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FAQ

Wie muss ich mich verhalten, wenn die Verbindung zum Server im Moment der Leistungserbringung nicht hergestellt werden kann?

In diesem Ausnahmefall (im Falle von programmierten Betriebsausfällen, zeitweiligen oder unvorhersehbaren Blockierungen des Systems) kann die Leistung trotzdem erbracht werden, vorausgesetzt die dematerialisierte Verschreibung wird zu einem späteren Moment aufgerufen und als verwendet gekennzeichnet.

Was passiert, wenn der Patient ohne Merkzettel bei der vorgemerkten Visite erscheint?

In diesem Fall kann die Verschreibung über die Steuernummer des Patienten oder über die Vormerkungsnummer der Gesundheitsleistung im System aufgerufen werden.

Ist es ausreichend, wenn der Patient den Merkzettel nur in digitaler Form (E-Mail oder Handyfoto) mitbringt?

Ja, der Barcode kann gegebenenfalls mittels Scanner auch über das Mobiltelefon eingelesen werden. Falls der Barcode nicht gelesen werden kann, kann die Suche mittels Steuernummer oder Vormerkungsnummer im System durchgeführt werden.

Warum ist es nicht möglich bestimmte Leistungen zeitgleich zu verschreiben?

Sich unterscheidende Leistungen des Landeskatalogs der verschreibbaren Leistungen (LKVL), die von jedoch von einer einzigen Leistung des Landestarifverzeichnis für ambulante fachärztliche Leistungen, Instrumentaldiagnostik und Laborleistungen abgeleitet werden und die in der Spalte H („compatibilitá“ CPP) die gleichen Buchstaben aufweisen, können nicht auf einem einzigen Rezept verschrieben werden.

Beispiel: Die Leistungen 89.7_7 und 89.7_14 können nicht auf einem einzigen Rezept verschrieben werden, da die Leistungen nicht kompatibel sind. Dies ist erkennbar, da beide Leistungen in Spalte H des LKVL den gleichen Buchstaben aufweisen.

Welchen Status kann eine dematerialisierte Verschreibung haben?

Eine Verschreibung kann im System angezeigt werden als:

  • Rezept zu verwenden: das dematerialisierte Rezept wurde in das System eingefügt und die Leistung kann erbracht werden.
  • Rezept vom Verschreibenden annulliert
  • Rezept in Erbringungsphase: Ein Leistungserbringer hat die dematerialisierte Verschreibung in ausschließlicher Form entgegengenommen
  • Rezept ausgesetzt: Die Erbringung eines bereits visualisierten und entgegengenommenen Rezepts von Seiten eines Leistungserbringers wurde ausgesetzt und wird in einem nächsten Moment abgeschlossen.  Dieser Status wird nur bei pharmazeutischen Rezepten angegeben.
  • Einzelne Leistung erbracht: Die Erbringung einer einzelnen Leistung auf einem Rezept mit mehreren Leistungen wurde erbracht. Die Erbringung einer der letzten offenen Verschreibung schließt die Verwendung des Rezeptes ab.
  • Rezept erbracht: Alle Leistungen einer Verschreibung wurden erbracht.
  • Annullierung des erbrachten Rezeptes: Annullierung des Rezepts von Seiten des Leistungserbringers. Das Rezept erhält erneut den Status eines entgegengenommenen Rezepts und kann auch in den Status eines Rezepts, das zu verwenden ist umgewandelt werden.
  • Verfallenes pharmazeutisches Rezept (nicht erbracht): nicht erbrachte Leistung da die Verwendungsfrist abgelaufen ist.

Wann verfällt die dematerialisierte Verschreibung?

Die dematerialisierte Verschreibung für ambulante fachärtzliche Leistungen verliert ihre Gültigkeit nicht. Die Verschreibungen für Arzneimitteln hingegen verfallen nach 30 Tagen ab Datum der Verschreibung.

Können Daten auf der dematerialisierten Verschreibung geändert werden?

Nein, es ist nicht möglich bereits verschriebene und vom Arzt oder von der Ärztin an das System übermittelte Verschreibungen abzuändern. Eine bereits in das System eingespeiste Verschreibung kann nur annulliert werden.

Wie muss ein Arzt oder eine Ärztin im Falle von Hausvisiten vorgehen?

Verschreibungen im Rahmen von Hausvisiten werden weiterhin in Papierform erstellt, solange nicht die organisatorischen und technischen Voraussetzungen definiert und umgesetzt wurden (hinsichtlich Ausnahmen der Digitalisierung siehe Beschluss der Landesregierung Nr. 1526 vom 09/12/2014 „Start der schrittweisen Digitalisierung der ärztlichen Verschreibungen in Südtirol ab 15.01.2015“).

 

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