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Zentrallabor für klinische Pathologie

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Wo finden Sie uns? Krankenhaus, Hauptgebäude, Erdgeschoss, violetter Bereich
Primar: Doz. Dr.Thomas Müller
Koordination der Techniker: Roland Nocker
Sekretariat: Montag-Freitag 7:30-17:00 Uhr
Entnahmezeiten: 07:00-10:00 Uhr
Tel. 0471 908 306
Fax 0471 907 462
E-Mail: labcentrbz@sabes.it
Vormerkungen: Terminvereinbarungen sind prinzipiell nicht erforderlich (mit der Ausnahme von Samenflüssigkeitsuntersuchungen und Transpirationstests)

Blutentnahmestellen

 


Charta der Gesundheitsdienste - Zentrallabor für klinische Pathologie

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Verbesserungsvorschläge und Beschwerden

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

 


Analysen

Leistungsverzeichnis

Liste der akkreditierten Untersuchungen 2019

Liste der akkreditierten Untersuchungen 2018

 

 


News

01.11.2019 Schwangerschafts-Schnelltest im Harn
Ab 01.11.2019 wird der Schwangerschafts-Schnelltest im Harn nicht mehr im Zentrallabor Bozen gemacht. Zur Feststellung bzw. Verlaufskontrolle einer Schwangerschaft und in der Indikation eines Tumormarkers wird vom Zentrallabor Bozen also ab 01.11.2019 nur noch Beta-HCG im Serum/Plasma angeboten. Es handelt sich hierbei um die etablierte Standardmethode der Labormedizin zur Bestimmung von Beta-HCG, welche naturgemäß bessere/genauere Ergebnisse als der Schwangerschafts-Schnelltest im Harn liefert.

28.10.2019 Sexualhormon-bindendes Globulin (SHBG)
Im Zentrallabor Bozen ist nun die Bestimmung von SHBG im Plasma mit einem Elektro-Chemilumineszenz-Assay (Roche Diagnostics) möglich. Die SHBG-Bestimmung kann im Rahmen der Abklärung von Störungen der Geschlechtshormone notwendig sein. Das Zentrallabor Bozen wird die SHBG-Bestimmung ab 28.10.2019 alle zwei Wochen immer freitags am Vormittag durchführen. Es wird ein Heparin-Röhrchen (grüner Stöpsel) für die Blutabnahme benötigt. Die Bestimmung muss – so wie alle anderen Laborparameter auch – elektronisch angefordert werden.

22.10.2019 Thyreoidea-stimulierendes Hormon (TSH)
Ab sofort wird die Bestimmung von TSH an 365 Tagen/24 Stunden im Zentrallabor Bozen angeboten

21.10.2019 Therapeutic Drug Monitoring (TDM)
Im Zentrallabor Bozen wird das Angebot hinsichtlich des TDM ausgeweitet. Wir bestimmen nun aus Serum die folgenden Antidepressiva mit der Massenspektrometrie (LC-MS/MS): Atomoxetine, Bupropion, Citalopram, Duloxetine, Fluoxetine, Fluvoxamine, Methylphenidate, Mirtazapine, Paroxetine, Sertraline, Trazodone, Venlafaxine, Vortioxetin. Es wird ein Serum-Röhrchen (rot-schwarzer Stöpsel ohne Trenngel) für die Blutabnahme benötigt. Die jeweilige Medikamenten-Bestimmung muss – so wie alle anderen Laborparameter auch – elektronisch angefordert werden.

25.08.2019 Messung der Plättchenfunktion
Die Messung der Thrombozytenfunktion nach Einnahme von Acetylsalicylsäure oder P2Y12-Hemmern (z.B. Clopidogrel, Prasugrel oder Ticagrelor) kann in bestimmten klinischen Situationen hilfreich sein. Seit 25.08.2019 werden im Zentrallabor Bozen Thrombozytenfunktionstests zur Untersuchung der Wirkung von Acetylsalicylsäure und P2Y12-Hemmern durchgeführt. Die Überprüfung der Therapie ist vor allem bei hohem Risiko für eine Stent-Thrombose, nach einer stattgehabten Stent-Thrombose oder auch bei Blutungen unter Einnahme von Acetylsalicylsäure und P2Y12-Hemmern indiziert. Das Zentrallabor Bozen bestimmt die Thrombozytenfunktion immer simultan mit dem VerifyNow-System der Fa. Werfen, IL (Licht-Transmission Aggregometrie – beschichtete Mikropartikel werden „ex vivo“ von Patienten-Thrombozyten gebunden) und dem PFA-100 der Fa. Siemens (Verschluss von beschichteten Kapillaren „ex vivo“ durch Patienten-Thrombozyten unter „high shear flow conditions“). Die Thrombozytenfunktion wird werktags von Montag bis Freitag täglich in der „Kernarbeitszeit“ vom Zentrallabor nur nach telefonischer Voranmeldung und nur nach Anforderung durch einen spezialisierten Arzt durchgeführt. Es sind verschiedene präanalytische Vorgaben einzuhalten.

