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Bad Bachgart - Zentrum für stationäre Psychotherapie

Kontakte

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Bachgartstraße 5

39037 Rodeneck
Tel. 0472 887 600 (Direktionssekretariat)
0472 887 611 (Rezeption)
Fax 0472 887 609
E-Mail: badbachgart@sabes.it


Bürozeiten:
Montag bis Donnerstag von 8:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 16:00 Uhr
Freitag von 8:00 bis 12:00 Uhr


Über uns

Das Therapiezentrum Bad Bachgart bietet mit 65 Therapieplätzen die Möglichkeit zu einer intensiven ganzheitlichen stationären Behandlung von Depressionen, Angststörungen, Zwängen, Posttraumatischen Belastungsstörungen, Persönlichkeitsstörungen, Essstörungen, Schmerzstörungen und Abhängigkeiten.

Das Behandlungszentrum bietet den Patientinnen und Patienten einerseits einen „Schonraum“, andererseits ein „Trainingsfeld“ innerhalb eines bestimmten zeitlichen Rahmens, um neue Denk- Erlebens- und/oder Verhaltensweisen kennen zu lernen und zu erproben, mit dem Ziel, diese dann in den Alltag zu übertragen.

 

Haus und Umgebung

Die Unterbringung erfolgt in Ein- bzw. Zweibettzimmern. Das Therapiezentrum verfügt über Gruppenräume, Diagnostik- und Therapieräume, einen Tagungsraum für Weiterbildungsveranstaltung, eine Cafeteria und eine Sporthalle. Die verschiedenen Werkstätten für textiles Arbeiten, für Keramikarbeiten und Malerei sowie die eigene Tischlerei ermöglichen kreative und handwerkliche Beschäftigung und eine zielorientierte Ergotherapie.

Bad Bachgart liegt inmitten beeindruckender Natur, deren Erleben maßgeblich am Therapieerfolg beteiligt ist.

 

Organisationsstruktur

Leitung:

Psychologisch-psychotherapeutische Gesamtleitung:
Dr. Martin Fronthaler - martin.fronthaler@sabes.it

 

Ärztliche Leitung:
Sanitätskoordinator des Gesundheitsbezirks Brixen: Dr. Markus Markart

 

Team

Das therapeutische Team setzt sich aus verschiedenen Gesundheitsberufen zusammen:

8,5 PsychologInnen/ PsychotherapeutInnen

Koordinator:
Dr. Senoner Edmund
E-mail: edmund.senoner@sabes.it

 

3 ÄrztInnen/ PsychotherapeutInnen
Koordinatorin: Dr. Wanko Caroline
E-mail: caroline.wanko@sabes.it

 

12 KrankenpflegerInnen
Koordinatorin: Maier Edith
E-mail: edith.maier@sabes.it

2 ErgotherapeutInnen, 1 Sozialassistentin, 1 Ernährungsberaterin, 1 Sporttherapeut,

MitarbeiterInnen für tiergestützte Intervention, Schreibtherapie, Achtsamkeitstraining, Yoga, Musik sowie gestalterisches Arbeiten in den Werkstätten und im Außenbereich.

 

Behandlungsschwerpunkte:

Abhängigkeiten

Substanz- und nicht substanzgebundenen Abhängigkeiten. Es werden Patienten mit einer Alkohol- oder Medikamentenabhängigkeit, mit kombinierten Abhängigkeiten sowie Patienten mit einer Spielsuchtproblematik behandelt.

Depressionen

Angst- und Zwangsstörungen

Posttraumatische Belastungsstörungen

Essstörungen

Somatoforme Störungen

Persönlichkeitsstörungen  

 

 

Die Behandlungsrichtlinien entsprechen einem ganzheitlichen, integrativen Ansatz mit verhaltenstherapeutischem und systemischem Schwerpunkt. Dieser Ansatz wird ergänzt durch Methoden aus der Gestaltungstherapie und der Soziotherapie sowie durch verschiedene körperorientierte Verfahren.
Durch entsprechende Bedingungs-, Verhaltens- und Zielanalysen wird eine individuelle Therapieplanung für den jeweiligen Patienten vorgenommen.
Die Patienten werden in eine therapeutische Gemeinschaft integriert, die dem Einzelnen durch Unterstützung und Wertschätzung, aber auch durch konstruktive Konfrontation mit problematischen Verhaltensweisen, bei der Veränderung behilflich sein soll.


Die Bearbeitung der komplexen Probleme mit vielfältigen Therapiemethoden erfordert den Einsatz eines multiprofessionellen Teams. Sie erfordert aber vor allem den Mut der Betroffenen, sich auf Veränderungen einzulassen, Neues zu erfahren, Geduld und Durchhaltevermögen aufzubauen.

