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Sozialdienst im Krankenhaus

Kontakte

Wo finden Sie uns?

Krankenhaus Bozen: Mehrere Sitze
Email:  serviziosociale.bz@sabes.it
Koordinatorin: Sozialassitentin Dr.in Sylvia Tetter, sylvia.tetter@sabes.it, Tel. 0471 435 228 

Sekretariat: Tel. 0471 437 134

Team:

Dr.in Serena Baggio
Dr.in Laura Barbiero
Dr. Francesco Cerqua
Dr.in Cinzia Galati
Dr.in Gessica Marola
Dr.in Lisa Montanari
Dr.in Magdalena Perlot
Dr.in Stefanie Rinner

 

Der Sozialdienst im Krankenhaus

Die Hauptaufgabe des Krankenhaus-Sozialdienstes ist die Beratung und psycho-soziale Betreuung von PatientInnen und Angehörigen, die infolge von Krankheit gezwungen sind, ihr Leben und ihren Alltag neu zu organisieren. Problemsituationen können sich aufgrund des hohen Alters, aufgrund von Traumen mit Folgen wie Invalidität oder Arbeitsunfähigkeit ergeben, oder in Zusammenhang mit chronischen oder degenerativen Erkrankungen auftreten.

Sozialarbeit betont daher die Alltags- und Lebensweltorientierung der Patienten und ist im Sinne eines ganzheitlichen Ansatzes bestrebt, die Person in ihrem perönlichen, familiären und sozio-kulturellen Kontext wahrzunehmen.

Der Krankenhaus-Sozialdienst richtet sich an stationär aufgenommene Patienten und bietet Betreuung, Beratung und Unterstützung an, um dem Hineinschlittern in soziale Notlagen vorzubeugen.

Für alle Patientengruppen wird professionelle Beratung, Vernetzungsarbeit und geschützte Entlassung, Kontakt mit verschiedenen sozialen Einrichtungen und Diensten im Sinne einer Integrationsarbeit zwischen Krankenhaus und territorialen Diensten geboten.

Der/die SozialassistentIn hilft dem Patienten sich, durch gezielte Gesprächsführung, mit der problematischen Situation auseinander zu setzen , um dann gemeinsam Lösungsmöglichkeiten zu erarbeiten.
Dies geschieht durch:

Sozialberatung, die je nach Situation unterschiedlich sein kann:

  • Beratungs- und Orientierungsgespräch zur Klärung von krankheitsbedingten Problemen und Bedürfnissen,
  • unterstützende Gespräche, um die persönlichen und familieninternen Ressourcen zu erkennen, einzuschätzen und zu aktivieren,
  • Gespräche, die darauf ausgerichtet sind, eine Problemsituation genau zu studieren und zu erfassen, um dann gezielte externe Hilfelseistungen zu organisieren.

Vermittlung bzw. Vernetzung von vorhandenen Ressourcen durch:

  • Individualisierung und Einbindung von Personen (Angehörigen, Freunde, BetreuerInnen, Freiwillige) die den Patienten unterstützen können,
  • Aktivierung und Zusammenarbeit mit den zuständigen sozialen Diensten auf dem Territorium.

Geschützte Entlassung, die dem Patienten eine Weiterbetreuung im familiären Umfeld oder in einer geschützen Umgebung ermöglicht:

  • Meldung an die Sozialdienste oder Hauspflegedienste der zuständigen Sozialsprengel,
  • Hilfestellung bei Einleitung der nötigen Prozeduren zur Aufnahme in Alters- und Pflegeheime.

Die Meldungen werden vom Personal der Abteilungen, vom Patienten selbst, von seinen Angehörigen, von verschiedenen Bezugspersonen oder von anderen sozialen Diensten entgegengenommen.