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Neurologie

Kontakte

geschäftsf. Primar: Prof. Dr. Raffaele Nardone
Pflegekoordination: Roberto Vanin
Sekretariat: Tel. +39 0473 264 451 (Turm B, 4. OG)
Fax 0473 264 449
E-Mail: neuro@asbmeran-o.it
 
Stützpunkt Bettenabteilung: Tel. +39 0473 264 480 (Turm B, 4. OG) 

Neurologische Ambulanz:
Tel. +39 0473 264 072 (Poliambulatorien, Neurologie, Hochparterre)
Fax 0473 263 075

Unsere Abteilung verfügt über 20 Betten.

Besuchszeiten Bettenstation


Über uns

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Die Abteilung für Neurologie bildet seit April 1999 einen wichtigen Bestandteil des Krankenhauses Meran. Mehr als 800 Patientinnen und Patienten wurden in den letzten Jahren jährlich stationär betreut. Zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen zählen die verschiedenen Kopfschmerz- und Schwindelformen, Schlaganfälle, entzündliche Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems (Multiple Sklerose), degenerative Erkrankungen (M. Parkinson, Demenz, ALS), Tumorerkrankungen des Gehirns und Epilepsie.

Unser ärztliches Team

Prof. Dr. Raffaele Nardone (geschäftsf. Primar), Dr. Francesco Brigo, Dr.in Francesca Caleri (Werkvertrag), Dr. Luca Carnicelli (Werkvertrag), Dr. Markus Covi, Dr.in Loredana Petrucci (Werkvertrag), Dr. Hannes Tischler, Dr.in Katja Unterholzner


Dienstleistungen

Wir bieten Ihnen einerseits die diagnostische Einordnung neu aufgetretener Erkrankungen, als auch eine langfristige Betreuung in unseren Spezialambulanzen.

Wir führen spezielle neurophysiologische Untersuchungen durch und stehen in enger Zusammenarbeit mit andern Abteilungen des Krankenhauses. So können wir in Zusammenarbeit mit dem Dienst für Radiologie unseren Patientinnen und Patienten umfassende Bildgebung des Gehirns und Rückenmarks vermitteln (Kernspin- und Computertomographie, Angiographie). Die Abteilungen für Innere Medizin und Kardiologie bieten alle zusätzlich notwendigen Untersuchungsmöglichkeiten, um neurologische Erkrankungen diagnostisch einzuordnen (z.B. Doppler der Halsgefäße, 24-h-Blutdruckmessung, EKG, 24-h-EKG, Echokardiographie). 

Befundbesprechung

Wo: Poliambulatorien, Neurologie, Hochparterre
Wann: Nach Vereinbarung
Vormerkungen: Einheitliche Vormerkstelle, Tel. +39 0473 264 000
Zugang: Bewilligung durch Hausarzt/-ärztin bzw. Facharzt/-ärztin erforderlich

Neurologische Visite

Wo: Poliambulatorien, Neurologie, Hochparterre
Wann: Nach Vereinbarung
Vormerkungen: Einheitliche Vormerkstelle, Tel. +39 0473 264 000
Zugang: Bewilligung durch Hausarzt/-ärztin bzw. Facharzt/-ärztin erforderlich

Neurologische Visite im Sprengel Meran

Wo: Sprengel Meran, Romstr. 3, Neurologische Ambulanz
Wann: Nach Vereinbarung
Vormerkungen: Einheitliche Vormerkstelle, Tel. +39 0473 264 000
Zugang: Bewilligung durch Hausarzt/-ärztin bzw. Facharzt/-ärztin erforderlich

Kontrollvisite nach stationärem Aufenthalt

Wo: Poliambulatorien, Neurologie, Hochparterre
Wann: Nach Vereinbarung
Vormerkungen: Einheitliche Vormerkstelle, Tel. +39 0473 264 000
Zugang: Bewilligung durch Stationsarzt/-ärztin oder Einweisung Hausarzt/-ärztin erforderlich