08.07.2019 Gastrin
Ab sofort ist im Zentrallabor Bozen die Bestimmung von Gastrin im Serum möglich. Die Serum-Konzentration von Gastrin wird mit einem Immunoassay auf einem Maglumi 800 der Fa. Snibe Diagnostic gemessen. Die Gastrin-Bestimmung wird bis auf Weiteres zweimal wöchentlich am Vormittag durchgeführt. Es wird ein Serum-Röhrchen (rot-gelber Stöpsel mit Trenngel) für die Blutabnahme benötigt. Die Bestimmung muss – so wie alle anderen Laborparameter auch – elektronisch angefordert werden.

04.07.2019 Renin direkt
Bisher wurde Renin mit einem Immonoassay auf dem Liaison der Fa. Diasorin bestimmt – ab 04.07.2019 wird dieser Parameter im Zentrallabor Bozen mit einem Immunoassay auf einem Maglumi 800 der Fa. Snibe Diagnostic bestimmt. Es wird ein EDTA-Röhrchen (rosa Stöpsel ohne Trenngel) für die Blutabnahme benötigt. Das Zentrallabor Bozen wird die Renin-Bestimmung ab 04.07.2019 zweimal wöchentlich am Vormittag durchführen. Bei dieser Methodenumstellung kommt es laut der von uns durchgeführten Vergleichsmessungen zwischen alter und neuer Methode zu keinem systematischen Methoden-Shift der Analyt-Konzentrationen. Durch die Methodenumstellung werden sich daher auch die Referenzwerte für Renin nicht ändern, die Maßeinheiten bleiben ebenso dieselben (i.e., µU/mL).

17.06.2019 Therapeutic Drug Monitoring (TDM)
Im Zentrallabor Bozen wird das Angebot hinsichtlich des TDM ausgeweitet. Wir bestimmen nun aus Serum die folgenden Antiepileptika und Neuroleptika mit der Massenspektrometrie (LC-MS/MS Waters und Chromsystems): Ethosuximide, Felbamate, Gabapentin, Lacosamide, Lamotrigine, Levetiracetam, Oxcarbamazepine, Primidone, Rufinamide, Sultiame, Topiramate, Vigabatrin, Zonisamide, Aripripazole, Clozapine, N-Desmetilclozapine, Haloperidol, Olanzapine, Quetiapine, Norquetiapine, Risperidone, 9-OH-Risperidone. Es wird ein Serum-Röhrchen (rot-schwarzer Stöpsel ohne Trenngel) für die Blutabnahme benötigt. Die jeweilige Medikamenten-Bestimmung muss – so wie alle anderen Laborparameter auch – elektronisch angefordert werden.

17.06.2019 Metanephrine im Plasma
Ab sofort ist die Bestimmung der Metanephrine im Plasma mit der Massenspektrometrie (LC-MS/MS Waters und Chromsystems) möglich. Es wird ein EDTA-Röhrchen (violetter Stöpsel) für die Blutabnahme benötigt. Die Bestimmung muss – so wie alle anderen Laborparameter auch – elektronisch angefordert werden. Wenn die Bestimmung der Metanephrine im Plasma angefordert wird, wird bei uns im Zentrallabor auf dem Massenspektrometer die Konzentration von Metanephrin (Methylierungsprodukt von Adrenalin) und Normetanephrin (Methylierungsprodukt von Noradrenalin) im EDTA-Plasma gemessen und in pmol/L ausgegeben. Indikation zur Bestimmung der Metanephrine im Plasma ist der Verdacht auf einen Katecholamin-produzierenden Tumor (also Phäochromozytom, Paragangliom bzw. Neuroblastom). Mit Einführung der Bestimmung von Metanephrin und Normetanephrin im EDTA-Plasma, wird die Bestimmung der Katecholamine im Urin unnötig bzw. obsolet. Die Messung der Katecholamine im Urin bei Verdacht auf Vorliegen eines Phäochromozytoms bzw. von Paragangliomen wird auch von den Fachgesellschaften nicht mehr empfohlen. Wir bieten daher ab dem 17.06. im Zentrallabor Bozen die Bestimmung „Katecholamine im Harn“ nicht mehr an.

