls Sie noch keinen PDF-Betrachter installiert haben, entscheiden Sie sich jetzt für:
Laden Sie sichen einen Freien PDF-Betrachter herunter
einen Freien PDF-Betrachter
Adobe© Reader©
den Adobe© Reader©


Sicher aufwachsen von 1 bis 6 Jahre
Sicher aufwachsen von 1 bis 6 Jahre
Kinder in einer sicheren und risikofreien Umgebung aufwachsen lassen, auch dank einiger kleiner Vorkehrungen, die alle Eltern kennen sollten, um möglichen Unfällen im Haushalt und im Freien vorzubeugen: Das ist das Ziel einer Zusammenarbeit zwischen den Diensten für Hygiene und öffentliche Gesundheit des Südtiroler Sanitätsbetriebes und den Kinderärzten und Kinderärztinnen freier Wahl.
  1. Sicher aufwachsen von 0 bis 6 Monate
    (PDF 4266 KB)
  2. Sicher aufwachsen von 6 bis 12 Monate
    (PDF 3670 KB)
  3. Sicher aufwachsen von 1 bis 3 Jahre
    (PDF 3213 KB)
  4. Sicher aufwachsen von 3 bis 6 Jahre
    (PDF 4883 KB)
  5. Checkliste für ein kindersicheres Zuhause
    (PDF 1962 KB)
Sturz, nein danke!
Sturz, nein danke!
Stürze im Alter sind die Hauptursache für Verletzungen. Menschen, die schon einmal gestürzt sind haben lange Zeit mit schweren gesundheitlichen Folgen zu kämpfen. Auch wenn die Verletzungen verheilt sind, bleiben viele in ihrer Lebensführung und Lebensqualität eingeschränkt. Es gibt viele Gründe für Stürze aber auch Möglichkeiten, diese zu verhindern. Diese anschaulich gestaltete Broschüre soll zu diesem Thema sensibilisieren und Hinweise zur Vorbeugung von Stürzen im täglichen Leben aufzeigen.
  1. Sturz, nein danke!
    (PDF 7723 KB)
Weil Leben Freude macht
Weil Leben Freude macht
Informationskampagne rund um das Thema Impfen (2017-18)
  1. Weil Leben Freude macht - Kurzversion
    36 Seiten (PDF 1014 KB)
  2. Weil Leben Freude macht - Langversion
    64 Seiten, mit Fragen und Antworten, Literaturverzeichnis (PDF 932 KB)
Die Selbstuntersuchung der Brust nach der MammaCare-Methode
Die Selbstuntersuchung der Brust nach der MammaCare-Methode
Mittels einer regelmäßigen, monatlichen Brustselbstuntersuchung, können Frauen einen Knoten, geringfügige Veränderungen, usw. frühzeitig entdecken und so wichtige Zeit gewinnen... Die MammaCare-Methode ist die einzige wissenschaftlich entwickelte Methode zur Brustselbstuntersuchung.
  1. Die Selbstuntersuchung der Brust nach der MammaCare-Methode
    (PDF 1661 KB)
Glücksspiel: Infos und Risiken
Glücksspiel: Infos und Risiken
Glücksspiele sind weit verbreitet. Die meisten Menschen gehen verantwortungsbewusst mit den Angeboten um. Glücksspiele können aber auch zum Risiko werden. Je früher Glücksspielsucht erkannt wird, desto besser sind die Chancen, sich ohne weitere finanzielle, gesundheitliche oder seelische Schäden aus der Abhängigkeit zu lösen.
  1. Glücksspiel: Infos und Risiken
    (PDF 1562 KB)
  2. Plakat
    (PDF 387 KB)