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Tagung zum Thema Datenschutz

30. November 2016


Die Tagung zum Thema Privacy hat großes Interesse bei über 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, wie auch bei externen Teilnehmern geweckt, welche der Einladung zu dieser Tagung gefolgt sind. Bei der Tagung sind mehrere Themen erörtert worden: der Operative Privacy Plan, der ICT-Masterplans, die integrierte Patientenakte und der Datenschutz in Bezug auf die Transparenz mit dem Fokus auf den Bürgerzugang.

Die Veranstaltung, welche in Übereinstimmung mit den Bestimmungen des Gesetzesdekretes Nr. 33/2013 abgehalten wurde, erfüllt auch eine institutionelle Verpflichtung, da das Augenmerk auch auf den Bürgerzugang, laut Art. 5 bis comma 1,2 und laut dem Entwurf der Leitlinien der Italienische Antikorruptionsbehörde (ANAC) und der Datenschutzbehörde gelegt wurde, wobei man sich hauptsächlich auf den allgemeinen Zugang konzentriert hat.

Die Tagung zum Thema Privacy wurde organisiert, um die Aufmerksamkeit auf das Thema Datenschutz zu lenken, aber nicht nur, sondern auch um darüber zu sprechen, was im Betrieb diesbezüglich bereits umgesetzt wurde:

  • Genehmigung des Operativen Privacy Plans
  • Genehmigung des ICT-Masterplans
  • Beginn mit der Erhebung der Datenverarbeitung
  • Start für die Realisierung der integrierten Patientenakte (CCI)

In seiner Begrüßungsansprache hat Generaldirektor Thomas Schael hervorgehoben, dass der Südtiroler Sanitätsbetrieb immer den Menschen in den Mittelpunkt stellt und der Schutz der personenbezogenen Daten erste Priorität hat.  Um die Bemühungen in Sachen Privacy voranzutreiben, wird der Sanitätsbetrieb, so der Generaldirektor, eine Ausschreibung in die Wege leiten, um Experten für diesen Bereich zu gewinnen. In seiner Ansprache hat Thomas Schael auch auf einige bereits getroffene Entscheidungen hingewiesen (u.a. Genehmigung am 29.11.2016 des ICT –Umsetzungsplans), damit der IT-Masterplan operativ umgesetzt werden kann.

Maria Murgia, in ihrer Funktion als Datenschutzreferentin, eingegliedert bei der Verwaltungsdirektion des Südtiroler Sanitätsbetriebes, hat den Operativen Privacy Plan vorgestellt, nachdem sie in ihrer Einführung kurz auf die nationalen Vorschriften dieses Sektor, vor allem auf die europäische Regelung Nr. 679/2016 eingegangen ist. Sie hat die wichtigsten Neuerungen der Europäischen Verordnung hervorgehoben, die von den Mitgliedsstaaten innerhalb 25.05.2018 umgesetzt werden müssen und hat die wichtigsten strategischen Punkte des Operativen Privacy Plans genannt.

Christian Steurer, Direktor der Abteilung Informatik des Südtiroler Sanitätsbetriebes hat den ICT-Masterplan vorgestellt. Nach einem ersten Exkurs, in welchem die Aktivitäten der IT-Abteilung genannt wurden, die in den letzten Jahren gesamtbetrieblich umgesetzt worden sind, hat Christian Steurer die wichtigsten Ziele aufgezählt, welche für die aktuellen Aktionen im Rahmen des Informationssystems im Krankenhaus, auf dem Territorium, bei den Haus- und Kinderärzten und in der Verwaltung vorgesehen sind.

Massimo Mangia, Berater der „Associazione nazionale dei comuni ed aziende sanità Federsanità-Anci", sprach über die Integrierte Patientenakte, zeigte ihre Merkmale,  ihre Funktionen, die Aspekte im Zusammenhang mit der Verwaltung des Datenschutzes und ihr großes Potential auf. Nachdem Massimo Mangia präzisiert hatte, welche Daten in diese Akte einfließen werden, die es ermöglichen, dem Bürger verschiedene Dienste zur Verfügung zu stellen, erklärte er, wie die Realisierung dieses Prozesses erfolgen wird.

Marco Cappello, Verwaltungsdirektor des Südtiroler Sanitätsbetriebes, in seiner Funktion als Verantwortlicher für die Transparenz, befasste sich bei dieser Tagung mit der Frage des Zugangs zu Dokumenten mit Fokus auf den Bürgerzugang. Der Betrieb hat die Voraussetzung für die Ausübung dieses Rechts geschaffen - alles dazu im Bereich der Sektion „Transparente Verwaltung" - http://www.sabes.it/de/transparente-verwaltung/buergerzugang.asp