Hauptinhalt

Departement für Gesundheitsvorsorge

Departement für Gesundheitsvorsorge

Amba Alagi Straße 33
39100 Bozen
Tel. 1: +39 0471 909 211
Tel. 2: +39 0471 635 187
Fax: +39 0471 909 201
Web: http://www.sabes.it/gesundheitsvorsorge


Tätigkeiten:

Folgende Dienste bilden das beratende Komitee und arbeiten im Departement zusammen:

  • Dienste für Hygiene und öffentliche Gesundheit (Bozen, Meran, Brixen, Bruneck)
  • Dienst für Arbeitsmedizin (Betrieblicher Dienst)
  • Dienst für Sportmedizin (Bozen)
  • Pneumologischer Dienst (Betrieblicher Dienst)
  • Tierärztlicher Dienst (Betrieblicher Dienst)
  • Dienst für Diät und klinische Ernährung (Bozen)
  • Vertreterin der Ärzte und des akademischen leitenden Sanitätspersonals: Dr.in Loredana Latina
  • Vertreterin des nicht-ärztlichen Sanitätspersonals: Dr.in Gundula Gröber

Das betriebsweite Departement beschäftigt sich vor allem damit, Gesundheitsrisiken auf den Grund zu gehen und zu bekämpfen, es bewertet und interpretiert Daten aus dem Gesundheits- aber auch aus dem Umweltbereich. Durch die Zusammenarbeit mit betrieblichen Diensten und landesweiten Abteilungen werden Untersuchungen, Projekte und Forschungsarbeiten möglich, ebenso wie die Ausarbeitung von Leitlinien, Prozessprotokollen und Vorsorgeprogrammen. Das Departement für Gesundheitsvorsorge wurde mit Beschluss des Generaldirektors Nr. 258 vom 06.12.2011 eingerichtet.

Webseite: www.sabes.it/gesundheitsvorsorge


Zur Karte: Amba-Alagi-Straße 33

Departementdirektor/in

Koordinator/in

News

Gesundheitsvorsorge | 15.11.2019 | 14:52

Alkoholpräventionskampagne startet neu

Die Alkoholpräventionskampagne „Keine Kompromisse 2020“ weist auf die negativen Aspekte hin, die mit einem stärkeren, abhängigen oder unangemessenen Alkoholkonsum verbunden sind. Der Südtiroler Sanitätsbetrieb ist Mit-Initiator.

Alkoholpräventionskampagne startet neuZoomansichtAlkoholpräventionskampagne startet neu

Gesundheitslandesrat Thomas Widmann stellte bei der heutigen Präsentation der Motive der Kampagne "Keine Kompromisse" einige Daten zum Alkoholkonsum in Südtirol vor. Laut Erhebung des Nationalen Statistikinstitutes ISTAT aus dem laufenden Jahr 2019 liegt Südtirol unter dem gesamtstaatlichen Mittelwert beim täglichen Alkoholkonsum. Erfreulich sei, dass vor allem bei Jugendlichen zwischen 14 und 25 Jahren der Konsum im Vergleich mit den erhobenen Werten aus dem Jahr 2004 zurückgegangen ist (von 89,0 Prozent auf 76,1 Prozent im Jahr der Erhebung für die Jugendstudie, 2017). Dieser Trend ist besonders auch bei den jungen Menschen bis 16 Jahren bemerkbar: Hatten 2004 insgesamt 67,6 Prozent angegeben, gelegentlich zu trinken, waren dies 2016 mit 44,1 Prozent um 22,7 Prozentpunkte weniger. Alkoholsucht sei behandelbar, hob Landesrat Widmann hervor: "Wir brauchen ein Mehr an Informationen und noch mehr Sensibilisierung für das Thema, das nicht länger ein Tabu sein soll oder stigmatisiert wird. Dadurch kann es gelingen, dass schneller Hilfe aufgesucht wird", betont der Gesundheitslandesrat. "Alkoholsucht löst Dramen aus und verursacht gesundheitliche Schäden. Wir müssen dieses Übel bei der Wurzel packen und darum weiter in Prävention investieren", sagte Widmann bei der heutigen (15. November) Vorstellung der Kampagne "Keine Kompromisse". 