04.06.2019 Calprotectin im Stuhl
Bisher wurde Calprotectin im Stuhl mit einem Immonoassay auf dem Liaison der Fa. Diasorin im Labor für Mikrobiologie und Virologie Bozen bestimmt – ab 04.06.2019 wird dieser Parameter im Zentrallabor Bozen mit einem turbidometrischen Assay (Bühlmann fCAL turbo) auf einem c502 (Cobas 8000) der Fa. Roche bestimmt. Als Probengefäße werden hierfür CALEX Cap Devices verwendet. Das Zentrallabor Bozen wird die Calprotectin-Bestimmung ab 04.06.2019 werktags von Montag bis Freitag täglich in der „Kernarbeitszeit“ durchführen. Bei dieser Methodenumstellung kommt es laut der von uns durchgeführten Vergleichsmessungen zwischen alter und neuer Methode zu keinem systematischen Methoden-Shift der Analyt-Konzentrationen. Durch die Methodenumstellung werden sich daher auch die Referenzwerte bzw. die Cut-off Werte für „Calprotectin im Stuhl“ nicht ändern, die Maßeinheiten bleiben ebenso dieselben (i.e., µg/g Stuhl).

30.05.2019 IT-Anbindung dezentrale Blutgasanalyzer
Es wurden in den letzten beiden Wochen alle dezentralen Blutgasanalyzer (ABL 90 FLEX) auf den Abteilungen des Krankenhauses Bozen an das Labor-Informations-System (LIS) angebunden. Durch diese Anbindung ist gewährleistet, dass alle mit den dezentralen Blutgasanalyzern (ABL 90 FLEX) generierten Befunde auch in das Krankenhaus-Informations-System (HIS) übertragen werden und damit beim jeweiligen Patienten elektronisch gespeichert sind.

20.05.2019 Dematerialisierte Verschreibung von Laborleistungen
Ab sofort ist die Annahme von elektronischen Anforderungen von Laboranalysen im Gesundheitsbezirk Bozen möglich. Sowohl die Ärzte des Krankenhauses Bozen als auch die Ärzte im niedergelassenen Bereich können nun für ihre Patienten Laboranalysen im Zentrallabor Bozen elektronisch anfordern.

13.05.2019 FVIII-Inhibitor / Bethesda-Assay
Ab sofort wird im Zentrallabor Bozen die bisherige „in-house“ Methode zur Bestimmung des FVIII-Inhibitors durch einen Bethesda-Assay von Technoclone (i.e., Factor VIII Inhibitor Reagent Kit) ersetzt. Bei jeder Bestimmung wird eine Positivkontrolle (Plasma mit bekanntem Gehalt an Faktor FVIII-Inhibitor) und eine Negativkontrolle (Plasma ohne Inhibitoren) mitgeführt. Zur Bestimmung des FVIII-Inhibitors nach der Bethesda-Methode wird ein Citrat-Röhrchen (blauer Stöpsel) benötigt. Außerdem muss die Anforderung telefonisch dem Gerinnungssektor des Zentrallabors Bozen (Tel. 9682) avisiert werden.

10.05.2019 Bestimmung von Thyreoglobulin, ACTH, HGH, IGF-1, freies beta-hCG, PAPP-A und TRAK
Thyreoglobulin, Adrenocorticotropes Hormon (ACTH), Human Growth Hormone (HGH), Insulin-like growth factor 1 (IGF-1), freies beta-humanes Choriongonadotropin (freies beta-hCG), Pregnancy-associated plasma protein-A (PAPP-A) und Thyreotropin-Rezeptor-Autoantikörper (TRAK) wurden bisher „nur“ ein- oder zweimal wöchentlich bestimmt. Im Sinne einer Verbesserung werden diese Parameter nun ab 10.05.2019 werktags täglich von Montag bis Freitag während der „Kernarbeitszeit“ bestimmt.

10.05.2019 Calcitonin
Im Zentrallabor Bozen wurde eine Methodenumstellung bei Calcitonin durchgeführt. Bisher wurde Calcitonin mit einem Immunoassay auf dem Liaison der Fa. Diasorin bestimmt – ab 10.05.2019 wird dieser Parameter mit einem Immunoassay auf einem e801 (Cobas 8000) der Fa. Roche bestimmt. Bei dieser Methodenumstellung kommt es – wie immer bei der Umstellung von einem Immunoassay auf einen anderen – zu einem gewissen Methoden-Shift der Analyt-Konzentrationen. Durch die Methodenumstellung werden sich daher auch die Referenzwerte geringfügig ändern, die Maßeinheiten bleiben aber dieselben. Calcitonin wird ab sofort werktags täglich von Montag bis Freitag während der „Kernarbeitszeit“ bestimmt.

