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Mykologisches Inspektorat

Kontakte

Wo: Bozen, Amba-Alagi-Straße 33, 2. Stock, Zimmer Nr. 2.07
Tel. +39 0471 909 223; Fax +39 0471 909 235
Wann: normalerweise von Mitte Juni bis Ende Oktober eine Stunde nachmittags an folgenden Tagen: 

  • Jeden Montag
  • An geraden Kalendertagen (2., 4., 6. usw.)
  • Ausgenommen sind alle Samstage, Sonntage und sonstigen Feiertage

 Die Medien teilen mit, wann die mykologische Kontrollstelle geöffnet sein wird.


Über uns

Was macht der Mykologe bzw. die Mykologin?  

  • Er/Sie berät private Sammler und Konsumenten über die Genießbarkeit der spontan wachsenden frischen Pilze und behält die nicht essbaren Pilze zur späteren Vernichtung zurück
  • Er/Sie erlässt die gesetzlich vorgeschriebene sanitäre Bescheinigung über die durchgeführte Kontrolle der frischen Pilze, die für den Detailverkauf und Großhandel bestimmt sind
  • Er/Sie bringt in den gesetzlich vorgeschriebenen Fällen die Zahlungsgebühren zur Anwendung
  • Er/Sie führt die Prüfungen durch, welche zur Erlangung des  Befähigungsausweises zum Verkauf der handelsfähigen frischen Pilze Voraussetzung sind

Wie müssen die Pilze zur Kontrolle gebracht werden ?

  • In festen, offenen und luftdurchlässigen Behältern (Körbe o. ä. Behälter)
  • Frisch (nicht gefroren oder aufgetaut, nicht getrocknet oder anderswie aufbewahrt)
  • Unversehrt (nicht geschnitten - niemals den Stiel abtrennen! - nicht zerstückelt, nicht gewaschen und keinesfalls ohne Bestandteile, die für die Bestimmung der Pilze wichtig sind)
  • In gutem Aufbewahrungszustand (nicht wurmstichig, schimmelig, verwest, durchnässt, übermäßig reif)
  • Von Erde, Blättern u./o. anderen Fremdkörpern befreit

Wann, unter welchen Umständen und wem ist vom Pilzkonsum abzuraten?

  • Im Zweisfelsfalle
  • Häufig und in größeren Mengen
  • Roh oder unzureichend gekocht, weil diese Art von Verzehr zu Beschwerden und Vergiftungen führen kann
  • Bei Empfindlichkeit gegenüber bestimmten Lebensmitteln, Medikamenten oder bei gelegentlichen Beschwerden an Magen, Leber, Darm und Pankreas; in diesen Fällen nur unter Aufsicht Ihres Vertrauensarztes

Was tun, wenn nach dem Verzehr Beschwerden auftreten?

  • Sich beim ersten Zweifel oder bei den ersten Vergiftungserscheinungen sofort ins Krankenhaus begeben
  • Eventuelle Reste der Pilze, Speisen, des Erbrochenen oder des Stuhlgangs aufbewahren
  • Allfällige, wichtige Informationen für die Bestimmung der verzehrten Pilze und deren Sammelstation liefern

Woran müssen sie sich erinnern ?

  • Es gibt keine Methoden, Rezepte, Gegenstände, Pflanzen (z.B. Knoblauch), Metalle (z.B. Silberlöffel) o.Ä. zur Feststellung der Giftigkeit eines Pilzes
  • Die verschiedenen Pilzarten werden aufgrund einschlägiger wissenschaftlicher Merkmale bestimmt. Trauen Sie daher nicht den Pilzbestimmungen, die von so genannten "Scheinexperten bzw. Scheinmykologen" durchgeführt worden sind, sondern wenden Sie sich an diplomierte Mykologen
  • Sammeln Sie keine Pilze, die Sie nicht kennen
  • Wer gerne Pilze sammelt, übt ein wunderbares Hobby aus. Es ist jedoch sinnvoll, die eigenen mykologischen Kenntnisse fortwährend zu vertiefen; deshalb raten wir Ihnen, einem Verein beizutreten, der sich durch seine didaktischen und kulturellen Zielsetzungen auszeichnet

 

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