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Koordinierende Pflegedienstleitung

Wo finden Sie uns? Krankenhaus Bozen, Lorenz Böhlerstr. 5, Haupteingang, links
Koordinierender Pflegedienstleiter: Dr. Konrad Tratter
Sekretariat: Montag-Freitag, 8:00-17:00 Uhr
Tel. +39 0471 908 211
Fax 0471 908 435
E-Mail: sekretariat.pdl@sabes.it

DienstleiterInnen und PflegedienstleiterInnen


Stabstellen

Stabsstelle für Informationsverarbeitung

Stelleninhaber:

Stabstelle für Organisations- und Prozessentwicklung

Stelleninhaberin:

Stabstelle für Berufliche Entwicklung - Kontinuierliche Weiterbildung

Stelleninhaber:


MitarbeiterInnen

Mitarbeiter der Pflegedienstleitung

 Verwaltungsmitarbeiterinnen


Über uns

Leitgedanke

Gerade in der Gesundheitsversorgung bilden ethische Fragen eine wichtige Grundlage der Arbeit. Und deshalb haben natürlich auch wir im Sanitätsbetrieb Bozen Aufgabenschwerpunkte definiert, auf die wir uns bei unserer Arbeit beziehen. Wir haben sie für Sie zusammengefasst:
Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht der Mensch, seine Gesundheit und seine Fähigkeit, sich selbst zu pflegen. Wir erbringen Dienstleistungen, die in ihrem Ausmaß und ihrer Qualität seinen Bedürfnissen entsprechen? die also einerseits angemessen und wirksam sind und andererseits einen achtsamen und zielgerichteten Einsatz der Ressourcen gewährleisten.
Wir achten die Würde unserer Patientinnen und Patienten: Wir behandeln alle Menschen gleich, egal welchem Geschlecht, welcher Nationalität, Religion oder sozialen Schicht sie angehören, welche Sprache sie sprechen oder ob sie körperlich oder geistig behindert sind. Jeder ist für den Ablauf seiner eigenen Behandlung mitverantwortlich wie auch für den sorgsamen Umgang mit den Einrichtungen unseres Betriebes.
Wir verpflichten uns, die Qualität der gebotenen Behandlung und Pflege ständig zu verbessern und unsere Arbeit auf die Zufriedenheit unserer Patientinnen und Patienten auszurichten. Zur Überprüfung führen wir entsprechende Umfragen durch.
Wir garantieren eine kontinuierliche und regelmäßige Versorgung. Deshalb reduzieren wir so weit wie möglich Ausfälle oder Unterbrechungen und achten auf Pünktlichkeit. Wir bemühen uns, unsere Arbeit effizient zu organisieren und eine therapeutische Kontinuität zu gewährleisten.

Charta der Gesundheitsdienste

Berufskodex der italienischen Krankenpflege

Schon seit 1960 verfügt die italienische Krankenpflege über einen Berufs- und Verhaltenskodex, den  "Deontologischen Kodex", der für alle Berufsangehörigen verpflichtend ist. Selbstverständlich wurde der Kodex im Laufe der Zeit immer wieder angepasst; die aktuelle Version stammt aus dem Jahr 1999.
Neben allgemeinen Voraussetzungen und ethischen Grundsätzen des Krankenpflegeberufs regelt der Kodex die Beziehungen des Pflegepersonals zu den Betreuten, den Kolleginnen und Kollegen sowie anderen Berufsgruppen und zur Einrichtung. Außerdem enthält er eine Vereinbarung, die das Verhalten gegenüber den Patientinnen und Patienten definiert und zu deren Einhaltung man sich als Krankenpfleger und Krankenpflegerin verpflichtet.

  • Deontologischer Kodex für Krankenpflegerinnen und Krankenpfleger

Auch andere, der Pflegedirektion zugeordneten Berufsgruppen verpflichten sich einem Berufskodex.

  • Deontologischer Kodex für Röntgentechniker/innen

 

Organisation

1. Schnuppertage
Sie möchten unseren Betrieb erst einmal kennen lernen, bevor Sie einen Arbeitsvertrag mit uns schließen? Kein Problem. Sie können in ?Ihrer" Abteilung zwei oder drei Praxistage verbringen - und sich dann entscheiden.

2. Arbeitsvertrag
Wir bieten Ihnen einen befristeten oder unbefristeten Arbeitsvertrag an - je nach Ihrer Qualifikation und Voraussetzung.