29.04.2019 Gerätewechsel für die Blutgasanalyse
Im Zentrallabor Bozen wurde eine Umstellung bei den Blutgas-Analyzern vorgenommen. Statt des alten Blutgas-Analyzers ABL 700 wird ab sofort der neue Blutgas-Analyzer ABL 90 FLEX verwendet. Gleichzeitig mit der beschriebenen Geräteumstellung kommt auch ein neues Analysen-Profil zur Anwendung, welches mit den Abteilungen des Krankenhauses abgestimmt wurde. Es wird eine geeignete Spritze (oder eine Kapillare) für die Blutabnahme benötigt. Die Blutgasanalyse im Zentrallabor muss – so wie alle anderen Laborparameter auch – elektronisch angefordert werden.

16.04.2019 Valproinsäure-Spiegel
Ab sofort wird die Bestimmung des Valproat-Spiegels an 365 Tagen/24 Stunden im Zentrallabor Bozen angeboten.

16.04.2019 Bestimmung von Edoxaban
Ab sofort ist die Bestimmung des Edoxaban-Spiegels im Zentrallabor Bozen täglich rund um die Uhr möglich. Für die Edoxaban-Bestimmung kommt der Biophen Heparin LRT Test der Firma Hyphen zur Anwendung, wobei spezielle Kalibratoren für Edoxaban eingesetzt werden. Wir bestimmen zu einem Edoxaban-Spiegel auch immer (ohne gesonderte Anforderung) zusätzlich PT, aPTT, Trombinzeit und anti Xa Aktivität. Es wird ein Citrat-Röhrchen (blauer Stöpsel) für die Blutabnahme benötigt. Die Edoxaban Bestimmung muss – so wie alle anderen Laborparameter auch – elektronisch angefordert werden.

18.03.2019 Bestimmung von Kupfer im Vollblut
Laut Angaben in der wissenschaftlichen Literatur gibt es derzeit keinen perfekten Biomarker, um den Kupferstatus eines Patienten abzuschätzen (Danzeisen R, et al. Br J Nutr 2007;98:676-683). Es kann aber zur Diagnostik des Kupferhaushalts im klinischen Routinelabor noch kein besserer Biomarker als die Kupferkonzentration in Serum/Plasma und Urin empfohlen werden (Rückauer M. Kupfer. In: Thomas L, editor. Labor und Diagnose. 6th Ed. Frankfurt/Main: TH-Books; 2005. p. 490-492). Daher wird die Bestimmung von Kupfer im Vollblut ab sofort nicht mehr vom Zentrallabor für Klinische Pathologie Bozen angeboten, sondern nur noch die Bestimmung von Kupfer im Plasma und im Harn.

11.03.2019 Geräte- und Reagenzwechsel in der Massenspektrometrie (LC-MS/MS; Liquid-Chromatographie-Massenspektometrie/Massenspektometrie)
Im Zentrallabor Bozen wurde eine Umstellung bei folgenden Parametern der Spezialdiagnostik durchgeführt: Vitamin D, Immunsuppressiva (Cyclosporin A, Tacrolimus, Sirolimus und Everolimus) sowie Steroide (Aldosteron, 17-OH-Progesteron, Cortisol, DHEA, Androstendion). Neben dem Austausch der Geräte (nun Waters statt zuvor BSN medical), wurden auch die Reagenzien gewechselt (nun Chromsystems statt zuvor Recipe). Da es sich um dieselbe Bestimmungsmethode handelt, nämlich die LC-MS/MS, bleiben die Referenzwerte für die genannten Parameter unverändert. Es wurden auch Vergleichsmessungen durchgeführt, welche eine gute Übereinstimmung der Analyt-Konzentrationen bestimmt mit den neuen mit den alten Geräten/Reagenzien zeigten.

