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Initiativen | 24.06.2022 | 11:16

Sommerliche Hitzewelle: Tipps für Senioren

Die Hitzewelle der letzten Tage, die den diesjährigen Sommerbeginn begleitet, bringt vor allem ältere Menschen in Bedrängnis.

Für viele Menschen ist die Ankunft des Sommers und die damit verbundene Hitzewelle in diesen Tagen ein Grund zur Freude, für ebenso viele Menschen kann dies jedoch auch ein potenzielles Gesundheitsrisiko darstellen. Diese „tropischen“ Temperaturen, auch weit über 30° Celsius, können besonders für ältere Menschen gefährlich sein. In diesem Fall ist der erste Ansprechpartner für Fragen und Informationen der Arzt oder die Ärztin für Allgemeinmedizin. In den meisten Fällen reicht es jedoch aus, einige Tipps zu befolgen, damit Mann und Frau die Tropentemperaturen gut überstehen:

• Viel trinken, am besten Wasser

• Leichte Gerichte (v.a. Obst und Gemüse) zu sich nehmen, die das Verdauungssystem nicht zu sehr belasten

• Kleine Mahlzeiten belasten weniger

• Wenn möglich zur Kreislaufanregung die Beine hochlegen

• Bei großer Hitze körperliche Aktivitäten möglichst vermeiden, wenn nicht anders möglich, auf Kopfbedeckungen, Sonnenschutz und ausreichend Flüssigkeit achten

• Meiden Sie auch Menschenansammlungen an heißen Tagen

• Direkte Sonneneinstrahlung meiden

• „Siesta“ in den heißen Mittagsstunden einlegen

• Abkühlung mit feuchten Umschlägen oder einfach kaltes Wasser über die Beine laufen lassen

• Leichte, weite Kleidung, am besten aus Naturmaterialien

Beachten Sie die Signale Ihres Körpers, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Konzentrationsschwäche sind oft Anzeichen des Austrocknens. Um die Raumtemperatur angenehm zu halten, lüften Sie am besten am frühen Morgen oder am späten Abend, halten Sie die restliche Zeit die Fenster geschlossen und mit Rollos oder dichten Vorhängen verdunkelt. Falls Sie die Möglichkeit haben, klimatisierte Räume aufzusuchen – nutzen Sie diese kühlen Oasen in den heißesten Stunden des Tages.

Die extreme sommerliche Hitze kann in einigen Fällen auch bis hin zum Kreislaufkollaps führen und zu Veränderungen oder einer Verschlechterung bereits bestehender Pathologien. Zögern Sie in diesem Falle nicht, sich an Ihren Hausarzt oder Ihre Hausärztin zu wenden.

Informationen für die Medien: Abteilung Kommunikation Bozen, Tel. 0471 437453

(MB)


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