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Südtiroler Sanitätsbetrieb | 06.05.2022 | 14:55

Abrechnung von Rettungseinsätzen und Krankentransporten: Vergleich Bayern - Südtirol

Die „Zentrale Abrechnungsstelle für den Rettungsdienst Bayern GmbH“ (ZAST) ist der gesetzlich beauftragte Dienstleister für den Rettungsdienst in Bayern. In diesen Tagen ist sie mit einer Delegation zum Erfahrungsaustausch in Südtirol.

Johannes Ortler (Abt. Gesundheit), Ernst Winkler (Bergrettung), Eva Erner (ZAST), Ivo Bonamico (Weißes Kreuz), Vanessa Ausilio (ZAST), Florian Zerzer (Generaldirektor Sanitätsbetrieb), Lars Kölzow (ZAST), Marc Kaufmann (Notfallmedizin)ZoomansichtJohannes Ortler (Abt. Gesundheit), Ernst Winkler (Bergrettung), Eva Erner (ZAST), Ivo Bonamico (Weißes Kreuz), Vanessa Ausilio (ZAST), Florian Zerzer (Generaldirektor Sanitätsbetrieb), Lars Kölzow (ZAST), Marc Kaufmann (Notfallmedizin)

Zu den Kernkompetenzen der ZAST zählt die Abrechnung sämtlicher Rettungsdiensteinsätze für die durchführenden Hilfsorganisationen. Sie rechnet somit die Boden-, Luft-, Berg- und Wasserrettung für ganz Bayern ab. In diesen Tagen ist sie mit einer 19-köpfigen Delegation in Südtirol zu Gast, um zu erfahren, wie das Gesundheitssystem in Italien und speziell in Südtirol funktioniert und nach welchen Kriterien die Finanzierung erfolgt. Vor allem interessiert sie sich natürlich für Themen wie „Rettungseinsätze“, „Notfallmedizinische Versorgung“, „Krankentransporte“ und die Abrechnung der entsprechenden Leistungen, darunter insbesondere für die Rettungseinsätze für deutsche Touristen.

Auf dem Programm der zweitägigen Studienreise stehen ein Besuch der Neuen Klinik in Bozen einschließlich Rundgang durch die Covid-Intensivstation mit Primar Marc Kaufmann, die Besichtigung des Landesrettungsvereins Weißes Kreuz mit Direktor Ivo Bonamico, die Vorstellung der Flugrettung und Einblicke in die Tätigkeit der Bergrettung Südtirol durch den Landesleiter Ernst Winkler.

„Es ist immer interessant und bereichernd, sich mit den Realitäten in anderen Regionen oder wie hier in einem deutschen Bundesland zu konfrontieren und Erfahrungen auszutauschen“, sagt Generaldirektor Florian Zerzer. „Ein Vergleich der Gesundheitssysteme und Leistungen zeigt auf, dass wir mit unserem Angebot für die Bürgerinnen und Bürger unseres Landes, ergänzt durch die gute Zusammenarbeit mit den Rettungsvereinen, sehr gut aufgestellt sind.“

„Der Austausch mit Partnern und Organisationen aus dem In- und Ausland bringt einen großen Mehrwert mit sich“, unterstreicht Ivo Bonamico, Direktor des Landesrettungsvereines Weißes Kreuz. „Wir können unseren Horizont erweitern und voneinander lernen. Gleichzeitig kann man seine eigenen Leistungen reflektieren, messen und einordnen. Hier punktet das Weiße Kreuz durch seine weitreichende Freiwilligenarbeit, die wachsenden Aufgabenbereiche und nicht zuletzt die Aufbaustruktur einer modernen Hilfsorganisation.“

Lars Kölzow, Abteilungsleiter bei der ZAST: „Wir sind überwältigt von der Südtiroler Gastfreundschaft und haben einen sehr guten Einblick in das Südtiroler Gesundheitswesen und besonders das Rettungswesen Südtirols erhalten. Wir sind gerne wieder zu Gast.“

Das Besuchsprogramm wird heute fortgesetzt.

Informationen für die Presse: Abteilung Kommunikation, Südtiroler Sanitätsbetrieb

(MHE)



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