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Die Kampagne

Gut versorgt - Die Informationskampagne

.Wohl kaum ein gesundheitliches Thema liegt der Südtiroler Bevölkerung derart am Herzen wie das der Vormerkzeiten. Verständlicherweise. Auf fachärztliche Untersuchungen und Leistungen zu warten, erzeugt Unsicherheit und Angst.

Alle Verantwortlichen im Südtiroler Gesundheitswesen sind sich dessen bewusst. In den vergangenen Jahren wurde deshalb intensiv an organisatorischen und technischen Maßnahmen gearbeitet, um eine weitere Verkürzung der Wartezeiten zu erreichen. Allerdings ist auch die Information der Bevölkerung wichtig. Der Bürger/die Bürgerin beeinflusst nämlich durch sein/ihr Verhalten die Vormerkzeiten.

Die Kampagne möchte diesen Aspekt der "Mit-Verantwortung" bewußt machen, indem sie den Bürger/die Bürgerin informiert,

  • dass der Hausarzt/die Hausärztin der 1. Ansprechpartner in allen Fragen der Gesundheit ist und eine umfassende Beratung bereithält,
  • dass es 4 verschiedene Dringlichkeitsstufen gibt und damit zusammenhängend unterschiedliche Höchstwartezeiten,
  • dass der Hausarzt/die Hausärztin jedem Patient/jeder Patientin eine der 4 Dringlichkeitsstufen zuweist, auf der Grundlage von Protokollen, die auf internationalen Leitlinien und Standards beruhen,
  • dass "Warten" auch ein Akt der Solidarität jenen gegenüber ist, die eine Leistung rascher und unmittelbarer benötigen.

So "eingestuft" darf sich der Bürger/die Bürgerin in Sicherheit wähnen. Gut versorgt eben! Die Kampagnenmotive zielen auf diese Aspekte.

Und last but not least: Die tatsächliche Situation ist häufig besser als öffentlich dargestellt. Nimmt man das fachärztliche Angebot für nicht-dringende Leistungen in Südtirol als Ganzes, so sind bereits jetzt in fast jedem wichtigen Fachbereich der Gesundheitsversorgung Leistungen unterhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Höchstwartezeiten erhältlich. Voraussetzung ist, dass der Bürger/die Bürgerin bereit ist, auch in ein benachbartes Krankenhaus des Landes oder in einen Gesundheitssprengel auszuweichen. Auch dazu möchte die Kampagne einladen!

Flyer

Gut versorgt: Die bestmögliche Behandlung für alle. Wie kann ich dabei helfen? [PDF]