3. Einarbeitung
Sie werden durch eine Mentorin oder einen Mentor gezielt eingearbeitet. Unsere professionellen Teams bieten Ihnen aktive Starthilfe. Denn bei uns sind Sie herzlich willkommen.

4. Job Descriptions (Stellenbeschreibungen)
Wir sind derzeit dabei, nach und nach für alle Berufsbilder "Job Descriptions" zu erarbeiten, die auf unseren betrieblichen Kontext abgestimmt sind. Diese stellen ein Basisinstrument für die Definition von Zielen und die fachübergreifende Arbeit dar. Denn sie definieren Zuständigkeiten sowie Beziehungen zwischen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern - unter Berücksichtigung des Berufsbilds und der Funktion.

5. Arbeitszeit
Die wöchentliche Arbeitszeit beläuft sich auf 38 Stunden. Hinzu können Mehr- oder Überstunden kommen, die jeweils gesondert vergütet werden.

Die rollierenden Dienstpläne sind lange im Voraus einsehbar und ermöglichen es Ihnen, Ihre Freizeit entsprechend zu gestalten. - Tägliche Arbeitzeit
Frühdienst von 7.00 bis 13.15 Uhr
Spätdienst von 13.00 bis 20.15 Uhr
Nachtdienst von 20.00 bis 7.15 Uhr
Möglich sind auch Dienste von 7.00 bis 16.00 Uhr oder ein geteilter Dienst .

6. Urlaub
Bei einer Fünftagewoche haben Sie Anspruch auf 30 Urlaubstage. Bei einer Sechstagewoche können Sie sich über 32 Urlaubstage freuen.

7. Weitere Angebote
Im Herbst 2005 wurde unsere neue Personalwohnanlage fertig gestellt. Hier stehen unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern modern eingerichtete Wohneinheiten mit Balkon und Parkmöglichkeit in Krankenhausnähe zur Verfügung.

Außerdem offerieren wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein verbilligtes Essen in unserer Kantine bzw. Mensa, stellen die Dienstkleidung und organisieren Sprachkurse.

8. Perspektiven
Aufgrund der ambulanten und stationären Versorgung aus einer Hand sowie des großen gesundheitlichen Angebots unseres Betriebes können wir ein breites Spektrum an Einsatzmöglichkeiten anbieten - ob im stationären oder ambulanten Bereich, im Funktionsdienst oder in der häuslichen Versorgung. Sie können sich entweder auf die Pflege in einem Bereich spezialisieren, wie zum Beispiel der Intensivpflege oder der Geriatrie, oder aber Ihr Wissen nacheinander in mehreren Einsatzfeldern vertiefen.

 

Aufgaben und Projekte
Wir wollen noch besser werden
Stillstand bedeutet Rückschritt: Diese geflügelten Worte treffen auch und gerade auf die Gesundheitsversorgung zu. Und weil wir keinesfalls Rückschritte verzeichnen, sondern uns im Gegenteil ständig weiterentwickeln und unsere Versorgungsqualität verbessern wollen, haben wir auf Ebene der Pflegedirektion eine Stabsstelle eingesetzt, die die Ausarbeitung und Umsetzung verschiedener Projekte verantwortet.

1. Strategische Aufgaben
Wir wollen unsere Arbeit auf einen Modus umstellen, der den Kriterien professioneller Fallarbeit entspricht. Durch die Einführung entsprechender Organisationsmodelle werden wichtige Rahmenbedingungen für die zu erbringenden wissensbasierten und personenbezogenen Dienstleistungen geschaffen. Sie sind Voraussetzung für das Erreichen wichtiger Ziele wie:

  • die Umsetzung von Departments oder
  • die Neuausrichtung von primär akut stationären zur teilstationären und ambulanten  Dienstleistungserbringung wie Day-Hospital und Day-Surgery, auch unterstützt durch neue Organisationaeinheiten wie Nursing-led unit.

2. Professionelle Arbeit und Führung
Mit diesem Projekt, mit dem wir nicht nur in Bozen, sondern in ganz Italien eine Vorreiterrolle einnehmen, verfolgen wir das Ziel, die Professionalität der einzelnen Berufsgruppen zu stärken und deren Potenziale besser einzusetzen. Unsere Arbeit soll eigenverantwortlicher und patientenorientierter werden. Dies wollen wir durch die Einführung professioneller und innovativer Praxismodelle und der Qualifizierung von Führungskräften erreichen (siehe auch Strategische Aufgaben).