Visite für Parkinson-Patientinnen und -patienten sowie für Patientinnen und -patienten mit Bewegungsstörungen

Wo: Poliambulatorien, Neurologie, Hochparterre
Wann: Nach Vereinbarung
Vormerkungen: Sekretariat Neurologie, Tel. +39 0473 264 072
Zugang: Bewilligung durch Hausarzt/-ärztin bzw. Facharzt/-ärztin erforderlich

Neurophysiologische Untersuchungen

Transkranieller Doppler (+ ev. Halsgefäße), Botox-Behandlung, Biotesiometrie

Wo: Poliambulatorien, Neurologie, Hochparterre
Wann: Nach Vereinbarung
Vormerkungen: Einheitliche Vormerkstelle, Tel. +39 0473 264 000
Zugang: Bewilligung durch Hausarzt/-ärztin bzw. Facharzt/-ärztin erforderlich
Anmerkung: Wir bieten in unserer Ambulanz die Ultraschalluntersuchung der außerhalb des Schädels verlaufenden Hirnarterien (ECD, ECCD). Außerdem führen wir routinemäßig auch die Transkranielle Doppler- und Duplexsonographie durch (TCD, TCCD). Dabei handelt es sich um eine Beurteilung der Hirnarterien in ihrem Verlauf innerhalb des Schädels.

Evozierte Potenziale (Visuell evozierte Potenziale - VEP)

Wo: Poliambulatorien, Neurologie, Hochparterre
Wann: Nach Vereinbarung
Vormerkungen: Einheitliche Vormerkstelle, Tel. +39 0473 264 000
Zugang: Bewilligung durch Hausarzt/-ärztin bzw. Facharzt/-ärztin erforderlich
Anmerkung: Am Kopf werden Elektroden angebracht, mit denen sich die Zeit messen lässt, die das Gehirn benötigt, um Informationen eines Bildschirmes über die Augen aufzunehmen und zu verarbeiten.

Somatosensible evozierte Potenziale (SEP) und motorisch evozierte Potenziale (MEP)

Wo: Poliambulatorien, Neurologie, Hochparterre
Wann: Nach Vereinbarung
Vormerkungen: Einheitliche Vormerkstelle, Tel. +39 0473 264 000
Zugang: Bewilligung durch Hausarzt/-ärztin bzw. Facharzt/-ärztin erforderlich
Anmerkung: Dabei werden bestimmte Nerven elektrisch (SEP) bzw. bestimmte Hirnregionen magnetisch (MEP) gereizt. Diese Untersuchungen ermöglichen eine Aussage über die Leitfähigkeit der Nerven des zentralen Nervensystems.

EEG (Elektroenzephalographie)

Wo: Poliambulatorien, Neurologie, Hochparterre
Wann: Nach Vereinbarung
Vormerkungen: Einheitliche Vormerkstelle, Tel. +39 0473 264 000
Zugang: Bewilligung durch Hausarzt/-ärztin bzw. Facharzt/-ärztin erforderlich
Anmerkung: Das EEG (Elektroenzephalographie) ist eine Methode zur Messung elektischer Hirnströme. Mit einem EEG können krankhafte Veränderungen der elektrischen Hirnaktivität erfasst werden. Dazu zählen

  • epilepsietypische Potenziale: Das sind EEG-Veränderungen, die bei einer Neigung zu epileptischen Anfällen auftreten. Das EEG kann hier zur Diagnosestellung der Epilepsie beitragen und in einzelnen Fällen auch ein gesteigertes Risiko für erneute Anfälle anzeigen.
  • allgemeine Veränderungen im EEG-Befund: Diese Veränderungen können bei entzündlichen, stoffwechselbedingten oder toxischen Hirnerkrankungen auftreten und einen Hinweis auf den Schweregrad der Erkrankung geben.
  • Herdbefunde: Das sind Veränderungen der Hirnstromwellen, die vor allem bei lokalen Hirnerkrankungen wie Schlaganfällen, Tumoren oder umschriebenen entzündlichen Prozessen auftreten. 