Über Präventionsarbeit und bestehende Maßnahmen informieren

Auch für den Generaldirektor des Südtiroler Sanitätsbetriebes Florian Zerzer ist dies ein wichtiges Anliegen. "Bereits seit vielen Jahren bietet der Sanitätsbetrieb zahlreiche Maßnahmen der Prävention an", sagte Zerzer. Besonders im Bereich des Alkoholkonsums gebe es ein umfangreiches Therapieangebot sowie Maßnahmen, einen bewussten, korrekten Umgang mit Alkohol den Menschen näher zu bringen.

"In Südtirol gibt es die Tendenz, über die negativen Aspekte des Alkoholkonsums hinweg zu schauen", betont Peter Koler, Direktor des Forum Prävention. Wer Alkohol produziere, verkaufe oder serviere, habe kaum Interesse daran, auch auf die Risiken hinzuweisen. "Die Kampagne 'Keine Kompromisse' setzt darum in diesem Jahr bewusst darauf, auf die gesundheitlichen Auswirkungen hinzuweisen. Dabei haben wir gezielt ein ähnliches Design angewendet wie jenes, das auf den Tabakwaren abgebildet ist, uns inhaltlich aber auf den Alkoholkonsum beschränkt", sagt Kohler.

Die Weltgesundheitsorganisation habe eine Reihe interessanter Daten ausgearbeitet, berichtete Walter Tomsu, Direktor des Ambulatoriums der Organisation Hands. Weltweit starben im Jahr 2016 rund drei Millionen Menschen an den direkten oder indirekten Folgen von Alkoholkonsum. "Alkohol ist eine toxische Substanz. Sie kann fast alle Zellen und Gewebe im Körper potentiell schädigen und wirkt somit gesundheitsgefährdend", hob Tomsu hervor. Negative Folgen habe Alkohol für Leber, Herzkreislauf, Darm; könne zudem neurologische und psychiatrische Probleme, Unfälle, Gewalt und Verbrechen auslösen. Man darf nicht vernachlässigen, dass Alkohol in jeglicher Hinsicht eine psychoaktive Droge ist, sagte der Mediziner Tomsu.

Kampagne "Keine Kompromisse" kommt an

Genau dafür wolle die Kampagne "Keine Kompromisse" sensibilisieren. Das Forum Prävention setzt die von der Gesundheitsabteilung des Landes und vom Sanitätsbetrieb finanzierte  Kampagne um. Das weiße Ausrufezeichen auf dem roten Untergrund eines Flaschenstöpsels ist bereits seit Jahren das Symbol der Kampagne, die laut ASTAT-Erhebung (2019) 33 Prozent der Südtiroler Bevölkerung kennen. Neun von zehn Befragten stimmen der Botschaft der Kampagne zu. Auf der Internetseite Keine Kompromisse gibt es weitere Informationen sowie einen Fragebogen, um den eigenen Alkoholkonsum zu ermitteln. Zudem findet man dort auch Tipps und Hinweise auf bestehende Hilfs- und Beratungsangebote. In Erscheinung tritt die Kampagne auch auf Südtirols Straßen: Auf über 100 Schildern wruden die aktuellen Plakate bereits angebracht.

Informationen für die Medien: Abteilung Kommunikation, Marketing und Bürgeranliegen, Tel. 0471 907139

(LPA)


Kampagnenmotive Zoomansicht Kampagnenmotive
Alkohol ist ein Zellgift Zoomansicht Alkohol ist ein Zellgift

Andere Mitteilungen dieser Kategorie

Downloads
  Titel Download

Damit die auf dieser Seite vorhandenen PDF-Dokumente geöffnet und angezeigt werden können, muss ein PDF-Betrachter installiert sein.
Falls Sie noch keinen PDF-Betrachter installiert haben, entscheiden Sie sich jetzt für:
Laden Sie sichen einen Freien PDF-Betrachter herunter
einen Freien PDF-Betrachter
Adobe© Reader©
den Adobe© Reader©


