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[Menschen mit Behinderungen]

Auf welche Begünstigungen habe ich Anrecht, um mein Kind mit schwerer Behinderung (Art. 3 Absatz 3 Gesetz Nr. 104/1992) während der Zeit der Aussetzung des Präsenzunterrichts zu betreuen?

Wenn man in einer „roten Zone“ ansässig ist, werden Eltern von Schülern mit schweren Behinderungen (Art. 3 Absatz 3 Gesetz Nr. 104/1992) im Falle der Aussetzung des Präsenzunterrichts von Schulen aller Art und Stufen, die aufgrund der Dekrete des Präsidenten des Ministerrats vom 24. Oktober 2020 und 3. November 2020 geschlossen und nur für die Dauer der Aussetzung des Präsenzunterrichts geschlossen sind, folgende Begünstigungen gewährt:

  • Für öffentliche und private Angestellte ist es möglich, die neue Form des Sonderurlaubs (Art. 13) zu beantragen, die im so genannten Gesetzesdekret Ristori bis (Gesetzesdekret Nr. 149 vom 9. November 2020) vorgesehen ist. Während des Sonderurlaubs wird eine Besoldung in Höhe von 50 % des Gehalts und der Beitragsdeckung anerkannt.
  • Für Selbständige und Mitarbeiter, die entweder ausschließlich in der Separaten Verwaltung oder in den Sonderverwaltungen des Fürsorgeinstitutes INPS/NISF eingetragen sind, ist es möglich, den Babysitter-Bonus (Art. 14) - einen wirtschaftlichen Beitrag von bis zu 1.000 Euro - zu beantragen.
Beide Leistungen können in Fällen, in denen die Arbeit des Elternteils nicht in agiler Form ausgeführt werden kann, in denen der andere Elternteil des Haushalts keine Unterstützungsmaßnahmen für die Aussetzung oder Einstellung der Erwerbstätigkeit erhält, in denen keine Arbeitslosigkeit vorliegt oder in denen es keinen nicht erwerbstätigen Elternteil gibt, alternierend von beiden Elternteilen in Anspruch genommen werden.

Quelle: Italienische Regierung (Übersetzung Amt für Menschen mit Behinderungen) – Datum: 27.11.2020

[Menschen mit Behinderungen]

Auf welche Begünstigungen habe ich Anrecht, um mein Kind mit nicht-schwerer Behinderung (Art. 3 Absatz 1 Gesetz Nr. 104/1992) während der Zeit der Aussetzung des Präsenzunterrichts zu betreuen?

Im Falle der Aussetzung des Präsenzunterrichts haben Eltern von Kindern mit nicht-schweren Behinderungen (Art. 3 Absatz 1 Gesetz Nr. 104/1992) Anspruch auf die gleichen Begünstigungen, die allen Eltern vorbehalten sind. Wenn Sie also in einer „roten Zone“ Ihren Wohnsitz haben, werden Eltern von Schülern der Mittelschule, die aufgrund der Dekrete des Präsidenten des Ministerrats vom 24. Oktober 2020 und 3. November 2020 und nur für die Dauer der Aussetzung des Präsenzunterrichts geschlossen ist, folgende Begünstigungen gewährt:

  • Für öffentliche und private Angestellte ist es möglich, die neue Form des Sonderurlaubs (Art. 13) zu beantragen, die im so genannten Gesetzesdekret Ristori bis (Gesetzesdekret Nr. 149 vom 9. November 2020) vorgesehen ist. Während des Sonderurlaubs wird eine Besoldung in Höhe von 50 % des Gehalts und der Beitragsdeckung anerkannt.
  • Für Selbständige und Mitarbeiter, die entweder ausschließlich in der Separaten Verwaltung oder in den Sonderverwaltungen des Fürsorgeinstitutes INPS/NISF eingetragen sind, ist es möglich, den Babysitter-Bonus (Art. 14), einen wirtschaftlichen Beitrag von bis zu 1.000 Euro, zu beantragen.
Beide Leistungen können in Fällen, in denen die Arbeit des Elternteils nicht in agiler Form ausgeführt werden kann, in denen der andere Elternteil des Haushalts keine Unterstützungsmaßnahmen für die Aussetzung oder Einstellung der Erwerbstätigkeit erhält, in denen keine Arbeitslosigkeit vorliegt oder in denen es keinen nicht erwerbstätigen Elternteil gibt, alternierend von beiden Elternteilen in Anspruch genommen werden.

Quelle: Italienische Regierung (Übersetzung Amt für Menschen mit Behinderungen) – Datum: 27.11.2020

[Gesundheit, Prävention und Behandlung]

Wo kann ich psychologische Hilfe in dieser schweren Zeit finden?