07.02. - 08.02.2019 Erstes Überwachungsaudit nach der Norm UNI EN ISO 15189
Anfang Februar hat die Italienische Akkreditierungsstelle ACCREDIA (https://www.accredia.it/) im Zentrallabor für klinische Pathologie (und auch in allen anderen medizinischen Laboratorien des Südtiroler Sanitätsbetriebes) das erste Überwachungsaudit durchgeführt. Seit dem Erhalt der Akkreditierung Mitte 2018 hat das Zentrallabor die Liste der akkreditierten Parameter erweitert – es wurden einige Parameter der Spezial-Gerinnung und das automatische Differential-Blutbild hinzugefügt. Im Zuge des Audits wurden von ACCREDIA die Prozesse im Zentrallabor und auch verschiedene technische Aspekte im Hinblick auf ihre Konformität mit den Bestimmungen der internationalen Norm UNI EN ISO 15189 geprüft. Dem Zentrallabor wurde von ACCREDIA ein sehr gutes Zeugnis ausgestellt. ACCREDIA hat auch einige Verbesserungsvorschläge eingebracht, die vom Zentrallabor nun umgesetzt werden. Ein vollständiger Katalog der akkreditierten Labor-Parameter kann im folgenden Link abgefragt werden: akkreditierte Parameter 2019. Das nächste Überwachungsaudit ist für das erste Trimester des Jahres 2020 vorgesehen.

25.01.2019 Thyreoglobulin, ACTH, HGH, IGF-1 und Haptoglobin
Im Zentrallabor Bozen wurde eine Methodenumstellung bei den genannten Parametern durchgeführt. Bisher wurden Thyreoglobulin, ACTH, HGH und IGF-1 mit Immonoassays auf dem Liaison der Fa. Diasorin bestimmt – ab 25.01.2019 werden diese Parameter mit Immonoassays auf einem e801 der Fa. Roche bestimmt. Bisher wurde Haptoglobin auf dem Immage 800 der Fa. Beckman Coulter bestimmt – ab 25.01.2019 wird dieser Parameter mit einem immunoturbidimetrischen Assay auf einem c502 der Fa. Roche bestimmt. Bei dieser Methodenumstellung kommt es – wie immer bei der Umstellung von einem Immunoassay auf einen anderen – zu einem gewissen Methoden-Shift der Analyt-Konzentrationen. Durch die Methodenumstellung werden sich daher auch die Referenzwerte geringfügig ändern, die Maßeinheiten bleiben aber dieselben. Haptoglobin wird nun täglich (auch außerhalb der Kernarbeitszeit) bestimmt. Thyreoglobulin, ACTH, HGH und IGF-1 werden zweimal wöchentlich immer dienstags und freitags am Vormittag bestimmt.

24.01.2019 Chromogene Assays zur Bestimmung von Faktor VIII und Faktor IX
Ab sofort ist die Bestimmung der Faktor VIII und IX Aktivitäten mittels chromogener Assays im Zentrallabor Bozen möglich. Für die Faktor VIII-Bestimmung kommt der „Coamatic Factor VIII“ Test der Firma IL zur Anwendung, für die Faktor IX-Bestimmung der „Rox Factor IX“ Test der Firma Rossix. Wir bestimmen bis auf weiteres jede Faktor VIII- bzw. Faktor IX-Aktivität immer geleichzeitig mit den jeweiligen Clotting Assays und Chromogenen Assays (ohne gesonderte Anforderung). Es wird ein Citrat-Röhrchen (blauer Stöpsel) für die Blutabnahme benötigt. Bestimmungen der Faktor VIII- und Faktor IX-Aktivität müssen – so wie alle anderen Laborparameter auch – elektronisch angefordert werden.

22.01.2019 Bestimmung von Apixaban
Ab sofort ist die Bestimmung des Apixaban-Spiegels im Zentrallabor Bozen täglich rund um die Uhr möglich. Für die Apixaban-Bestimmung kommt der HemosIL Test „Liquid Anti-Xa“ der Firma IL zur Anwendung, wobei spezielle Kalibratoren für Apixaban eingesetzt werden. Wir bestimmen zu einem Apixaban-Spiegel auch immer (ohne gesonderte Anforderung) zusätzlich PT, aPTT, Trombinzeit und anti Xa Aktivität. Es wird ein Citrat-Röhrchen (blauer Stöpsel) für die Blutabnahme benötigt. Die Apixaban Bestimmung muss – so wie alle anderen Laborparameter auch – elektronisch angefordert werden.

