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Psychologischer Dienst des Krankenhauses

Kontakte

Direktor: Dr. Josef Roman Pichler
Verantwortlich:
Dr. Norbert Längerer
Sekretariat: Tel. +39 0473 251 000 (Zubau Krankenhaus, Rehatrakt E, 2. OG)
Fax 0473 251 095
E-Mail: psy@asbmeran-o.it


Über uns

.Während eines Krankenhausaufenthaltes bieten wir Ihnen und Ihren Angehörigen psychologische Unterstützung an.

Der Psychologische Dienst des Krankenhauses besteht seit 2001. Er ist Teil des Psychologischen Dienstes des Gesundheitsbezirkes Meran. Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Ärztinnen und Ärzten, Pflegepersonal sowie Psychologinnen und Psychologen sollen die Ressourcen der Patientinnen und Patienten aktiviert und dadurch die Bewältigung der Erkrankung und der emotionalen Belastungen besser gewährleistet werden. Eine Erkrankung und die meist damit verbundene Krankenhausaufnahme bedeuten nämlich für den betroffenen Menschen meist, dass er sich im Ausnahmezustand befindet: Er ist mit Ängsten, Unsicherheiten, Depressionen sowie oft mit einem Gefühl des Ausgeliefert-Seins konfrontiert.


Ambulanzen

Beratung für stationär aufgenommene Patientinnen und Patienten

Wo: In der Regel betreuen wir die Patientinnen und Patienten direkt vor Ort, d.h., in jener Abteilung, in der diese aufgenommen sind
Wann: Nach Vereinbarung
Zugang: Wenn Sie sich im Rahmen eines stationären Aufenthaltes im Krankenhaus Meran oder Schlanders an uns wenden möchten, können Sie dies Ihren behandelnden Ärztinnen und Ärzten mitteilen, diese setzen sich in Folge mit uns in Verbindung. Dies gilt auch, wenn Sie sich als Angehöriger an uns wenden möchten. Sie können sich auch direkt von Montag bis Freitag von 09:00 - 12:00 Uhr telefonisch anmelden (Tel. +39 0473 251 000). Wir werden Sie sobald wie möglich zurückrufen.
Kosten: Die Beratung erfolgt im Rahmen der Ticketbestimmungen zum stationären Aufenthalt und ist somit kostenlos.


Weitere Informationen

Wir bieten verschiedene psychologische Dienstleistungen in mehreren Abteilungen an. In der Regel werden die Psychologinnen und Psychologen dabei ins behandelnde Team miteinbezogen. Die Unterstützung erhalten sowohl Patientinnen und Patienten als auch Angehörige. Wir arbeiten hauptsächlich in folgenden Bereichen: 

Rehabilitation

Seit vielen Jahren besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Abteilung für Physische Rehabilitation. Schwerpunkte der psychologischen Tätigkeit sind dabei die neuropsychologische Diagnostik sowie die Betreuung von Patientinnen und Patienten nach Hirnschädigungen (Schlaganfall, Schädelhirntrauma usw.). Auch die Beratung von Angehörigen dieser Patientinnen und Patienten ist uns ein wichtiges Anliegen.

Neurologie

Der Schwerpunkt der psychologischen Tätigkeit liegt in der neuropsychologischen Abklärung von ambulanten Patientinnen und Patienten der Neurologie. Nach Bedarf werden Beratungsgespräche mit stationär aufgenommenen Patientinnen und Patienten geführt.

Geriatrie

Hier besteht ein gemeinsames Projekt mit der Abteilung Geriatrie zur Diagnostik und Beratung von Patientinnen und Patienten mit geistigem Abbau (z.B. Alzheimer).

Hämodialyse

Alle Patientinnen und Patienten der Hämodialyse haben Erstkontakt mit den Psychologinnen und Psychologen, bei Bedarf gibt es weiteren Kontakt. Mit dem Team der Dialyse werden regelmäßig Fallbesprechungen durchgeführt, bei denen mit dem Pflegepersonal wichtige psychologische Aspekte erarbeitet werden.

Pädiatrie

Die psychologische Tätigkeit in der Pädiatrie bezieht sich auf die Beratung, Diagnostik und Therapie der kleinen Patientinnen und Patienten, die vom Kinderarzt bzw. der Kinderärztin des Krankenhauses überwiesen werden. Es besteht eine enge Zusammenarbeit in Form von regelmäßigen Fallbesprechungen mit ärztlichem und Pflegepersonal sowie mit der krankenhausinternen Schule (z.B. bei psychosomatischen Beschwerden oder Verhaltensauffälligkeiten). Einen wichtigen Schwerpunkt bei Kindern mit Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADS) stellt dabei die Zusammenarbeit zwischen ärztlichem und psychologischem Personal sowie dem Diätdienst dar.

Onkologie

Die Psychoonkologie beschäftigt sich mit psychischen, familiären und sozialen Belastungsfaktoren, die im Rahmen einer Tumorerkrankung auftreten können. Eine Krebserkrankung wird meist als schwerer Einschnitt in die Lebensgeschichte eines Menschen empfunden und stellt eine große Belastung für Betroffene und Angehörige dar. Wer sich infolge einer Erkrankung immer mehr aus dem sozialen Umfeld zurückzieht, an depressiven Verstimmungen, Ängsten, Unsicherheiten, Zweifeln, innerer Unruhe u.ä. leidet und psychologische Beratung/Begleitung wünscht, kann unseren Dienst in Anspruch nehmen. Dies gilt auch für begleitende Angehörige, welche sich mit der neuen Situation überfordert fühlen.

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