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Orthopädie und Traumatologie

Kontakte

Wo finden Sie uns? Krankenhaus, Hauptgebäude, 2. Stock, blauer Bereich
Primar geschäfts.: Dr. Stefano Parduzzi
Pflegekoordination: Gerda Riedmann
Tel. 0471 908 677
Fax 0471 907 697
Email: orto.bz@sabes.it

 

Besuchszeiten:

An Werktagen: 14:00-16:00 und 18:00-19:30 Uhr
An Feiertagen: 10:00-12:00, 14:00-16:00 und 18:00-19:30 Uhr
Für Sondergenehmigungen wenden Sie sich bitte an den Primar.

Allgemeine Übersicht der Besuchszeiten


Über uns

Ärtzeteam: Dr. Mohamed Al Sawalmeh, Dr.in Raffaella Basile, Dr. Giuseppe Bertinazzo, Dr. Marco Bombelli, Dr. Francesco Brigadoi, Dr. Michele Ciech, Dr. Vincenzo Cosenza,  Dr. Martin Köllensperger, Dr.in Silke Larcher, Dr. Andrea Mondini, Dr. Christian Morandell, Dr. Giovanni Paltrinieri, Dr. Stefano Parduzzi, Dr. Oscar James Quinto, Dr. Francesco Renier, Dr. Francesco Simeone, Dr. Marco Spinel, Dr. Andreas Tutzer
Bettenanzahl: 60 Betten

Welche sind unsere Aufgaben?

Hand

Viele Krankheitsbilder in der Hand- und Mikrochirurgie behandeln wir ambulant oder mit kurzem stationärem Aufenthalt, z.B.  Ganglion, Karpaltunnelsyndrom, Schnellender Finger, Quervain-Krankeheit, Mb. Dupuytren, Rhizarthrose.
Als Unfallkrankenhaus behandeln wir neben Knochenbrüchen  auch schwere Verletzungen mit Beteiligung von Sehnen und Nerven. Seit 2014 bieten wir die minimalinvasive Behandlung des Mb. Dupuytren mittels einem Enzym (Chlostridium histolyticum –Xiapex) an. Die Behandlung wird ambulant durchgeführt.

Schulter/Ellenbogen

Schulter und Ellenbogen gehören zu den beweglichsten Gelenken im menschlichen Körper und ermöglichen erst den vielseitigen Einsatz unserer Hände. Die Beweglichkeit kann allerdings durch hohe Belastungen, Knochenbrüche oder Verrenkungen beeinträchtigt sein. Wenn Schulter oder Ellenbogen nicht mehr funktionieren, verursacht das starke Schmerzen. Selbst einfachste Aufgaben im täglichen Leben bereiten im Alltag dann große Schwierigkeiten, manuelles Arbeiten  wird unmöglich.
Brüche werden von uns fachgerecht versorgt und eine frühe funktionelle Behandlung angestrebt. Verletzungen der Rotatorenmanschette werden genäht, um eine volle Funktion der Schulter wiederherzustellen. Ein Impingement (Einklemmen) der Schulter kann starke Schmerzen verursachen und die Beweglichkeit massiv beeinträchtigen. Minimalinvasive Verfahren und die Arthroskopie ermöglichen eine baldige Genesung.

Hüfte

Das Hüftgelenk ist das größte und am stärksten belastete Gelenk im menschlichen Körper. Seine Aufgabe ist es, den aufrechten Stand und die Fortbewegung zu ermöglichen. Die Hüfte besteht aus einem Kugelgelenk, das aus einer Hüftpfanne und einem Hüftkopf gebildet wird. Beide Bestandteile sind von Gelenkknorpel überzogen, um die Reibung zu vermindern.  Wenn der Knorpel im Alter abnimmt oder durch einen Unfall beschädigt wird, kommt es zur Arthrose mit Bewegungseinschränkungen und zunehmenden Schmerzen. Wenn Physiotherapie und Schmerzmittel nicht mehr ausreichen, kann eine Hüft-Totalprothese eingesetzt werden. Sie ersetzt sowohl Hüftkopf, als auch Gelenkspfanne und bildet eine neue funktionierende Einheit.
Kommt es durch einen Sturz oder Unfall zu einem Schenkelhalsbruch und eine Verschraubung ist nicht möglich, kann bei noch guter Gelenkpfanne, der Hüftkopf durch eine Teilprothese ersetzt werden.
Impingement (Einklemmung) und dadurch verursachte Bewegungseinschränkung können arthroskopisch operiert werden.
Die Traumatologie Bozen versorgt nicht nur alle Frakturen von Oberschenkel und Schenkelhals sondern auch Azetabulumfrakturen und Beckenfrakturen. Wir sind Südtiroler Referenzzentrum für die meist lebensbedrohlichen Beckenbrüche.

Seit 2003 wird die Hüftprothesenimplantation bei Hüftarthrose über minimalinvasive Zugänge eingesetzt. Besonders der vordere und anterolaterale Zugang werden bei Hüftprothesen benutzt.