08.01.2019 Umstellung der Maßeinheit von Magnesium im Plasma
Um die Darstellung der Ergebnisse von Laboruntersuchungen in Südtirol zu vereinheitlichen und damit auch auf SI-Einheiten umzustellen, wird ab Donnerstag, den 10.01.2019, in Bozen für den Analyten Magnesium die Maßeinheit nicht mehr als „mg/dL“, sondern als „mmol/L“ angegeben. Dadurch ändern sich die Messwerte für Magnesium und auch dessen Referenzbereich. Der bisherige Referenzbereich für Magnesium im Plasma war 1,6-2,6 mg/dL, der neue Referenzbereich für Magnesium im Plasma ist 0,65-1,05 mmol/L. Die Messmethode selbst bleibt unverändert.
Zur näheren Erläuterung: 2,0 mg/dL Magnesium entsprechen beispielsweise 0,82 mmol/L. Die Einheit mg/dL multipliziert mit 0,41 entspricht der Angabe in mmol/L; die SI-Einheit mmol/L multipliziert mit 2,43 entspricht der Angabe in mg/dL.

29.11.2018 Bestimmung von Iod im Vollblut
Entsprechend der Angaben in der Literatur ist die Bestimmung der Iod-Konzentration im Urin die Methode der Wahl (Soldin OP. Clin Biochem 2002;35:575-579; Zimmermann MB et al. Nutr Rev 2012;70:553-570). Daher wird die Bestimmung von Iod im Vollblut ab sofort nicht mehr vom Zentrallabor für Klinische Pathologie Bozen angeboten, sondern nur noch die Bestimmung von Iod im Harn.

09.10.2018 Internes Audit
Am 09.10.2018 wurde ein internes Audit nach UNI EN ISO 15189 durch die Auditor Frau Dr. Wierer im CoreLab des Zentrallabors für Klinische Pathologie durchgeführt. Insgesamt konnte von der Auditorin ein sehr positiver Gesamteindruck gewonnen werden. Die Notwendigkeit zur Veränderung oder Verbesserung von Prozessen bzw. Arbeitsabläufen besteht nach Auffassung der Auditorin nicht. Es wurden lediglich Verbesserungsvorschläge im Bereich des Blutentnahmezentrums und der Handhabung einer Qualitätskontrolle eingebracht.

02.10.2018 Bestimmungen von Aluminium im Serum und Harn
Da die Aluminium-Bestimmung von zweifelhafter klinischer Relevanz ist und daher nur sehr selten angefordert wurde, wird diese Analyse ab sofort nicht mehr vom Zentrallabor für Klinische Pathologie Bozen angeboten.

18-19.09.2018 Internes Audit
Am 18-19.09.2018 wurde ein internes Audit in der Spezialdiagnostik durchgeführt. Ziel des Audits was es eine Bestandsaufnahme zu machen, da dieser Bereich im Jänner 2020 akkreditiert werden soll. Es wurde vorgeschlagen, ein Chronoprogramm zu erstellen, um die UNI EN ISO 15189 bis Ende 2019 zu applizieren.

31.07.2018 Neue Referenzwerte der Gerinnungsfaktoren
Am 31.07.2018 wurden die Referenzwerte der Gerinnungsfaktoren nach Marques MB, Fritsma GA. Hemostasis 3rd Edition. AACC Press 2015 angepasst.

09.07.2018  von Willebrand Disease (vWD)
Ab sofort werden zur vWD-Diagnostik immer 4 Parameter gemeinsam bestimmt: vWF:Ag (von Willebrand factor antigen), vWF:RCo (i.e., vWF:GP IbM, von Willebrand factor ristocetin cofactor activity), Faktor VIII Aktivität (clotting assay) und die vWF:RCo/vWF:Ag Ratio. Damit ist bei einem fraglichen vWD eine Basisdiagnostik entsprechend der aktuellen Literatur gewährleistet. Je nach Befundkonstellation kann dann das sogenannte „Follow-Up Testing“ den RIPA-Test (ristocetin-induced platelet aggregation), die vWF Multimer Analyse oder eine genetische Untersuchung beinhalten. Zur Blutabnahme wird ein Citrat-Röhrchen (blauer Stöpsel) für die vWD-Basisdiagnostik benötigt. Die vWD-Diagnostik muss – so wie alle anderen Laborparameter auch – elektronisch angefordert werden.

20.06.2018 Das Zentrallabor für klinische Pathologie Bozen wird nach der Norm UNI EN ISO 15189 akkreditiert
Mit 20.06.2018 hat das Zentrallabor für klinische Pathologie die Akkreditierung der internationalen Norm UNI EN ISO 15189 für medizinische Laboratorien von der Italienischen Akkreditierungsstelle ACCREDIA erhalten. Die Akkreditierung nach ISO 15189 bestätigt dem Labor einerseits einen hohen Qualitätsstandard bei der Durchführung der akkreditierten Untersuchungen, sowie den Mitarbeitern eine hohe fachliche Kompetenz. Eine detaillierte Aufstellung der akkreditierten Parameter 2018 unseres Leistungsspektrums können Sie der folgenden Aufstellung entnehmen.

