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Häufige Fragen

Ab wann spricht man von unerfülltem Kinderwunsch?

Wenn innerhalb von ein bis zwei Jahren trotz regelmäßigen, ungeschützten Geschlechtsverkehrs keine Schwangerschaft eingetreten ist.

Wie häufig ist das?

Zirka 10 – 15% aller Paare in Mitteleuropa bleiben ungewollt kinderlos. 

Was sind die Ursachen dafür?

Der unerfüllte Kinderwunsch betrifft beide Partner gleichermaßen. Statistisch sind in zirka 30 - 40% die Ursachen entweder beim Mann oder bei der Frau zu finden, bei zirka 15 – 30% der betroffenen Paare kann es an beiden Partnern liegen. Bei 5 – 10% der Paare lässt sich keine erkennbare Ursache finden.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Die Voraussetzung für eine gute Behandlung ist die sorgfältige Abklärung der Ursachen der Kinderlosigkeit. Je genauer diese erfolgt, umso erfolgsversprechender kann behandelt werden. Eine akkurate Kontrolle von Hormonwerten, eine Überprüfung der Eileiterdurchgängigkeit, eine Kontrolle der Gebärmutterhöhle mittels Gebärmutterspiegelung , die laparaskopische Behandlung einer Endometriose sowie eine gründliche Abklärung der männlichen Unfruchtbarkeit sind grundlegender und unverzichtbarer Bestandteil  der Kinderwunschbehandlung. Anhand der erhaltenen Befunde wird über die Art der Behandlung entschieden. Behandungsmöglichkeiten ausführlich in der Patientenbroschüre (PDF 1.868 KB).

Wie hoch sind die Chancen für ein eigens Kind?

Die individuelle Chance für die Erfüllung des Kinderwunsches hängt von der Schwere der Fruchtbarkeitsstörung und vor allem vom Alter der Frau ab. Es kann nicht oft genug wiederholt werden, dass die Fruchtbarkeit der Frau mit Mitte 30 deutlich und mit hoch 30 drastisch abnimmt.  Bei  schweren Formen der männlichen Unfruchtbarkeit ist die Chance auf ein eigenes Kind ebenfalls stark vermindert. Etwa 60 – 80% aller Paare kann zu einem eigenen Kind verholfen werden, wenn alle therapeutischen Möglichkeiten ausgeschöpft werden.

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