Hauptinhalt

Therapiebereiche

Abhängigkeiten

30 Therapieplätze: Dieser Bereich wurde 2001 eröffnet und in Betrieb genommen und ist zuständig für die Behandlung von substanz- und nicht substanzgebundenen Abhängigkeiten. Es werden Patienten mit einer Alkohol- oder Medikamentenabhängigkeit, mit kombinierten Abhängigkeiten sowie Patienten mit einer Spielsuchtproblematik für 6-8 Wochen stationär behandelt.

  • Therapiekonzept
    Für den Bereich Abhängigkeiten entsprechen die Behandlungsrichtlinien einem ganzheitlichen integrativen Ansatz, mit verhaltenstherapeutischem und systemischem Schwerpunkt. Dieser Ansatz wird ergänzt durch Methoden aus der Gestaltungstherapie, der Soziotherapie sowie verschiedener körperorientierter Verfahren.
    Abhängigkeiten werden als bio-psycho-soziale Störungsbilder betrachtet und behandelt.
    Der Schwerpunkt der therapeutischen Arbeit mit Abhängigen liegt auf der Umsetzung einer intensiven stationären Psychotherapie, die letztlich auf die Erhaltung bzw. auf die Einhaltung von Abstinenz gegenüber dem Suchtmittel ausgerichtet ist.
    Durch entsprechende Bedingungs-, Verhaltens- und Zielanalysen wird eine individuelle Therapieplanung für den jeweiligen Patienten vorgenommen.
    Die Patienten werden in eine therapeutische Gemeinschaft integriert, die durch Unterstützung und Wertschätzung aber auch durch konstruktive Konfrontation mit problematischen Verhaltensweisen dem Einzelnen bei der Veränderung behilflich sein soll.
    Die Bearbeitung der komplexen Probleme mit vielfältigen Therapiemethoden erfordert den Einsatz eines multiprofessionellen Teams.
  • Therapieziele
    Als wesentliches Ziel wird die Einsicht in die Abhängigkeitsproblematik und die Erhaltung der Abstinenz gegenüber dem Suchtmittel angestrebt.
    Wiedererlangung bzw. bestmögliche Wiederherstellung von körperlicher und psychischer Leistungsfähigkeit.
    Einflussnahme auf Risikofaktoren und Risikoverhalten.
    Verbesserung der Lebensqualität durch Veränderung des Lebensstils.
    Hilfe zur Selbsthilfe durch Selbstmanagement.
    Motivation zur Fortführung einer ambulanten Behandlung im extramuralen Bereich.
  • Therapeutisches Leistungsangebot
    Das therapeutische Leistungsangebot besteht aus sich ergänzenden Bausteinen (medizinische und psychologische Behandlung, psychologische Trainings, Psychotherapie – Soziotherapie, Ergo- bzw. Gestaltungstherapie, physio- und sporttherapeutische Maßnahmen, therapeutisches Reiten, Ernährungs- und Gesundheitsberatung) und wird auf die Bedürfnisse und Ziele der Patienten abgestimmt. Die Einbeziehung von Familienangehörigen ist ein unabdingbarer, fester Bestandteil der Therapie.
  • Anmeldung - Zuweisung
    Zuweisung der Patienten aus der Region erfolgt im Bereich Abhängigkeiten über die Dienste für Abhängigkeitserkrankungen bzw. gleichgestellte private konventionierte Dienste.

Ess-Störungen

Für die Behandlung von Essstörungen steht eine eigene Wohngemeinschaft mit 6 Therapieplätzen zur Verfügung. Aufgenommen werden Patientinnen und Patienten mit Magersucht, Ess-Brechsucht, Essanfällen und Übergewicht. Die Behandlungsdauer beträgt in der Regel 8-10 Wochen mit zwischenzeitlichen Probeaufenthalten im häuslichen Umfeld.

