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Erste Hilfe

Kontakte

Wo finden Sie uns? Krankenhaus, neue Klinik, 1. Stock
Primar: Dr. Mario La Guardia
Pflegekoordination: Dr. Tiziano Garbin
Tel. 0471 908 330
Fax 0471 908 938
E-Mail: prontosoccorso.bz@sabes.it


Über uns

Ärzteteam: Dr. Giuseppe Sacco, Dr. Jamil Abbas, Dr. Nicola Bettera, Dr. Emanuele Capodieci, Dr.in Elena Carion, Dr.in Francesca Clari, Dr. Alessandro Conci, Dr. Eugenio Debiasi, Dr. Roberto Ferronato, Dr.in Valentina Gallina, Dr. Giorgio Gentili, Dr. Dominik Gerstner, Dr. Ezio Mascalzoni, Dr.in Alessandra Murolo, Dr. Enrico Pirani, Dr. Leopoldo Ragusa, Dr.in Claudia Sarri, Dr. Paolo Sgobino, Dr.in Laura Valzolgher, Dr. Antonio Viteritti, Dr. Giuseppe Zappone

Die Erste Hilfe ist ein 24-stündiger Dienst für die Bürgerinnen und Bürger, die diesen im Falle medizinischer Notfälle beanspruchen können. In der Ersten Hilfe werden Patientinnen und Patienten , die eine dringende Hilfe benötigen, sofort mit den ersten Behandlungen versehen. Daraufhin wird die Patientin bzw. der Patient, je nach klinischem Befinden und je nach Krankheit, in die entsprechende Abteilung eingeliefert. Bei Bedarf kann die Patientin bzw. der Patient auch in ein anderes Krankenhaus verlegt werden. Auf jeden Fall wird keine vom diensthabenden ärztlichen Personal als dringend angesehene Aufnahme verweigert.

Es werden auch diejenigen Fälle behandelt, welche dringende Abklärung und ambulante Behandlung benötigen, das heißt, Fälle die nicht aufgeschoben werden können ohne eventuelle zukünftige Folgen. Bei Bedarf kann das ärztliche Personal der Ersten Hilfe auch auf fachärztliche Konsiliarvisiten in den entsprechenden Abteilungen zurückgreifen. Den Patientinnen und Patienten, die keine dringende stationäre Aufnahme benötigen, werden nach Beendigung der Visite eine Kopie des Protokolls der durchgeführten Leistungen ausgehändigt und es wird ihnen erklärt, dass letztere dem ärztlichen Personal für Allgemeinmedizin für eventuelle, weitere Untersuchungen und Behandlungen zu überbringen ist.

In der Ersten Hilfe gibt es mehrere Ambulatorien, in denen die Reihenfolge der zu Untersuchenden von einer/m Krankenpflegerin/er oder vom ärztlichen Personal bestimmt wird und zwar aufgrund des Schweregrades und nicht immer nach der Ankunftszeit. Bei dringenden Notfällen wird auf jeden Fall eine sofortige Behandlung garantiert. Die Zahl der angeforderten Leistungen, die zu verschiedenen Tageszeiten und an verschiedenen Wochentagen benötigt werden, ist schwer programmierbar, wobei manchmal längere Wartezeiten für die Patientinnen und Patienten entstehen können. Die Wartezeiten sind nicht nur von der ersten Untersuchung abhängig, sondern auch von den benötigten Befundungszeiten der angeforderten Untersuchungen. Bei seiner Ankunft wird die Patientin bzw. der Patient von einer/m Krankenpflegerin/er aufgenommen, der ihr/ihm nach einer krankenpflegerischen Beurteilung in der "Triage" einen Dringlichkeitskodex zuteilt und sie/ihn ins zuständige Ambulatorium schickt.

Aufbau

Um die Zielsetzungen zu erreichen, kann die Erste Hilfe auf folgende Strukturen zurückgreifen:

  • Roter Bereich                                H(High intensity)
  • Grüner Bereich                              M(Medium intensity)
  • Intensivbeobachtung (OBI)      +    Beobachtungsstation    
  • Traumaologie                                T(Trauma)
  • Ambulatorium für Verbandswechsel

Im Roten Bereich (H), der am Eingang der Ersten Hilfe liegt, werden jene Patientinnen und Patienten versorgt, denen ein roter oder gelber Dringlichkeitskodex zugeteilt wurde. Nachts (zwischen 20.00 und 8.00 Uhr), samstags und an Feiertagen werden alle Patientinnen und Patienten in diesem Bereich behandelt. Der Bereich besteht aus 5 Ambulatorien für die normale Tätigkeit und 2 Schockräumen. Der Grüne Bereich (M) ist an Wochentagen von 8.00 bis 20.00 Uhr besetzt. Dort werden Personen mit grünem oder weißem Dringlichkeitskodex untersucht. Der Bereich besteht aus 3 Ambulatorien.

