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Innovation, Research and Teaching Service (IRTS)

Innovation, Forschung und Lehre sind seit jeher Eckpfeiler der Medizin und stellen die Grundlage für eine optimale Versorgung von Patientinnen und Patienten dar. Durch die wegweisenden Fortschritte in der Forschung eröffnen sich immer wieder neue diagnostische und therapeutische Möglichkeiten.

Das Ziel des Dienstes für Innovation, Forschung und Lehre des Südtiroler Sanitätsbetriebes ist es, dem Gesundheitspersonal neue Chancen in den Bereichen Forschung und Innovation zu bieten sowie Interessierten den Zugang zu einer qualifizierten medizinischen Ausbildung zu erleichtern.

Innovation, Research and Teaching

Der Dienst für Innovation, Forschung und Lehre (Innovation, Research and Teaching Service; IRTS) wurde mit dem Beschluss der Generaldirektion des Südtiroler Sanitätsbetriebes Nr. 320 vom 20.04.2021 ins Leben gerufen und soll in den nächsten Jahren schrittweise erweitert werden.

Bereiche und Zuständigkeiten des IRTS

Übersicht

IRTS

Zuständigkeiten des Dienst für Innovation, Forschung und Lehre (IRTS)

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Bereich Innovation

Innovation

Unterstützung bei der Planung, Organisation, Realisierung und Steuerung innovativer Projekte im Südtiroler Sanitätsbetrieb, Prozessentwicklung und Prozessinnovation, Zusammenarbeit mit Unternehmen sowie Aufbau von strategischen Partnerschaften

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Bereich Forschung

Research

Management der Forschung im Südtiroler Sanitätsbetrieb, Aufbau von Clinical Trial Units, Forschungsförderung sowie eigene Forschungstätigkeit

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Bereich Lehre

Teaching

Zusammenarbeit mit Universitäten, Koordination der Lehrtätigkeit im Südtiroler Sanitätsbetrieb, Anlaufstelle für Lehrende und Studierende

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Innovation, Research and Teaching Service (IRTS) - News | 05.05.2022 | 08:38

European Health Data Space - Ein europäischer Raum für Gesundheitsdaten für Menschen und Wissenschaft

Am 3. Mai 2022 hat die Europäische Kommission den europäischen Raum für Gesundheitsdaten (European Health Data Space; EHDS) auf den Weg gebracht, der einer der zentralen Bausteine einer starken europäischen Gesundheitsunion ist. Der EHDS wird dazu beitragen, dass die EU, was die Gesundheitsversorgung der Menschen in ganz Europa betrifft, einen Quantensprung nach vorne machen wird. Er wird es den Menschen in ihrem jeweiligen Heimatland oder in anderen Mitgliedstaaten ermöglichen, ihre Gesundheitsdaten zu kontrollieren und zu nutzen. Er fördert einen echten Binnenmarkt für digitale Gesundheitsdienste und -produkte. Und er schafft einen kohärenten, vertrauenswürdigen und effizienten Rahmen für die Nutzung von Gesundheitsdaten für Forschung, Innovation, Politikgestaltung und Regulierungstätigkeiten, wobei er gleichzeitig die uneingeschränkte Einhaltung der hohen Datenschutzstandards der EU sicherstellt.

Den Menschen Kontrolle über ihre persönlichen Gesundheitsdaten geben - im eigenen Land und grenzüberschreitend

  • Dank des EHDS erhalten die Menschen einen kostenlosen, unmittelbaren und einfachen Zugang zu den Daten in elektronischer Form. Sie können diese Daten problemlos mit anderen Angehörigen der Gesundheitsberufe in und zwischen den Mitgliedstaaten austauschen, um die Gesundheitsversorgung zu verbessern. Die Bürgerinnen und Bürger werden die vollständige Kontrolle über ihre Daten übernehmen und in der Lage sein, Informationen hinzuzufügen, falsche Daten zu berichtigen, den Zugang für andere zu beschränken und Informationen darüber zu erhalten, wie und zu welchem Zweck ihre Daten verwendet werden.
  • Die Mitgliedstaaten werden sicherstellen, dass Patientenkurzakten, elektronische Verschreibungen, Bilddaten und Bildberichte, Laborergebnisse und Entlassungsberichte in einem gemeinsamen europäischen Format erstellt und akzeptiert werden.
  • Interoperabilität und Sicherheit werden verbindliche Anforderungen. Die Hersteller von Systemen für elektronische Patientenakten müssen die Einhaltung dieser Normen zertifizieren.
  • Um sicherzustellen, dass die Rechte der Bürgerinnen und Bürger gewahrt bleiben, müssen alle Mitgliedstaaten digitale Gesundheitsbehörden benennen. Diese Behörden werden sich an der grenzüberschreitenden digitalen Infrastruktur (MyHealth@EU) beteiligen, die Patientinnen und Patienten beim grenzüberschreitenden Austausch ihrer Daten unterstützen wird.

Bessere Nutzung von Gesundheitsdaten für Forschung, Innovation und Politikgestaltung

  • Der europäische Raum für Gesundheitsdaten schafft einen soliden Rechtsrahmen für die Verwendung von Gesundheitsdaten für Forschung, Innovation, Gesundheitswesen, Politikgestaltung und Regulierungszwecke. Unter strengen Bedingungen werden Forschende, Innovatoren, öffentliche Einrichtungen oder die Branche Zugang zu großen Mengen an Gesundheitsdaten von hoher Qualität haben, die für die Entwicklung von lebensrettenden Behandlungen, Impfstoffen oder Medizinprodukten von entscheidender Bedeutung sind und einen besseren Zugang zur Gesundheitsversorgung sowie widerstandsfähigere Gesundheitssysteme gewährleisten.
  • Für den Zugang zu solchen Daten durch Forschende, Unternehmen oder Einrichtungen wird eine Genehmigung von einer der in allen Mitgliedstaaten einzurichtenden Zugangsstellen für Gesundheitsdaten erforderlich sein. Der Zugang wird nur gewährt, wenn die angeforderten Daten zu bestimmten Zwecken sowie in geschlossenen sicheren Umgebungen verwendet werden und ohne dass die Identität der betroffenen Person offengelegt wird. Es ist auch streng verboten, die Daten für Entscheidungen zu verwenden, die sich nachteilig auf Bürgerinnen und Bürger auswirken, wie z. B. das Konzipieren schädlicher Produkte oder die Erhöhung einer Versicherungsprämie.
  • Die Zugangsstellen für Gesundheitsdaten werden an die neue dezentrale EU-Infrastruktur für die Sekundärnutzung (MyHealth@EU) angeschlossen werden, die zur Unterstützung grenzüberschreitender Projekte eingerichtet wird.

Nächste Schritte

Der von der Europäischen Kommission vorgelegte Vorschlag wird nun im Rat und im Europäischen Parlament erörtert.

Für weitere Informationen: LINK

(AMO)



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Prof. a.c. Priv.-Doz. Dr. Michael Mian, MBA

Geschäftführender Primar des IRTS

 

 

 

 


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Sekretariat: +39 0471 436 191/267IRTS@sabes.it
Bereich Innovation: innovation@sabes.it
Bereich Forschung: research@sabes.it
Bereich Lehre: teaching@sabes.it

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  • Summer School 2022 (21.-24.08.2022)
    Für weitere Informationen: +39 0471 436191

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