  • Aufnahmekriterien:
    Für eine Aufnahme im Therapiezentrum Bad Bachgart ist ein persönliches Kontaktgespräch mit ärztlichen oder psychologischen
    TherapeutInnen erforderlich.
    Volljährigkeit (in Ausnahmefällen auch Minderjährige ab 15/16 Jahren)
    Es muss eine intensive stationäre Psychotherapie angezeigt sein.
    Eine Abklärung/Stabilisierung akuter/chronischer körperliche Symptome muss erfolgt sein.
    Freiwilligkeit wird vorausgesetzt.
    Eine Aufnahme im Therapiezentrum ist nicht möglich bei akut selbst- oder fremdgefährdendem Verhalten, akuten Psychosen, schweren intellektuellen Behinderungen oder Demenzen,
    Bettlägerigkeit und Pflegebedürftigkeit
  • Therapiekonzept
    Der stationäre Schonraum soll für die Patientinnen und Patienten eine Möglichkeit darstellen unter geschützten Bedingungen neue Verhaltensweisen gemeinsam zu erproben und Lösungsmöglichkeiten auf ihre Wirksamkeit hin zu überprüfen.
    Die Behandlungsrichtlinien entsprechen einem integrativen psychotherapeutischen Ansatz. Schwerpunktmäßig werden verhaltenstherapeutische und systemische Konzepte und ergänzende Methoden aus der Gestaltungstherapie, der Soziotherapie und verschiedener körperorientierter Therapieverfahren eingesetzt.
    Die Behandlung erfolgt vorwiegend in Gruppentherapie. Die therapeutische Gruppe dient der gegenseitigen Unterstützung und Wertschätzung, aber auch der konfrontativen Auseinandersetzung mit problematischen Verhaltensweisen und als Hilfestellung bei der Veränderung des destruktiven Verhaltens.
    Die Patientinnen und Patienten nehmen zusammen im Speisesaal ihre 3 Hauptmahlzeiten und 2 Zwischenmahlzeiten ein. Beim Essen erfolgt keine Kontrolle seitens der TherapeutInnen.
  • Therapieziele
    Neben den individuellen Zielen, die mit den Patientinnen und Patienten gemeinsam erarbeitet werden, gelten folgende allgemeine Richtlinien:
    Normalisierung des Essverhaltens durch Ernährungsplanung und Einführung einer regelmäßigen Essenstruktur mit ausgewogenen Mahlzeiten und ausreichenden Kalorien
    Gewichtszu- bzw. –abnahme und Stabilisierung innerhalb eines adäquaten Gewichtsbereiches (BMI 18-20) Gewichtsverträge
    Erkennen der biologischen Bedürfnisse, Hunger-Sättigung, Umgang mit gesunder Ernährung
    Verbesserung von Körperwahrnehmungen und Akzeptanz des eigenen Körpers und der eigenen Person. Management der Körperaktivität
    Genussfähigkeit
    Bearbeitung von Problembereichen wie Selbstwert, soziale Kompetenz, Perfektionismus, Stressmanagement, Spannungsreduktion u. Training der Emotionsregulation
    Aufbau alternativer Lösungsmöglichkeiten bezüglich Ernährungsmanagement
    Einkaufs- und Kochtraining
    Klärung der Familiendynamik
  • Therapeutisches Leistungsangebot
    Das therapeutische Leistungsangebot besteht aus sich ergänzenden Bausteinen (medizinische Behandlung, psychologische Trainings, Psychotherapie – Soziotherapie, Ergo- bzw. Gestaltungstherapie, physio-, sport- und bewegungstherapeutische Maßnahmen, Ernährungs- und Gesundheitsberatung) und wird auf die Bedürfnisse und Ziele der Patienten abgestimmt. Die Einbeziehung von Familienangehörigen ist ein unabdingbarer, fester Bestandteil der Therapie.
  • Anmeldung, Zuweisung
    Auch für den Bereich Essstörungen sind die psychosomatischen Ambulanzen, die psychologischen Dienste, die psychiatrischen Dienste, die diversen Akutabteilungen, die Ärzte für Allgemeinmedizin und die Fachärzte für Psychiatrie zuständig

 


Psychosomatik und Psychotherapie

35 Therapieplätze: Dieser Bereich wurde 2003 eröffnet und in Betrieb genommen und es werden vorwiegend Angst-, Zwangs- und schwere Belastungsstörungen, Depressionen, Essstörungen und somatoforme Störungen behandelt. Die Behandlungsdauer liegt bei 6-8 Wochen und orientiert sich an der individuellen Bedarfssituation.