Wie läuft das EEG ab?
Dem Patienten bzw. der Patientin werden ca. 20 Elektroden an genau definierten Stellen auf der Kopfhaut platziert. Eine Routine-EEG-Ableitung dauert ungefähr 30 Minuten. Die EEG-Untersuchung ist ungefährlich, schmerzlos und beliebig oft wiederholbar. Eine Variante stellt das Schlaf-EEG dar. Dabei sollen die Patientinnen und Patienten während der Ableitung einschlafen. Die Ableitung dauert entsprechend länger. In Bezug auf die Fragestellung Epilepsie ist die Aussagekraft letzterer Untersuchung eine höhere im Vergleich zum Routine-EEG. 

EMG (Elektromyographie)

Wo: Poliambulatorien, Neurologie, Hochparterre
Wann: Nach Vereinbarung
Vormerkungen: Einheitliche Vormerkstelle, Tel. +39 0473 264 000
Zugang: Bewilligung durch Hausarzt/-ärztin bzw. Facharzt/-ärztin erforderlich
Anmerkung: Das EMG ist ein technisches Untersuchungsverfahren, bei dem die elektrische Aktivität eines Muskels gemessen wird. Es wird eine dünne Nadel-Elektrode in den Muskel gestochen und über entsprechende Verstärker die Aktivität im Inneren des Muskels abgeleitet. Das EMG dient zur Einordnung der Art und Schwere verschiedener Erkrankungen des peripheren Nervensystems (Nervenwurzeln, periphere Nerven, Muskeln). Bei einer Verletzung oder Entzündung eines Nervs kann das EMG einen Hinweis auf die Prognose geben. Zunächst wird der Muskel in Ruhe beurteilt, dann während der Muskelanspannung. Die Elektroneurographie ist eine Untersuchung der Nervenleitung. Mit ihrer Hilfe kann z.B. die Geschwindigkeit gemessen werden, mit der ein Nerv elektrische Signale weiterleitet, also die Nervenleitgeschwindigkeit (NLG). Sie dient ebenso wie die Elektromyographie zur Einordnung des Ortes, der Art und Schwere verschiedener Muskel- und Nervenerkrankungen. Die beiden Untersuchungsverfahren ergänzen sich, sodass sie häufig zusammen in einer Sitzung durchgeführt werden.

Spezialambulanzen

Hierbei handelt es sich um ambulante Sprechstunden bei einem auf dem entsprechenden Gebiet spezialisierten Arzt bzw. einer Ärztin mit dem Ziel, den Patientinnen und Patienten eine optimale und insbesondere auch kontinuierliche Betreuung zu bieten.

Visite für Multiple-Sklerose-Patientinnen und -patienten

Wo: Poliambulatorien, Neurologie, Hochparterre
Wann: Nach Vereinbarung
Vormerkungen: Sekretariat Neurologie, Tel. +39 0473 264 072
Zugang: Bewilligung durch Hausarzt/-ärztin bzw. Facharzt/-ärztin erforderlich
Anmerkung: Unter den verschiedenen Verlaufsformen der Multiple Sklerose gibt es sehr milde Fälle, die im Alltagsleben kaum spürbar sind. Seltener treten Verläufe auf, die zu einer schweren Behinderung führen. Wir bieten alle notwendigen diagnostischen Möglichkeiten, um entzündliche Erkrankungen von Gehirn und Rückenmark zu diagnostizieren:

  • Messung von visuell evozierten Potenzialen (VEP
  • Kernspin-Tomographie (Magnetrisonanz-Tomographie)
  • Liquoranalyse (Hirnwasseruntersuchung)

Im Falle einer Bestätigung der Diagnose sollte eine kontinuierliche Betreuung durch einen auf diesem Gebiet erfahrenen Neurologen bzw. einer Neurologin erfolgen, um die oft in Schüben verlaufende Krankheit optimal medikamentös zu behandeln. Dabei ist insbesondere auch die Behandlung mit Interferonen hervorzuheben, die in einigen Fällen die Schubrate seken kann. Wir beraten Sie auch bei sozialen Problemen sowie zur Organisation von Krankengymnastik. 