Unsere Ziele sind:

  • die Verbesserung der Patientenversorgung
  • die Erhöhung der Zufriedenheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  • die Optimierung der Arbeitsbeziehungen innerhalb sowie zwischen den jeweiligen Berufsgruppen und
  • die Steigerung der Attraktivität unseres Betriebes sowohl für Patientinnen und Patienten als auch für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Projekt wird sich über mehrere Jahre erstrecken.

3. Pflege und Versorgung von Patienten
Bereits im Jahr 2004 haben sich alle Berufsgruppen im Rahmen von Zielvorhaben mit den Inhalten ihrer jeweiligen Berufsprofile auseinandergesetzt. Auf diesen Ergebnissen aufbauend, sind im Jahr 2005 und 2006 Zielvorhaben im klinischen Bereich vereinbahrt worden. Sie befassen sich mit Fragestellungen wie der Ausarbeitung

  • von Standards für die Schmerztherapie,
  • eines Verfahrens für die geschützte Entlassung von Frühgeborenen,
  • eines Wegs der interdisziplinären Versorgung von Patientinnen und Patienten während und nach einer Reha-Behandlung,
  • einer Methode zur Abnahme, Überprüfung und Verteilung von Blutkonserven in Zentren des multizonalen Transfusionsdienstes.

4. Optimierung der geschützten pflegerischen Entlassung
Hauptziel dieses Projekts ist die Verbesserung der häuslichen Pflege in den Gemeinden rund um Bozen sowie in Bozen selbst. Der Dienst fungiert als Brücke, um die Versorgung von Patientinnen und Patienten zu gewährleisten, die nach der Entlassung aus dem Krankenhaus noch Pflegebedarf haben. Zudem sollen die Angehörigen in der pflegerischen Versorgung angeleitet und bei der Erledigung bürokratischer Angelegenheiten unterstützt werden.

5. Qualitätsmanagement
Auf Ebene der Pflegedirektion wurde eine Stabsstelle "Qualitätsentwicklung" eingesetzt. Hauptinstrument zur Verbesserung der Versorgungsqualität ist ein optimales Projektmanagement. Denn auch Projekte wie Zielvorhaben und Stellenbeschreibungen tragen zur Qualitätsverbesserung bei. Wir geben uns jährlich Ziele vor, die für die einzelnen operativen Einheiten und Berufsgruppen besonders wichtig sind. Diese sollen mit Hilfe spezifischer Projekte erreicht werden. Am Ende jedes Jahres wird der Erfolg gemessen (siehe Pflege).

6. Zusammenarbeit und Schnittstellenmanagement
Im Zentrum steht die Teamentwicklung sowie die interdisziplinäre Zusammenarbeit. Durch Stellenbeschreibungen und die Festlegung der Zuständigkeits- und Verantwortungsbereiche wollen wir Verbesserungen erreichen.

7. Forschung
Dieses Aufgabenfeld muss in den kommenden Jahren strukturiert und aufgebaut werden. Deshalb wurde hierfür eine Stabsstelle eingeführt. Das landesweite und betriebsübergreifende Projekt "Evidence-based Nursing" stellt einen ersten Schritt dar. Die Evaluation des LEO-Seminars soll in enger Zusammenarbeit mit der Forschungsabteilung der EURAC (Europäische Akademie) ein zweites Standbein bilden.

8. Fort- und Weiterbildung
In Italien sind alle, die in Gesundheitsberufen arbeiten, gehalten, sich kontinuierlich fortzubilden und dies durch jährlich erreichte Bildungscredits zu belegen. Auch uns ist die gezielte Weiterentwicklung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein wichtiges Anliegen, weshalb auch für diesen Aufgabenschwerpunkt eine Stabsstelle eingerichtet wurde. Der individuelle Bedarf an Fort- und Weiterentwicklung soll im Rahmen von Mitarbeitergesprächen geklärt werden. Auf dieser Basis wird dann die kurz- oder mittelfristige Planung sowie die Erstellung sowohl von mitarbeiter- als auch von teambezogenen Bildungsplänen erfolgen. Der Aufbau eines Bildungscontrollings soll zukünftig zur Überprüfung der gesetzten Ziele dienen .

9. Informatik
Durch die schrittweise Einführung der klinischen Krankenakte (EDV) soll die Dokumentation des Pflege- und Behandlungsprozesses zum einen erleichtert und zum anderen der Aufbau eines klinischen Pflege-Controllings ermöglicht werden. Dies wird durch eine entsprechende Stabsstelle gewährleistet.