Sie können sich an die psychologische Notfallnummer "Psychologischer Dienst 24 h" wenden. Pro Bezirk ist diese rund um die Uhr erreichbar: Bozen 0471 435001, Meran 0473 251000, Brixen 0472 813100, Bruneck 0474 586220. Hilfe finden Sie auch unter www.dubistnichtallein.it.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Stand: 18.11.2020

[Menschen mit Behinderungen]

In welchen Fällen hat man Anspruch auf Smart Working (oder agiles Arbeiten)?

Arbeitnehmer mit Behinderungen, deren Schweregrad gemäß Artikel 3 Absatz 3 des Gesetzes Nr. 104 vom 5. Februar 1992 anerkannt ist, oder die in ihrem Haushalt eine Person mit Behinderung haben, deren Schweregrad gemäß Artikel 3 Absatz 3 des Gesetzes Nr. 104 vom 5. Februar 1992 anerkannt ist, haben Anspruch auf Smart Working, sofern diese Modalität mit den Merkmalen der Arbeitsleistung vereinbar ist.

Arbeitnehmer im privaten Bereich, die an schweren und nachgewiesenen Krankheiten mit verminderter Arbeitsfähigkeit leiden, werden bei der Annahme von Anträgen auf Smart Working vorrangig behandelt.

Diese Bestimmungen gelten auch für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, denen bescheinigt wurde, dass sie aufgrund einer Immundepression oder als Folge von onkologischen Pathologien und den damit zusammenhängenden lebensrettenden Therapien einem Risiko ausgesetzt sind und für zusammenlebende Familienangehörige.

Ab 16. Oktober und bis zum 31. Dezember 2020 üben die in Absatz 2 genannten fragilen Arbeitnehmer* ihre Arbeit in der Regel in agiler Form aus, auch durch Zuweisung anderer Aufgaben, die in dieselbe Kategorie oder Klassifikation fallen, wie sie in den geltenden Kollektivverträgen definiert sind, oder durch die Durchführung spezifischer beruflicher Bildungsmaßnahmen, einschließlich Fernausbildungen. In den öffentlichen Verwaltungen und unter Berücksichtigung der Entwicklung der epidemiologischen Situation wendet jede Führungskraft im Hinblick auf fragile Arbeitnehmer jede Möglichkeit an, die geeignet ist, die Ausübung von Tätigkeiten in agiler Form zu gewährleisten, auch durch die Zuweisung anderer Aufgaben, die in derselben Kategorie oder derselben Klassifikation, wie sie in den geltenden Kollektivverträgen definiert sind, enthalten sind, sowie durch die Durchführung spezifischer beruflicher Bildungsmaßnahmen. Für weitere Klärungen bezüglich Quarantäne/vorsorgliche Überwachung, Quarantäne durch behördliche Anordnung und agiles Arbeiten siehe NISF-Mitteilung Nr. 3653.

*Fußnote: Gemäß Gesetzesdekret Nr. 18 vom 17. März 2020 sind fragile Arbeitnehmer: Arbeitnehmer im Besitz der Anerkennung einer schweren Behinderung gemäß Artikel 3, Absatz 3 des Staatsgesetzes Nr. 104/1992 und Arbeitnehmer im Besitz der Anerkennung einer Behinderung gemäß Artikel 3, Absatz 1 des Staatsgesetzes Nr. 104/1992 und die ebenso im Besitz einer von den zuständigen rechtsmedizinischen Stellen ausgestellten Bescheinigung sind, die einen Risikozustand bestätigt, der auf eine Immundepression oder auf die Folgen onkologischer Pathologien oder lebensrettender Therapien zurückzuführen ist.

Quelle: Regierung Italien, (Übersetzung Amt für Menschen mit Behinderungen) – Datum: 27.11.2020

[Menschen mit Behinderungen]

Habe ich Anrecht auf Freistellungen aufgrund der Schließung von Tagesdiensten für Menschen mit Behinderungen?

Unter bestimmten Voraussetzungen können Eltern die neue Form des Sonderurlaubs (Art. 13) beantragen, die im so genannten Gesetzesdekret Ristori bis (Gesetzesdekret Nr. 149 vom 9. November 2020) vorgesehen ist.

Dieser ist nur öffentlichen und privaten Angestellte vorbehalten, die in einer "roten Zone" wohnen. Er ist nur gültig für Eltern von Kindern mit schweren Behinderungen (Art. 3 Abs. 3 des Gesetzes Nr. 104/1992) und wenn die Kinder in Tagesdiensten untergebracht sind, für die aufgrund des DPCM vom 24. Oktober 2020 und 3. November 2020 die Schließung angeordnet wurde.

