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Südtiroler Sanitätsbetrieb | 08.11.2018 | 18:56

Viele Diskussionspunkte und viel Arbeit

Eine kurze freundliche Begrüßung, eine neue Sitzordnung und eine lange Liste von Themen: Für Generaldirektor Florian Zerzer gab es in der heutigen (08.11.2018) monatlichen Sitzung mit den Gewerkschaftsorganisationen nur wenig Zeit, sich vorzustellen und persönlich kennenzulernen. Zu lang war die Liste von wichtigen und auch dringenden Tagesordnungspunkten.

Erste Sitzung des neuen Generaldirektors Florian Zerzer (2.v.r) mit den Vertretern der GewerkschaftsorganisationenZoomansichtErste Sitzung des neuen Generaldirektors Florian Zerzer (2.v.r) mit den Vertretern der Gewerkschaftsorganisationen

Für den Verwaltungsbereich ein prioritäres Thema ist nach wie vor die neue Verwaltungsordnung des Betriebes. Bekanntlich liegt ein noch unter der alten Führung ausgearbeiteter Vorschlag vor, der im Frühjahr dieses Jahres mit Gewerkschaften, Bezirksdirektoren und Führungskräften besprochen worden war. Die neue Betriebsspitze unter Florian Zerzer äußerte den Willen, diesen Vorschlag, nach zeitnaher Überprüfung im Führungsgremium und Vorstellung an Gewerkschaften, noch innerhalb 2018 verabschieden zu wollen. Generaldirektor Florian Zerzer: „Die Vision der neuen Verwaltungsordnung ist es, die Dienstleistungsqualität noch weiter zu steigern und auch die internen Partner – Ärzte, Pflegekräfte, Verwalter - besser zu unterstützen.“ Verwaltungsdirektor Andrea Zeppa arbeitet bereits jetzt an einem Umsetzungsplan für 2019, wobei, wenn nötig, auch noch Anpassungen oder Ergänzungen vorgenommen werden können.

Im ärztlichen Bereich interessierten zum einen die Debatte um die Dienstleistungsverträge und die Möglichkeit der Beauftragung von pensionierten Fachärzten, insbesondere in den peripheren Spitälern, um die Gesundheitsdienste offen zu halten, zum anderen die Nachbesetzung von vakanten Chefarztstellen. Florian Zerzer betonte hinsichtlich der Diskussion um die Dienstleistungsverträge, dass es die erste Pflicht des Betriebes sei, die Gesundheitsdienste in allen Spitälern des Landes aufrechtzuerhalten und hierfür würden alle rechtlichen Möglichkeiten ausgeschöpft. Wobei natürlich die Anstellung von Ärzten und Pfleger die erste Option sei. Dort, wo diese aber nicht möglich sei, müsse auch auf andere Formen zurückgegriffen werden, so Generaldirektor Zerzer. Keine Einigung erzielt wurde hinsichtlich der Wachdienste von Fachärzten in fachverwandten Disziplinen.

Generaldirektor Zerzer informiert die anwesenden Gewerkschaftsorganisationen weiters, dass im Führungsgremium derzeit an einem Modell gearbeitet werde, das es ermögliche, vakante Chefarztstellen im Sinne der Kontinuität zeitnah nachzubesetzen.
Weitere Themen waren die Personalbedarfsplanung, der Fachkräftemangel, die Organisation von Fortbildungsangeboten, Kriterien für die Vergabe von Beratungsaufträgen und die Besetzung der auf Betriebsdirektionsebene noch ausstehenden Position des Direktors der klinischen Führung („governo clinico“). Was Letztere anlangt, informierte Generaldirektor Zerzer, dass er – zwischen Festlegung des Anforderungsprofiles, Ausschreibung und Ernennung – von einem Zeitraum von 4 Monaten ausgehe.

Informationen für die Medien:
Abteilung Kommunikation, Marketing und Bürgeranliegen des Südtiroler Sanitätsbetriebes, Tel. 0471 907153

(LR)



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