23.04.-24.04.2018 Akkreditierung des Zentrallabors Bozen nach der Norm UNI EN ISO 15189
Die Italienische Akkreditierungsstelle ACCREDIA hat das Zentrallabor für klinische Pathologie (und alle anderen medizinischen Laboratorien in Südtirol) erstmals visitiert. Das Ziel dieser Visitation war es, die Konformität des Labors mit den Bestimmungen der internationalen Norm UNI EN ISO 15189 für medizinische Laboratorien zu überprüfen. Die Norm UNI EN ISO 15189 ist spezifisch für medizinische Laboratorien und legt besonderes Augenmerk auf die fachliche Kompetenz des Personals und dessen Weiterbildung, Maßnahmen für den kontinuierlichen Verbesserungsprozess und Risikomanagement, Verifizierung und Validierung der Methoden, Kundenorientierung, Interpretation der Ergebnisse sowie fachliche Beratung. Dem Zentrallabor wurde von ACCREDIA ein sehr gutes Zeugnis ausgestellt. ACCREDIA hat auch einige Verbesserungsvorschläge eingebracht, die vom Zentrallabor nun umgesetzt werden. Die jetzige Akkreditierung sieht neben der ersten Begutachtung drei weitere Überwachungen in den nächsten 4 Jahren vor. Ein vollständiger Katalog der akkreditierten Labor-Parameter wird nach Ausstellung der Akkreditierungsurkunde publiziert werden.

16.04.2018 Bestimmung von Dabigatran und Rivaroxaban
Ab sofort sind Bestimmungen der Dabigatran- und Rivaroxaban-Spiegel im Zentrallabor Bozen täglich rund um die Uhr möglich. Für die Dabigatran-Bestimmung kommt der HemosIL Test "Direct Thrombin Inhibitor Assay“ der Firma IL zur Anwendung. Für die Rivaroxaban-Bestimmung kommt der HemosIL Test „Liquid Anti-Xa“ der Firma IL zur Anwendung, wobei spezielle Kalibratoren für Rivaroxaban eingesetzt werden. Wir bestimmen zu einem Dabigatran- oder Rivaroxaban-Spiegel auch immer (ohne gesonderte Anforderung) zusätzlich PT, aPTT, Trombinzeit und anti Xa Aktivität. Es wird ein Citrat-Röhrchen (blauer Stöpsel) für die Blutabnahme benötigt. Die Dabigatran- und Rivaroxaban-Bestimmungen müssen – so wie alle anderen Laborparameter auch – elektronisch angefordert werden.

11.04.2018 Neue Befundreihenfolge für die Gerinnungsparameter
Für die Gerinnungsparameter gibt es ab sofort eine neue Befundreihenfolge, die der klinischen Betrachtungsweise besser entspricht. Es wurden auch die Bezeichnungen von bestimmten Gerinnungsparametern im Befund verändert, welche somit den internationalen Gepflogenheiten entsprechen.

23.03.2018 Änderung des Layouts aller Befunde des Zentrallabors
Am 23.03.2018 wurde das Layout aller Befunde des Zentrallabors geändert. Es werden neben der Bezeichnung der Analyte, des gemessenen Werten und den Referenz-Bereichen für die jeweiligen Analyte nun auch das Probenmaterial und die für die Analyse verwendeten Geräte auf dem Befund ausgewiesen. Die Befunde des Zentrallabors für klinische Pathologie Bozen entsprechen somit den Vorgaben der internationalen, laborspezifischen Norm UNI EN ISO 15189.

19.03.2018 Neue Referenzbereiche von Vitamin D
Für die Serumkonzentration von Vitamin D (i.e. 25-hydroxy Vitamin D3 und 25-hydroxy Vitamin D2) wird nun ein Referenzbereich von 20-100 ng/mL auf den Laborbefunden ausgewiesen. Die Serumkonzentrationen von 25-hydroxy Vitamin D3 und 25-hydroxy Vitamin D2 werden weiterhin mit der Massenspektrometrie (LC-MS/MS) bestimmt und auf unseren Befunden ausgewiesen.

14.03.2018 PTT in Sekunden
Ab sofort wird bei Bestimmung der PTT (engl. Partial Thromboplastin Time) neben der PTT-Ratio auch die PTT in Sekunden auf den Befunden des Zentrallabors Bozen ausgewiesen.