Kniegelenk

Das Kniegelenk ist die bewegliche Verbindung zwischen dem Oberschenkelknochen und dem Schienbein und ermöglicht Stehen, Gehen, Hinsetzen und Aufstehen. Das Kniegelenk besteht aus der Verbindung dreier Knochen: dem Femur (Oberschenkelknochen), der Tibia (Unterschenkelknochen) und der Patella (Kniescheibe). Diese Knochen werden von starken Bändern, Muskeln und Sehnen zusammengehalten. Dazwischen liegt ein Gelenkspalt, in dem sich wiederum die Menisken (Zwischengelenksscheiben) befinden. Sie fangen Druck und Belastung auf. Ein gesundes Knie ist schmerzfrei und vollständig beweglich.
Wenn eines oder mehrere Teile des Kniegelenks durch Alter oder Verletzung beschädigt wurden, leidet die Bewegungsfähigkeit des Kniegelenks. Mit der Zeit beginnt die Knorpelschicht sich abzunutzen. Da sich Gelenksknorpel nicht selbst regenerieren kann, vergrößert sich der Schaden. Die Knochen liegen frei und reiben aufeinander. Zuerst ist Ihr Kniegelenk vielleicht nur ein wenig steif. Mit fortschreitender Abnutzung werden die Knochen jedoch schmerzhaft aufeinander reiben und die Bewegungsfähigkeit einschränken.
Nicht nur die Knochen und der Knorpel sind für eine perfekte Funktion wichtig, die Menisken bilden eine Gleitschicht dazwischen. Wenn sie durch eine Verstauchung oder Unfall einreißen, können sie starke Schmerzen verursachen. Wenn sie sich verklemmen, kann es sogar unmöglich sein, das Knie zu strecken, es ist blockiert.
In der Mitte des Knies befinden sich die sogenannten Kreuzbänder, welche dem Knie Stabilität verleihen. Vor allem beim plötzlichen Verdrehen, wie es häufig beim Fußball oder beim Skifahren vorkommt, kann (meist das vordere) Kreuzband reißen. Das Knie ist dann nicht mehr stabil, man hat das Gefühl es gibt nach.
Wir haben langjährige Erfahrung in der Arthroskopie des Kniegelenkes. Hier wird über kleine Schnitte eine Kamera ins Knie eingeführt und mit Mini-Instrumenten z.B. der Meniskus genäht oder der Knorpel verschweißt.
Ein gerissenes Kreuzband kann entweder durch eigene Muskelsehnen oder durch ein spezielles Kunstfaserband ersetzt werden. Im Anschluss an eine Kreuzbandplastik ist das Knie wieder stabil genug, um selbst professionell Ski zu fahren.
Wenn ein Kniegelenk zu sehr geschädigt ist, kommt oft nur mehr eine Knieprothese in Frage. Bei diesem Eingriff wird entweder eine Hälfte oder meist das gesamte Kniegelenkdurch ein künstliches ersetzt.

Fuß

Das Skelett eines Fußes besteht aus 26 Knochen.  Die knöchernen Elemente werden von Kapseln, Bändern, Muskeln und einer kräftigen Bindegewebsplatte unter der Fußsohle zusammengehalten. Auf diese Weise entstehen ein Längs- und ein Quergewölbe.  Diese Gewölbe tragen das gesamte Körpergewicht bei jedem Schritt, tausende Male am Tag.
Erkrankungen im Bereich des Sprunggelenkes und der Füße sind sehr verbreitet. Sie beeinträchtigen die Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden der betroffenen Patientinnen und Patienten erheblich.
Neben der Versorgung von Frakturen des Sprunggelenkes und der Füße führen wir die gesamte Bandbreite der orthopädischen Chirurgie durch, z.B. Hallux Valgus, Metatarsalgien, Arthrodesen, Senkfuß, Fersensporn, Operationen bei Plattfuß. Seit einigen Jahren werden Vorfusskorrekturen, wie Hallux valgus und Metatarsalgien auch ambulant und minimalinvasiv (Isham De Prado) durchgeführt.


Ambulatorien

Prioritäre Visite

Wo: Hauptgebäude, Poliambulatorien, Erdgeschoss, grüner Bereich
Wann: Terminvergabe innerhalb von 8 Tagen
Vormerkungen: ELVS (Einheitliche Landesvormerkungsstelle) Tel. 0471 457 457; Montag-Freitag 08:00-16:00 Uhr
Zugang: nur mit Bewilligung und Vermerk "PRIOR" mit Angabe der Verdachtsdiagnose

Allgemeine Visite

Vormerkung nach erkranktem Segment: Hand, Schulter, Wirbelsäule, Hüfte, Knie, Fuß, Kinderorthopädie
Wo: Hauptgebäude, Poliambulatorien, Erdgeschoss, grüner Bereich
Wann: Montag-Freitag 8:30-12:30 und 13:30-16:00 Uhr
Vormerkungen: ELVS (Einheitliche Landesvormerkungsstelle) Tel. 0471 457 457; Montag-Freitag 08:00-16:00 Uhr
Zugang: nur mit Bewilligung und Angabe der Verdachtsdiagnose

 

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