Sicher aufwachsen von 1 bis 6 Jahre
Sicher aufwachsen von 1 bis 6 Jahre
Kinder in einer sicheren und risikofreien Umgebung aufwachsen lassen, auch dank einiger kleiner Vorkehrungen, die alle Eltern kennen sollten, um möglichen Unfällen im Haushalt und im Freien vorzubeugen: Das ist das Ziel einer Zusammenarbeit zwischen den Diensten für Hygiene und öffentliche Gesundheit des Südtiroler Sanitätsbetriebes und den Kinderärzten und Kinderärztinnen freier Wahl.
  1. Sicher aufwachsen von 0 bis 6 Monate
    (PDF 4266 KB)
  2. Sicher aufwachsen von 6 bis 12 Monate
    (PDF 3670 KB)
  3. Sicher aufwachsen von 1 bis 3 Jahre
    (PDF 3213 KB)
  4. Sicher aufwachsen von 3 bis 6 Jahre
    (PDF 4883 KB)
  5. Checkliste für ein kindersicheres Zuhause
    (PDF 1962 KB)
Glücksspiel: Infos und Risiken
Glücksspiel: Infos und Risiken
Glücksspiele sind weit verbreitet. Die meisten Menschen gehen verantwortungsbewusst mit den Angeboten um. Glücksspiele können aber auch zum Risiko werden. Je früher Glücksspielsucht erkannt wird, desto besser sind die Chancen, sich ohne weitere finanzielle, gesundheitliche oder seelische Schäden aus der Abhängigkeit zu lösen.
  1. Glücksspiel: Infos und Risiken
    (PDF 1562 KB)
  2. Plakat
    (PDF 387 KB)
Handbuch zur Mundhygiene für Menschen mit Autismus und Down-Syndrom
Handbuch zur Mundhygiene für Menschen mit Autismus und Down-Syndrom
Menschen mit Down-Syndrom und mit Autismus tun sich mit der Mundhygiene besonders schwer bzw. sind viel anfälliger für Mundkrankheiten. Mit diesen beiden Broschüren können wir Menschen mit Down-Syndrom und Menschen mit Autismus eine wertvolle Hilfe an die Hand geben – genauso wie jenen, die sie betreuen und begleiten. Die Mundhygiene ist eine wichtige Vorsorge-Maßnahme, sie erspart mittelfristig schwerere Eingriffe und hilft damit auch die Lebensqualität zu erhöhen.
  1. Handbuch zur Mundhygiene (Autismus)
    (PDF 1588 KB)
  2. Handbuch zur Mundhygiene (Down-Syndrom)
    (PDF 1096 KB)
Studie zur Überprüfung der Auswirkungen von Pflanzenschutzmitteln auf die menschliche Gesundheit in der Provinz Bozen
Studie zur Überprüfung der Auswirkungen von Pflanzenschutzmitteln auf die menschliche Gesundheit in der Provinz Bozen

  1. Studie zur Überprüfung der Auswirkungen von Pflanzenschutzmitteln auf die menschliche Gesundheit in der Provinz Bozen
    (PDF 1111 KB)
  2. PowerPoint presentazione dello Studio
    (PDF 1010 KB)
  3. Incidenza delle patologie tumorali 2003-2010
    (PDF 609 KB)
  4. Mortalità delle patologie tumorali 2003-2010
    (PDF 654 KB)
  5. Questionario
    (PDF 135 KB)
Indoor-Luftqualität in Arbeits- und Wohnbereichen
Indoor-Luftqualität in Arbeits- und Wohnbereichen
Päsentationen der Tagung vom 13.05.2017
  1. Formaldeide: nuovi sviluppi normativi e tendenze future in Italia e all’estero (Stefano Ciroi)
    (PDF 2577 KB)
  2. Gas radon: corrette tecniche di costruzione e misure di risanamento (Luca Pampuri)
    (PDF 2446 KB)
  3. Il ruolo dell’igienista nella prevenzione dei rischi connessi alla qualità dell’aria indoor (Daniela D’Alessandro, Lorenzo Capasso)
    (PDF 2587 KB)
  4. Impianti di ricambio dell’aria (Marina Bolzan)
    (PDF 1549 KB)
  5. Inquinanti indoor con particolare attenzione al gas radon, alla CO2 ed alla formaldeide: aspetti sanitari correlati (Lorenzo M. Capasso)
    (PDF 1263 KB)
  6. La qualità dell’aria indoor nelle scuole e negli uffici: ripercussioni sulla salute (Umberto Moscato)
    (PDF 40306 KB)
  7. Quadro normativo degli inquinanti in ambienti di vita e di lavoro (Gaetano Settimo)
    (PDF 8558 KB)
  8. Radon, CO2 e formaldeide in Provincia di Bolzano (Luca Verdi)
    (PDF 4264 KB)
  9. Ventilazione naturale o impianti di ventilazione meccanica controllata? (Stefano Capolongo)
    (PDF 35279 KB)