UVA-Sprechstunde (bei Verdacht auf Gedächtnisstörungen und/oder Alzheimer)

Wo: Poliambulatorien, Neurologie, Hochparterre
Wann: Nach Vereinbarung
Vormerkungen: Einheitliche Vormerkstelle, Tel. +39 0473 264 000
Zugang: Bewilligung durch Hausarzt/-ärztin bzw. Facharzt/-ärztin erforderlich

Visite für Patientinnen und Patienten mit Kopfschmerzen

Wo: Poliambulatorien, Neurologie, Hochparterre
Wann: Nach Vereinbarung
Vormerkungen: Einheitliche Vormerkstelle, Tel. +39 0473 264 000
Zugang: Bewilligung durch Hausarzt/-ärztin bzw. Facharzt/-ärztin erforderlich

Therapie für Patientinnen und Patienten mit Bewegungsstörungen (Dystoniepatientinnen und -patienten)

Wo: Poliambulatorien, Neurologie, Hochparterre
Wann: Nach Vereinbarung
Anmerkung: Neben der diagnostischen Einordnung und Abgrenzung zu anderen Erkrankungen bieten wir eine kontinuierliche fachärztliche Betreuung für Dystoniepatientinnen und -patienten. Dazu zählt neben der medikamentösen Behandlung auch die Therapie mit Botulinum Toxin (Botox). Dabei handelt es sich um eine Injektion des Toxins in die betroffenen, krankhaft angespannten Muskeln. 

Visite für Epilepsie-Patientinnen und -Patienten

Wo: Poliambulatorien, Neurologie, Hochparterre
Wann: Nach Vereinbarung
Vormerkungen: Einheitliche Vormerkstelle, Tel. +39 0473 264 000
Zugang: Bewilligung durch Hausarzt/-ärztin bzw. Facharzt/-ärztin erforderlich
Anmerkung: Epilepsie wird von Laien auch heute noch oft mit Unerklärlichem oder Unheimlichem assoziiert, viele Vorurteile ranken sich um diese Krankheit (griech. "heftig ergriffen, überwältigt"). Epilepsie ist jedoch ein organisches Leiden wie viele andere Krankheiten auch und kann durch adäquate Therapie im Großteil der Fälle in Griff bekommen werden. In unserer Ambulanz bieten wir

  • epileptologische Beratung von Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörigen
  • Therapieoptimierung bei pharmakoresistenten Epilepsien
  • Patientinnen und Patienten mit einer medikamentös schwer behandelbaren Epilepsie bieten wir die Überprüfung der Indikation epilepsiechirurgischer Maßnahmen (Beratung über eine stationäre Aufnahme an Universitätskliniken zur prächirurgischen Diagnostik im Hinblick auf einen epilepsiechirurgischen Eingriff; Überprüfung der Indikation zur Implantation eines Vagusstimulators)
  • diagnostische Einordnung unklarer Bewusstseinsverluste
  • digitales EEG (Elektroenzephalogramm) in der Routinediagnostik
  • bildgebende Untersuchung des Gehirns mit Röntgendiagnostik, Computertomographie und Kernspintomographie nach einem speziellen Epilepsieprotokoll in Zusammenarbeit mit dem Dienst für Radiologie
  • Beurteilung der Fahrtauglichkeit bei Patientinnen und Patienten mit Epilepsie (Führerscheingutachten)
  • Beratung von Patientinnen mit Epilepsie zum Thema Empfängnisverhütung und Schwangerschaft
  • interdisziplinäre Betreuung von schwangeren Epilepsiepatientinnen zusammen mit dem gynäkologischem Team

Neuroonkologische Visite

Wo: Poliambulatorien, Neurologie, Hochparterre
Wann: Nach Vereinbarung
Vormerkungen: Sekretariat Neurologie, Tel. +39 0473 264 072
Zugang: Bewilligung durch Abteilungsarzt/-ärztin erforderlich

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(Letzte Aktualisierung: 09.07.2018)