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Arten der Aufnahme

  • Dringende und notärztliche Aufnahme
    Dringende Aufnahmen erfolgen über die Erste Hilfe. Dabei werden notärztliche Maßnahmen zur Diagnose und Therapie vorgenommen und falls nötig auch erste medizinisch-chirurgische Schritte durchgeführt.
    Sollte die Aufnahme nicht möglich oder Behandlungen in anderen Einrichtungen notwendig sein, so wird ein geschützter Transport veranlasst.
    Die dringende Aufnahme erfolgt über die Notrufzentrale 118, über den direkten Zugang, auf Vorschlag des Basisarztes oder des ärztlichen Bereitschaftsdienstes.
  • Ordentliche Aufnahme
    Die Aufnahme wird vom Arzt für Allgemeinmedizin/ Kinderarzt, vom ärztlichen Bereitschaftsdienst oder vom Facharzt vorgeschlagen. Der Vorschlag muss dem Arzt der zu-ständigen Abteilung bei der Aufnahme unterbreitet werden, welcher aufgrund der Notwendigkeit sowie Verfügbarkeit der Betten die Einweisung veranlasst oder die Vormerkung des Patienten vornimmt.
  • Ordentliche (programmierte) Aufnahme
    Die ordentliche Aufnahme im Krankenhaus wird bei nicht-dringenden, vorhergesehenen Eingriffen und bei besonderen Untersuchungen, die nicht ambulant oder im Day Hospital durchgeführt werden können, vorgenommen.
    Die Aufnahme kann direkt von der Abteilung, vom Arzt für Allgemeinmedizin oder vom Facharzt, nach Vereinbarung mit dem Krankenhaus, beantragt werden. Für die Anfrage muss bei der Aufnahmestelle im Krankenhaus ein Formular ausgefüllt werden, wobei die genaue Begründung der Aufnahme, die Informationen über den Zustand des/der Betreuten sowie eventuelle durchgeführte diagnostische und labortechnische Untersuchungen angegeben werden müssen.
    Im Normalfall wird vor der Aufnahme eine ärztliche Untersuchung vorgenommen um die Notwendigkeit der Aufnahme zu bestätigen. Anschließend wird die/der Betreute in die entsprechende Abteilung eingewiesen. Bei Nichtverfügbarkeit der Betten wird der Betreute in die jeweilige Warteliste eingetragen.
  • stationäre Betreuung im Day Hospital (Tagesklinik)
    Die Betreuung im Day Hospital beschränkt sich auf eine Aufnahme oder mehrere Zyklen programmierter Aufnahmen, die weniger als einen Tag dauern. Dabei werden multiprofessionelle und mehrfache fachärztliche Leistungen sowie chirurgische Eingriffe (Day Surgery) an einem Tag durchgeführt. Der Zugang erfolgt auf Anweisung des Facharztes und mit der Bewilligung des Arztes für Allgemeinmedizin.
    Die PatientInnen müssen den Einweisungsvorschlag dem leitenden Arzt der jeweiligen Abteilung vorlegen.
  • Post-akute Langzeitpflege
    Die post-akute Langzeitpflege ist eine weniger intensive rehabilitative und medizinische Behandlung für PatientInnen mit Mehrfachpathologien oder nicht stabilisierten Krankheitsbildern. Die spezielle Therapie dauert in der Regel mindestens eine Stunde pro Tag, wobei die Aufenthaltsdauer gewöhnlich nicht mehr als 60 Tage beträgt. Einmal nach Hause entlassen, werden die PatientInnen ambulant weiterbehandelt oder vom Hauspflegedienst betreut. Wenn es sich um stabilisierte Langzeitbetreute handelt, werden sie nach Hause entlassen oder in ein geeignetes Pflegeheim verlegt.
  • Die stationäre Aufnahme der Kinder
    Die Kinder werden in spezifisch  eingerichteten Umgebungen eingeliefert. Dies geschieht unter Einhaltung ihrer Notwendigkeiten und bezugnehmend auf der „Internationalen Charta der Rechte für Kinder“. Aus dem selben Grund können die Eltern das Kind während des gesamten Aufenthaltes und auch beim Unterricht, begleiten. Deswegen gehört zu den Abteilungen der Pädiatrie und Kinderchirurgie jeweils eine Schule, in der italienische und deutsche Lehrpersonen schulpflichtige Kinder unabhängig von deren Krankheitsbild unterrichten. Das Angebot reicht von Einzelunterricht, Hausaufgabenhilfe, Arbeit am Computer bis hin zu Bastelarbeiten und Gesellschaftsspielen. Außerdem bietet die Schule Projekte wie Musiktherapie, Maltherapie und Yoga. Einmal wöchentlich nutzen die Clowns das Klassenzimmer, um die Kinder aufzumuntern. Aufgabe der Schule ist es, Schulversäumnisse ein zudämmen, Ängste abzubauen und den Trennungsschmerz von den Eltern zu überwinden, also: dem Kind zu helfen, sich in der neuen schwierigen Situation zurechtzufinden.