Während des Sonderurlaubs wird eine Besoldung in Höhe von 50 % des Gehalts und der Beitragsdeckung gezahlt.

Selbständigen Arbeitnehmern wird die Besoldung nicht gewährt.

Die neue Regelung enthält keine Bestimmungen über die Vereinbarkeit mit bezahltem Sonderurlaub gemäß Artikel 42 des Gesetzesdekrets 151/2001 oder anderen Formen der Elternzeit sowie mit den Tagesfreistellungen gemäß Artikel 33 des Gesetzes 104/1992, Aspekte, die wahrscheinlich später durch ein INPS/NISF Rundschreiben geklärt werden.

Quelle: Italienische Regierung – Datum: 27.11.2020

[Menschen mit Behinderungen]

Was ist für Kinder und Jugendliche mit Behinderung vorgesehen, wenn die Schulen im Fernunterricht arbeiten oder die Kleinkinderbetreuungsdienste geschlossen sind?

Es können schulische und didaktische Aktivitäten in Präsenz für Kinder und Jugendliche aller Schulstufen und für die Kleinkinderbetreuungsdienste vorgesehen werden, die Anrecht auf Maßnahmen gemäß Gesetz 104/92 haben oder deren Familien sich in einer schwierigen sozialen Situation befinden, welche der Begleitung des Sozialsprengels bedarf.

Quelle: Autonome Provinz Bozen - Verordnung des Landeshauptmanns Nr. 69 vom 12/11/2020

[Menschen mit Behinderungen]

Gibt es einen Bonus für die außergewöhnlichen "Babysitting"-Kosten aufgrund der Schließung von Tagesdiensten für Menschen mit Behinderungen?

Unter bestimmten Voraussetzungen können Eltern den Babysitter-Bonus (Art. 14) beantragen, der im sogenannten Dekret Ristori bis (Gesetzesdekret vom 9. November 2020, Nr. 149) vorgesehen ist. Der Bonus von bis zu 1.000 Euro für den Kauf von Babysitting-Dienstleistungen wird gewährt, wenn man in einer "roten Zone" wohnt und ist nur Selbständigen und Mitarbeitern vorbehalten, die entweder ausschließlich in der Separaten Verwaltung oder in den Sonderverwaltungen des Fürsorgeinstitutes INPS/NISF eingetragen sind. Er ist nur gültig für Eltern von Kindern mit schweren Behinderungen (Art. 3 Abs. 3 des Gesetzes Nr. 104/1992) und wenn die Kinder in Tagesdiensten untergebracht sind, für die aufgrund des DPCM vom 24. Oktober 2020 und 3. November 2020 die Schließung angeordnet wurde.

Quelle: Regierung Italien (Übersetzung: Landesamt für Menschen mit Behinderungen) – Datum: 25.11.2020

[Menschen mit Behinderungen]

Bleiben die Wohndienste für Menschen mit Behinderungen, mit psychischen Erkrankungen und mit Abhängigkeitserkrankungen (Wohnheime, Wohngemeinschaften, Trainingswohnungen) geöffnet?

Ja, da sie zu den wesentlichen Dienstleistungen gehören.

Quelle: Landesamt für Menschen mit Behinderungen – Datum: 25.11.2020

[Menschen mit Behinderungen]

Dürfen NutzerInnen der Wohndienste für Menschen mit Behinderungen, mit psychischen Erkrankungen und mit Abhängigkeitserkrankungen die Einrichtung verlassen?

Ja. Die NutzerInnen können unter Einhaltung der allgemein geltenden Sicherheitsvorgaben für Südtirol das Haus verlassen.

Quelle: Landesamt für Menschen mit Behinderungen – Datum: 25.11.2020

[Menschen mit Behinderungen]

Kann ich meinen Familienangehörigen besuchen, der in einem Wohndienst für Menschen mit Behinderungen, mit psychischen Erkrankungen oder mit Abhängigkeitserkrankungen wohnt?

Besuche sind mit Terminvereinbarung möglich, unter Einhaltung der allgemein geltenden Sicherheitsvorgaben für Südtirol und der Besucherregelungen der einzelnen Dienste. Diese Besucherregelungen werden vom Direktor der Dienste festgelegt und allen Interessierten mitgeteilt. Wenn ein erhöhtes Infektionsrisiko in der Standortgemeinde oder in einer angrenzenden Gemeinde auftritt oder ein positiver Fall/Verdachtsfall im Haus auftritt, kann der Direktor des Dienstes vorübergehend den Zugang verbieten oder einschränken.

Quelle: Landesamt für Menschen mit Behinderungen – Datum: 25.11.2020

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