  • Aufnahmekriterien
    Für eine Aufnahme im Therapiezentrum Bad Bachgart ist ein persönliches Kontaktgespräch mit ärztlichen oder psychologischen TherapeutIinnen erforderlich.
    Volljährigkeit (in Ausnahmefällen auch Minderjährige ab 15/16 Jahren)
    Es muss eine intensive stationäre Psychotherapie angezeigt sein.
    Eine Abklärung/Stabilisierung akuter/chronischer körperliche Symptome muss erfolgt sein.
    Freiwilligkeit wird vorausgesetzt.
  • Eine Aufnahme im Therapiezentrum ist nicht möglich bei:
    akut selbst- oder fremdgefährdendem Verhalten
    akuten Psychosen
    schweren intellektuellen Behinderungen oder Demenzen
    Bettlägerigkeit und Pflegebedürftigkeit
  • Therapiekonzept
    Die Behandlungsrichtlinien für den Bereich Psychosomatik/Psychotherapie entsprechen einem integrativen psychotherapeutischen Ansatz. Schwerpunktmäßig werden verhaltenstherapeutische und systemische Konzepte und ergänzend dazu Methoden aus der Gestaltungstherapie, der Soziotherapie und verschiedener körperorientierter Therapieverfahren eingesetzt.
    Psychotherapie wird dabei als Methode verstanden um zielgerichtete Veränderungen im Erleben und im Verhalten von Patienten zu erzielen und damit eine Beeinflussung von Verhaltensstörungen und Leidenszuständen im Einverständnis mit den Patienten gemeinsam zu erarbeiten.
    Neben allgemein gültigen Behandlungsprinzipien wird auf eine individuell ausgerichtete Gestaltung des Behandlungsverlaufs besonderer Wert gelegt.
    Durch entsprechende Bedingungs-, Verhaltens- und Zielanalysen wird gemeinsam mit den Patienten eine individuelle Therapieplanung vorgenommen.
    Die Einbindung der Patienten in eine therapeutische Gemeinschaft, die durch gegenseitige Unterstützung und Wertschätzung, aber auch durch konstruktive Konfrontation mit problematischen Verhaltensweisen gekennzeichnet ist, soll dem einzelnen bei der Veränderung zusätzliche Hilfestellung geben.
    Der stationäre Schonraum soll für die Patienten eine Möglichkeit darstellen unter geschützten Bedingungen neue Verhaltensmuster gemeinsam zu erproben und Lösungsmöglichkeiten auf Ihre Wirksamkeit hin zu überprüfen.
  • Therapieziele
    Neben den individuellen Zielen, die mit den Patienten gemeinsam erarbeitet erden, gelten folgende allgemeine Richtlinien:
    Unterstützung des Genesungsprozesses durch die Beseitigung bzw. Linderung körperlicher, psychischer und sozialer Probleme.
    Stärkung der individuellen Ressourcen bei der Bewältigung der Erkrankung und ihrer Folgen.
    Wiedererlangen bzw. Wiederherstellung von körperlicher und psychischer Leistungsfähigkeit.
    Förderung der bio-psycho-sozialen Sichtweise der einzelnen Störungsbilder.
    Einflussnahme auf Risikofaktoren und Risikoverhalten.
    Hilfe zur Selbsthilfe durch Selbstmanagement.
  • Therapeutisches Leistungsangebot
    Das therapeutische Leistungsangebot besteht aus sich ergänzenden Bausteinen (medizinische Behandlung, psychologische Trainings, Psychotherapie – Soziotherapie, Ergo- bzw. Gestaltungstherapie, physio-, sport- und bewegungstherapeutische Maßnahmen, Ernährungs- und Gesundheitsberatung) und wird auf die Bedürfnisse und Ziele der Patienten abgestimmt. Die Einbeziehung von Familienangehörigen ist ein unabdingbarer, fester Bestandteil der Therapie.
  • Anmeldung, Zuweisung
    Für den Bereich Psychosomatik/Psychotherapie sind die psychosomatischen Ambulanzen, die psychologischen Dienste, die psychiatrischen Dienste, die diversen Akutabteilungen, die Ärzte für Allgemeinmedizin und die Fachärzte für Psychiatrie zuständig.