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Kinderchirurgie

Kontakte

Wo finden Sie uns? Krankenhaus, Hauptgebäude, 1. Stock, pädiatrischer Bereich
Verantwortlicher: Dr.in Paola Zaupa
Pflegekoordination: Dorothea Morandell
Sekretariat: Montag-Freitag 08:00-12:00 Uhr
Tel. +39 0471 439 837
Fax 0471 439 742
E-Mail: chirped.bz@sabes.it

Besuchszeiten:

An Werktagen: 14:00-16:30 und 18:00-19:30 Uhr
An Feiertagen: 10:00-11:00, 14:00-17:00 und 18:00-19:30 Uhr
Kindern unter 10 Jahren ist der Besuch der Abteilung nicht gestattet.

Allgemeine Übersicht der Besuchszeiten


Über uns

Ärzteteam: Dr. Paolo Andriolo, Dr. Paolo Girardi, Dr.in Isolde Unterkalmsteiner, Dr. Johann Massar, Dr. Paolo Gasparella

Bettenanzahl: 11 Akutbetten, 3 Day Hospital, 1 Kurzzeitbeobachtung

Die Kinderchirurgie  Bozen ist die einzige Abteilung in der Provinz, die ausschließlich chirurgische Erkrankungen im Kindesalter behandelt. Sie besteht aus fachärztlichen Personal in Kinderchirurgie, Kinderkrankenschwestern und einer kleinen, sehr aktiven Schule. Die Behandlungen sind gezielt auf das Kind ausgerichtet, das nicht als "kleiner Erwachsener" angesehen werden darf, sondern als ein in Wachstum und Reifung begriffener Organismus. Das Tätigkeitsfeld ist breit gestreut: von angeborenen Fehlbildungen bis zu erworbenen Pathologien, vom Gefäßmissbildungen und Traumen, über Halszysten bis zum Legen von zentralvenösen Kathetern. Die Pathologien der Neu- und Frühgeborenen sind in erster Linie Hernien, die Pylorusstenose, Atresien und Stenosen des Darmtrakts, Mekoniumileus, Malrotationen, nekrotisierende Enterocolitis, Invaginationen ua., Häufige chirurgische Erkrankungen der größeren Kinder sind die akute Appendizitis, Darmverschlüsse, Zysten, Abszesse und Fisteln sowie Neubildungen. Im Rahmen der urologischen Erkrankungen werden vor allem der Hodenhochstand, die Hydrozele und Varikozele sowie die Hypospadien behandelt, während die Phimose (Vorhautverengung) in der Regel konservativ behandelt wird.
Das System von "Day Hospital" wird für kleinere Eingriffe, wie z.B Hernien, Hodenhochstand etc. eingesetzt. Die minimalinvasiven Zugänge sind von großer Bedeutung, z.B wird die hypertrophe Pylorusstenose des Säuglings mit der Umbilikaltechnik operiert, bei der eine beinahe unsichtbare Narbe zurückbleibt. Seit 2004 wird die Appendizitis mit der sogenannten TULAA-Technik operiert. Es besteht dabei ein einziger Zugang über dem Nabel. Die Narbe bleibt auf den Nabel beschränkt und ist daher kaum sichtbar. Außerdem erlaubt diese Technik eine schnellere Genesung und ist weniger schmerzhaft. Der nicht tastbare Hoden wird über die Laparoskopie im Bauchraum aufgesucht (über einen 5mm großen Schnitt im Nabel). Bei der laparoskopischen Behandlung der Varikozele werden zusätzlich zwei nur 3mm große Hautschnitte gesetzt. Die Behandlung von Traumen stellt einen großen Teil unserer Arbeit dar. Angefangen bei Hautverletzungen, die insbesondere im Gesichtsbereich das bestmögliche ästhetische Ergebnis erfordern, hin zu Schädeltraumen (in Kooperation mit der Neurochirurgie) und Polytraumen mit Verletzungen der Milz, der Leber oder der Nieren, bei welchen das Augenmerk besonders auf eine konservative Behandlung gelegt wird. Tumore und angeborene Malformationen sind sehr seltene und schwerwiegende Erkrankungen und werden in universitäre Einrichtungen überwiesen, die auf diese Fälle spezialisiert sind, und mit denen wir zusammenarbeiten.


Ambulatorien

Allgemeine Visite

Wo: Hauptgebäude, Poliambulatorien, Erdgeschoss, Zimmer Nr. 38, blauer Bereich
Wann: Montag 14.30-16.00 Uhr; Dienstag-9.00-11.00 Uhr; Mittwoch 9.00-12.00 und 14.30-16.00 Uhr; Donnerstag 15.00-16.00 Uhr; Freitag 9.00-11.00 Uhr
Vormerkung: ELVS (Einheitliche Landesvormerkungsstelle) Tel. +39 0471 457 457; Montag-Freitag, 8:00-16:00 Uhr
Zugang: mit Bewilligung