In der Beobachtungsstation werden die Patientinnen und Patienten eingeliefert, bei denen ein kurzer stationärer Aufenthalt (zur Beobachtung) zu erwarten ist, oder bei denen noch eine fachärztliche Beurteilung nötig ist, um sie in eine entsprechende Abteilung zu verlegen. Der Abteilung stehen sieben Zimmer mit jeweils zwei Betten und zusätzlich 10 Betten für die kurzzeitige intensivmedizinische Überwachung (OBI) zur Verfügung. Der Traumatologische Erste Hilfe Bereich (T) ist tagsüber und bei Bedarf auch nachts in Betrieb. Hier werden Patientinnen und Patienten untersucht, die eine orthopädische Behandlung und eventuelle Kontrollvisiten benötigen. Für diese Tätigkeit stehen Orthopäden zur Verfügung.

 

Nützliche Informationen

Das gute Funktionieren der Ersten Hilfe hängt von der korrekten Benutzung des Dienstes seitens der Bürgerin und Bürger ab. Das bedeutet, dass sich eine Patientin bzw. ein Patient zuerst an das ärztliche Personal für Allgemeinmedizin wenden soll, falls es sich nicht um einen schwerwiegenden, akuten Vorfall handelt. Das ärztliche Personal für Allgemeinmedizin, das die Patientin bzw. den Patienten kennt, sollte auf lange Sicht eine Bezugsperson darstellen, die sich ihrer/seiner Probleme annimmt und sie/ihn nur dann ins Krankenhaus schickt, wenn es nicht über die nötigen Mittel verfügt, die Patientin bzw. den Patienten zufriedenstellend zu behandeln. Es ist sehr wichtig, sich nur in richtigen Notfällen an die Erste Hilfe zu wenden, um den Dienst nicht mit aufschiebbaren Anforderungen zu belasten, welche von anderen Diensten des Gesundheitssystems erfüllt werden können. Für Bescheinigungen, Rezepte und verschiedenste Kontrollen ist das ärztliche Personal für Allgemeinmedizin, der ärztliche Notdienst oder andere ambulante Dienste zuständig.

 

  1. Depliant [PDF]

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Weitere Informationen

Notfallregelung

Wir versorgen jeden Tag mehr als 250 Patienten. Für die Erste-Hilfe-Station ist also die Zeit sehr kostbar: wir müssen sie richtig nutzen, denn in manchen Fällen kann eine Verspätung auch nur von wenigen Minuten ein Leben in Gefahr bringen. Gerade weil unser Zeitaufwand vom Verletzungsgrad abhängt, haben wir eine Regelung mit fünf Dringlichkeitsstufen eingeführt. Bei der Aufnahme wird Ihnen ein Kodex zugewiesen, mit dem Sie die Dringlichkeit Ihrer Behandlung und die entsprechende Wartezeit berechnen können.

Roter Kodex

Kennzeichen für die dringendsten Fälle, bei denen Lebensgefahr besteht. Das Personal der Ersten-Hilfe-Station unterbricht die Routinearbeit und übernimmt sofort diesen Patienten, der unverzüglich in den Schockraum gebracht wird.

Oranger Kodex

Wird Patienten mit hohe Wahrscheinlichkeit einer Verschlecherung des Gesundheitszustandes zugewiesen

Gelber Kodex

Wird Patienten mit schweren Verletzungen oder Krankheiten zugewiesen, welche die Beeinträchtigung einer der 3 wichtigsten Lebensfunktionen (Atmung, Herz- Kreislauf und Nervensystem) zur Folge haben. Die Wartezeit wird dabei so kurz wie möglich gehalten.

Grüner Kodex

Wird jenen Patienten zugeordnet, welche mit leichteren Verletzungen und mit nicht lebensbedrohlichen Erkrankungen in die Erste-Hilfe-Station kommen. Hierbei kann die Wartezeit länger dauern.

Blauer Kodex

Es handelt sich dabei um Fälle, die keine Dringlichkeit aufweisen und eigentlich vom Hausarzt gelöst werden sollten. Diese Patienten werden erst behandelt, wenn alle dringenderen Fälle abgeschlossen sind.

 

Bitte achten Sie daher auf den Kodex und dessen Bedeutung: wenn Sie warten müssen, so bedeutet dies, dass es jemandem schlechter geht als Ihnen.

Wir hoffen auf Ihr Verständnis. Danke.

 

 

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