 

Therapiekonzept

Der stationäre Schonraum soll für die Patientinnen und Patienten eine Möglichkeit darstellen, unter geschützten Bedingungen neue Verhaltensweisen gemeinsam zu erproben und Lösungsmöglichkeiten auf ihre Wirksamkeit hin zu überprüfen.

Die Behandlung erfolgt vorwiegend im Gruppensetting. Psychotherapie wird dabei als Methode verstanden, um zielgerichtete Veränderungen im Erleben und im Verhalten von Patienten zu erzielen und damit eine positive Beeinflussung von Verhaltensstörungen und Leidenszuständen, stets im Einverständnis mit den Patientinnen und Patienten gemeinsam zu erreichen.
Neben allgemein gültigen Behandlungsprinzipien wird besonderer Wert auf eine individuell ausgerichtete Gestaltung des Behandlungsverlaufs gelegt. Durch entsprechende Bedingungs-, Verhaltens- und Zielanalysen wird gemeinsam mit den Patientinnen und Patienten eine individuelle Therapieplanung vorgenommen.

 

Therapeutisches Leistungsangebot

Das therapeutische Leistungsangebot besteht aus sich ergänzenden Bausteinen und wird auf die Bedürfnisse und Ziele der Patientinnen und Patienten individuell abgestimmt.

Zum Leistungsangebot gehören:

Psychotherapie,

medizinische, pharmakologische Behandlung,

psychologische Trainings, wie Soziales Kompetenztraining und Achtsamkeitstraining,

Entspannungstraining,

Biofeedback,

Soziotherapie,

Sozialberatung,

Ergo- bzw. Gestaltungstherapie,

physio- und sporttherapeutische Maßnahmen,

tiergestützte Intervention,

Ernährungs- und Gesundheitsberatung,

Schreibtherapie, Musiktherapie und Yoga.

Die Einbeziehung von Familienangehörigen ist ein unabdingbarer, fester Bestandteil der Therapie.

 

Therapieziele

Verbesserung der Lebensqualität durch Veränderung des Lebensstils.
Hilfe zur Selbsthilfe durch Selbstmanagement.
Wiedererlangung bzw. bestmögliche Wiederherstellung von körperlicher und psychischer Leistungsfähigkeit.

Unterstützung des Genesungsprozesses durch die Beseitigung bzw. Linderung körperlicher, psychischer und sozialer Probleme.

Einsicht in die Abhängigkeitsproblematik und die Erhaltung der Abstinenz gegenüber dem Suchtmittel.
Stärkung der individuellen Ressourcen bei der Bewältigung der Erkrankung und ihrer Folgen.

Bearbeitung von Problembereichen wie Selbstwert, soziale Kompetenz, Perfektionismus, Stressmanagement, Spannungsreduktion und Emotionsregulation.

Förderung der bio-psycho-sozialen Sichtweise der einzelnen Störungsbilder.
Einflussnahme auf Risikofaktoren und Risikoverhalten.

Management der Körperaktivität und Genussfähigkeit.
Motivation zur Fortführung einer ambulanten Behandlung im ambulanten Bereich.

 

Neben diesen allgemeinen Richtlinien werden mit den Patientinnen und Patienten störungsbildspezifisch individuelle Therapieziele erarbeitet und ausformuliert.

 

Aufnahmekriterien

Für eine Aufnahme im Therapiezentrum Bad Bachgart ist ein persönliches Kontaktgespräch mit ärztlichen oder psychologischen TherapeutInnen erforderlich. Hierzu gehört auch das Erbringen von relevanten Vorinformationen, wie Befundungen und Berichte der vorbehandelnden Zuweiser.

Es muss eine intensive stationäre Psychotherapie angezeigt sein.
Eine Abklärung/Stabilisierung akuter/chronischer körperliche Symptome muss erfolgt sein.
Abgeschlossene akute Entgiftung/ Entzug.

Freiwilligkeit wird vorausgesetzt.

Volljährigkeit (in Ausnahmefällen im Bereich Essstörungen auch Minderjährige ab 15 Jahren).

Eine Aufnahme im Therapiezentrum ist nicht möglich bei:
Akut selbst- oder fremdgefährdendem Verhalten.
Akuten Psychosen.
Schweren intellektuellen Beeinträchtigungen oder Demenzen.
Bettlägerigkeit und Pflegebedürftigkeit.

 

Anmeldung und Zuweisung

Die Zuweisung der Patientinnen und Patienten erfolgt über die psychiatrischen Dienste, die psychologischen Dienste, die Dienste für Abhängigkeitserkrankungen, die psychosomatischen Ambulanzen, die diversen Akutabteilungen, die Ärzte für Allgemeinmedizin sowie über gleichgestellte private konventionierte Dienste.