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Grüner Landesrezeptblock und Digitalisierung der Verschreibung

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Ab 04.04.2016 steht in den Magazinen des Südtiroler Sanitätsbetriebes der neue, grüne Landesrezeptblock zur Verfügung. In diesen Landesrezeptblock, der ausschließlich in Südtirol Gültigkeit hat, müssen alle Informationen eingetragen werden, die von den geltenden Bestimmungen für den nationalen roten Rezeptblock vorgesehen sind.

Ab 11.04.2016 muss für die Verschreibung von nicht registrierungspflichtigen Leistungen, wie programmierte Krankentransporte, Heilbehelfe, Diätprodukte und ähnliche Leistungen ausschließlich der grüne Landesrezeptblock verwendet werden.

Die Verschreibung von Leistungen, die der Registrierung und der Übermittlung an SOGEI Rom unterworfen sind, muss solange auf den roten Rezeptblöcken des gesamtstaatlichen Gesundheitsdienstes erfolgen, wie rote Rezeptblöcke vorhanden sind.

Für den Fall, dass von der Staatsdruckerei nicht rechtzeitig rote Rezepte geliefert werden und daher in den Ausgabestellen des Sanitätsbetriebes keine solchen mehr verfügbar sind und der Arzt keine eigenen roten Rezeptblöcke in seinem Besitz hat und dies auch mittels Eigenerklärung schriftlich erklärt, darf der Arzt (Bediensteter bzw. vertragsgebundener Arzt, Grundversorgungsarzt, Kinderarzt freier Wahl, Ambulatoriumsfacharzt) grüne Landesrezeptblocke für die Verschreibung von fachärztlichen Leistungen, instrumentaldiagnostischen Leistungen, Laborleistungen, Medikamenten, Thermalkuren in den Ausgabestellen des Sanitätsbetriebes (siehe unten) abholen. Sobald wieder rote Rezeptblöcke eintreffen, werden registrierungspflichtige Leistungen wieder über den gesamtstaatlichen roten Rezeptblock verschrieben, sofern nicht zwischenzeitlich die Möglichkeit der digitalen Verschreibung besteht.

Der grüne Landesrezeptblock ist nur für die Verschreibung zu Gunsten von Personen, die in Südtirol ansässig und im Landesgesundheitsdienst eingetragen sind, verwendbar. Leistungen für nicht ansässige Personen müssen auf weißem Verschreibungsvordruck/Papier verschrieben werden, damit diese dann auf einen Verschreibungsvordruck des gesamtstaatlichen Gesundheitsdienstes umgeschrieben werden können.

Noch ist natürlich nicht klar, ob und wann die roten Rezeptblöcke geliefert werden und wieder zum Einsatz kommen, eine entsprechende Mitteilung wird zeitnah erfolgen.

Die Richtlinien zur Verwendung des Landesrezeptblocks wurden den verschreibenden Ärztinnen und Ärzten mit eigenem Rundschreiben mitgeteilt: Rundschreiben vom 1.4.2016 [PDF], Rundschreiben vom 20.04.2016 [PDF]

Verteilung der grünen Rezeptblöcke

Die grünen Landesrezeptblöcke müssen ab 04.04.2016 in folgenden Ausgabestellen des Sanitätsbetriebes abgeholt werden:

  • Bozen: Magazin in der Galvanistraße 33, Öffnungszeiten: Mo - Do 8.00 – 11.45 Uhr und 12.45 – 16.45 Uhr; Fr 08.00 – 11.45 Uhr
  • Bozen: Krankenhaus, Magazin gegenüber Eingang Erste Hilfe, Öffnungszeiten: Mo - Fr 08.00 – 11.45 Uhr
  • Meran: Krankenhaus, Zentral Lager, Öffnungszeiten Mo – Fr. 11.00 - 11.45 Uhr und Mo – Do 14.00 – 14.45 Uhr
  • Meran: Gesundheitssprengel, Romstr. 3, Mo – Fr 08.00 - 12.30, Mo - Do 14.00 – 16.00 Uhr
  • Schlanders: Krankenhaus, Zentral Lager, Öffnungszeiten: Mo – Fr 08.00 - 12.00 Uhr und Mo – Do 12.30 - 16.00 Uhr
  • Brixen: Gesundheitssprengel, Romstr. 5, Öffnungszeiten: Mo – Fr 10.00 – 12.00 Uhr
  • Brixen: Krankenhaus, Öffnungszeiten: Mo - Do 07.30 bis 17.00 Uhr, Fr 07.30 – 12.00 Uhr
  • Sterzing: Krankenhaus, Öffnungszeiten: Mo - Do 08.00 - 16.00 Uhr, Fr 08.00 - 12.00 Uhr
  • Bruneck: Krankenhaus, Amt für die Verwaltung der Patienten, Öffnungszeiten: Mo - Fr 08.00 - 16.00 Uhr
  • Bruneck: Abteilung Leistungen und Territorium – Paternsteigstr. 3, Öffnungszeiten: Mo - Fr 08.00 – 12.45 Uhr, Mo 13.45 – 16.00 Uhr
  • Innichen: Krankenhaus, Ökonomat, Öffnungszeiten: Mo - Fr 08.00 – 12.00 Uhr und Mo - Do 13.00 – 17.00 Uhr

Dematerialisierung der Verschreibung (digitale Verschreibung)

Mit Beschluss Nr. 330 vom 22.03.2016 hat die Landesregierung den Sanitätsbetrieb verpflichtet, die Dematerialisierung der Verschreibung (digitale Verschreibung) im Dringlichkeitswege voranzutreiben. Das heißt, dass in Abstimmung mit den Bezirksdirektionen, der internen EDV-Abteilung und den externen Partnern (Südtiroler Informatik-AG, weitere Lieferfirmen) die Betriebsdirektion unverzüglich die digitale Verschreibung einführen muss. Dazu gehört auch die Anbindung der Apotheken und der Ärztinnen und Ärzte für Allgemeinmedizin.

Die Gesamtumsetzung der digitalen Verschreibung ist bis spätestens 01.08.2016 geplant.

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