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Dienst für Krankenhauspsychologie

Kontakte

Psychologe: Dr. Anton Huber 
Tel.: 0474 581 805  
Fax: 0474 581 001
E-Mail: krankenhauspsychologie@sb-bruneck.it


Über uns

Unterstützung bei Krebserkrankungen für Betroffene und Angehörige

Der Dienst für Krankenhauspsychologie wird sowohl am Krankenhaus Bruneck als auch am Krankenhaus Innichen auf den Stationen und in der Ambulanz angeboten. Im Krankenhaus von Bruneck befindet sich die Ambulanz im Parterre.  Am Krankenhaus von Innichen ist die Ambulanz im Personalaufenthaltsraum im alten Gebäude im ersten Stock untergebracht und jeweils am Mittwoch Nachmittag (je nach Terminvereinbarung) für folgende PatientInnen zugänglich:

  • PatientInnen mit Krebserkrankungen jeglichen Alters
  • für Angehörige und FreundInnen des/der Erkrankten

Eine Krebserkrankung wird meist als schwerer Einschnitt in die Lebensgeschichte eines Menschen empfunden und stellt eine große Belastung für die Betroffenen selbst, aber auch für die Angehörigen dar.
Trotz Krankheit wird versucht, eine Verbesserung der Lebensqualität zu erreichen und die Krankheitsbewältigung zu erleichtern. Sie erhalten Unterstützung bei unserem Dienst während der stationären Behandlung oder auch nachher, wenn Sie dies wünschen.

Sie können sich an den/die behandelnden Arzt/Ärztin wenden und um eine Zuweisung ersuchen oder selbst telefonisch einen Termin vereinbaren.

Melden Sie sich, wenn Sie 

  • den Wunsch nach einer psychologischen Begleitung haben
  • in einer Entscheidungskrise sind (z.B. bezogen auf weitere Therapien)
  • immer wieder von Angst, Unruhe und Zweifel gequält werden
  • ständig angespannt sind
  • sich als depressiv, freud- und lustlos empfinden
  • unter Schlafstörungen leiden
  • Übelkeit und Brechreiz quält
  • Schmerzen haben
  • zusätzlich zur Erkrankung durch Probleme in ihrer Vergangenheit oder in ihrem Lebensumfeld (Familie, Beruf, ...) belastet werden
  • sich schwer tun, mit ihren Mitmenschen über die Krankheit zu sprechen
  • merken, dass Sie sich aus ihrem sozialen Umfeld immer mehr zurückziehen
  • sich als Angehörige/r (FreundIn) in der Begleitung sehr belastet fühlen

Ambulatorien

Dienst für Krankenhauspsychologie

Wo: Parterre, Trakt B
Wann: Montag - Donnerstag, 08:00 - 12:00 Uhr und 14:00 - 17:00 Uhr; Freitag, 08:00 - 12:00 Uhr
Vormerkungen: Dienst für Krankenhauspsychologie, Tel. 0474 581 805, Montag, Mittwoch und Freitag, 11:00 - 12:00 Uhr; Dienstag und Donnerstag, 08:00 - 09:00
Zugang: mit Bewilligung des Hausarztes oder des Abteilungsarztes 


Weitere Informationen

Wie helfen wir Ihnen (Methoden)? 

  • Durch das Beratungsgespräch:
    Das gemeinsame Gespräch in einem durch Verschwiegenheit nach außen geschützten Rahmen ist das wichtigste Instrument, wo PatientInnen und Angehörige schon vor medizinischer Diagnosestellung (bei bangem Warten), während der Behandlungsplanung und Durchführung (Operation, Strahlentherapie, Chemotherapie und andere) sich Informationen holen und sich darüber beraten können, was sie von psychologischer Seite zusätzlich zu den medizinischen Therapien tun können, um die Behandlung besser durchzustehen und eine Besserung der Lebensqualität zu erreichen. Viele Fragen ergeben sich natürlich erst während und oft erst lange nach der Behandlung. Die vielen Termine geben auch einen gewissen strukturellen Halt; die Rückkehr in den Alltag löst dann oft große Unsicherheit aus, besonders die Angst vor einer Wiedererkrankung kommt immer wieder an die Oberfläche.
    Die Erkrankung wirft ihre Schatten meist auf die ganze Familie. Deshalb ist es nützlich, Angehörige in diese Gespräche mit einzubeziehen. Hier geht es darum, eine tragende Form der Kommunikation zu entwickeln.
    Die häufigsten Fragen sind meist: Wie können wir mit der Angst besser umgehen? Wie können wir über Krebs sprechen? Wie rede ich zu anderen Bekannten darüber? ... Viele Fragen betreffen das körperliche Erscheinungsbild, Sexualität, Lebensplanung, Arbeitsplanung, konflikthafte Veränderungen in den Beziehungen während und nach der Erkrankung. Bei Todesfällen ist eine Begleitung beim Abschiednehmen und in der Trauerbewältigung oft hilfreich und "not-wendig". 
  • Durch Entspannungstechniken:
    Sie dienen dazu, mit Stress, Anspannung und Ängsten besser umgehen zu können und helfen Nebenwirkungen (Übelkeit, Schmerzen, Schlafstörungen, ...) zu mildern. Gleichzeitig kann dadurch die Funktion des körpereigenen Abwehrsystems positiv unterstützt werden.
    Die wichtigsten Techniken sind: Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung nach Jacobson, Visualisierungstechniken, Fantasiereisen, Atemtechniken, Hypnose und Entspannungstraining am Biofeedbackgerät. 
  • Durch Entwicklung von Bewältigungsstrategien:
    basierend auf systemisch-familientherapeutischen und verhaltenstherapeutischen Techniken.
  • Durch kreative Techniken:
    Malen, Zeichnen, Schreiben, ... Rollenspiele.
  • Durch die Patientengruppe "MEIN ZWEITES LEBEN":
    (Projekt in Zusammenarbeit mit dem Verein Phönix und der Krebshilfe): Alle drei Wochen treffen wir uns unter der Leitung von Frau Dr. Centurioni Christine (Innsbruck) und Dr. Huber Anton im Sozialzentrum Trayah in Bruneck montags von 14.15 Uhr bis 17.15 Uhr.
    Anmeldungen beim Dienst für Krankenhauspsychologie. Bei erstmaliger Teilnahme sollten mindestens drei Monate ab der Erstbehandlung vergangen sein.
  • Durch Organisation von Vorträgen und Patientenseminaren:
    außerhalb des Krankenhauses zu wichtigen Themen, welche PatientInnen und ihre Angehörigen vorschlagen

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