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Wissenschaftliche Artikel

Wissenschaftliche Artikel in PubMed- und/oder JCR-gelisteten Zeitschriften, ab 01.01.2018

(Autoren, die zum Zeitpunkt der Veröffentlichung einer Arbeit am Zentrallabor für klinische Pathologie beschäftigt waren, sind fett hervorgehoben)

 

2019

Mueller C, McDonald K, de Boer RA, Maisel A, Cleland JGF, Kozhuharov N, Coats AJS, Metra M, Mebazaa A, Ruschitzka F, Lainscak M, Filippatos G, Seferovic PM, Meijers WC, Bayes-Genis A, Mueller T, Richards M, Januzzi JL Jr; Heart Failure Association of the European Society of Cardiology. Heart Failure Association of the European Society of Cardiology practical guidance on the use of natriuretic peptide concentrations. Eur J Heart Fail 2019;21:715-731.
Publication type: Review
[⇒PubMed] PMID: 31222929
Journal Citation Reports (JCR); Journal Impact Factor (JIF) 2016: 6.968

Pusceddu I, Dieplinger B, Mueller T. ST2 and the ST2/IL-33 signalling pathway-biochemistry and pathophysiology in animal models and humans. Clin Chim Acta. 2019; 495:493-500.
Publication type: Review
[⇒PubMed] PMID: 31136737
Journal Citation Reports (JCR); Journal Impact Factor (JIF) 2016: 2.873

Pusceddu I, Herrmann W, Kleber ME, Scharnagl H, Hoffmann MM, Winklhofer-Roob BM, März W, Herrmann M. Subclinical inflammation, telomere shortening, homocysteine, vitamin B6, and mortality: the Ludwigshafen Risk and Cardiovascular Health Study. Eur J Nutr 2019, in press.
Publication Type: Original article
[⇒PubMed] PMID: 31129702
Journal Citation Reports (JCR); Journal Impact Factor (JIF) 2016: 4.423

Dieplinger B, Egger M, Haltmayer M, Mueller T, Luft C, Hinterreiter F, Pernerstorfer T. Reply. J Vasc Surg 2019;69:1651-1652.
Publication type: Letter to the Editor
[⇒PubMed] PMID: 31010528
Journal Citation Reports (JCR); Journal Impact Factor (JIF) 2016: 3,536

Giuliani S, Barbieri V, Di Pierro AM, Rossi F, Widmann T, Lucchiari M, Pusceddu I, Pilz S, Obermayer-Pietsch B, Herrmann M. LC-MS/MS based 25(OH)D status in a large Southern European outpatient cohort: gender- and age-specific differences. Eur J Nutr 2019, in press.
Publication Type: Original article
[⇒PubMed] PMID: 30088075
Journal Citation Reports (JCR); Journal Impact Factor (JIF) 2016: 4.423

 

2018

Mueller T, Egger M, Peer E, Jani E, Dieplinger B. Evaluation of sex-specific cut-off values of high-sensitivity cardiac troponin I and T assays in an emergency department setting - Results from the Linz Troponin (LITROP) study. Clin Chim Acta 2018; 487:66-74.
Publication type: Original article
[⇒PubMed] PMID: 30227114
Journal Citation Reports (JCR); Journal Impact Factor (JIF) 2016: 2,873

Mueller T, Egger M, Peer E, Dieplinger B. 5th generation cardiac troponin I and T assays in clinical routine - A head-to-head comparison with data from the Linz troponin (LITROP) study. Clin Chim Acta 2018;485:195–204.
Publication Type: Original article
[⇒PubMed] PMID: 29958891
Journal Citation Reports (JCR); Journal Impact Factor (JIF) 2016: 2,873

Hacker S, Dieplinger B, Werba G, Nickl S, Roth GA, Krenn CG, Mueller T, Ankersmit HJ, Haider T Increased serum concentrations of soluble ST2 predict mortality after burn injury. Clin Chem Lab Med 2018;56:2079-2087.
Publication Type: Original article
[⇒PubMed] PMID: 29949506 
Journal Citation Reports (JCR); Journal Impact Factor (JIF) 2016: 3,432

Pusceddu I, Kleber M, Delgado G, Herrmann W, März W, Herrmann M. Telomere length and mortality in the Ludwigshafen Risk and Cardiovascular Health study. PLoS One 2018;13: e 0198373
Publication Type: Original article
[⇒PubMed] PMID: 29920523
Journal Citation Reports (JCR); Journal Impact Factor (JIF) 2016: 2,806

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zuletzt upgedatet am: 11. November 2019