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Initiativen | 13.07.2022 | 15:58

Neuer Dreiphasentransformator: die „Spannung“ steigt

Wie wertvoll Energie ist, weiß spätestens in diesen Tagen jeder. Ganz besonders bei einem Krankenhaus kommt noch dazu: Die Versorgung mit elektrischer Energie muss sicher und absolut zuverlässig sein. Im Krankenhaus Bozen wird dafür ein neues Stromversorgungssystem in Betrieb genommen, die laufenden Arbeiten wurden gestern (12. Juli 2022) von Generaldirektor Florian Zerzer besichtigt.

Führung durch die AnlageZoomansichtFührung durch die Anlage

Die Stromversorgung wird aufgestockt, dafür waren bzw. sind mehrere Anpassungsarbeiten notwendig. Generaldirektor Florian Zerzer nutzte die Gelegenheit und besichtigte gestern die laufenden Arbeiten am Krankenhaus Bozen: Mit dabei waren der Generaldirektor der Alperia AG, Luis Amort sowie die Techniker Alessandro Donatello und Alexander Dusini von Edyna und Domenico Cramarossa vom Amt für Vermögen und Technik des Gesundheitsbezirkes Bozen. Es wurden die Räumlichkeiten und die verschiedenen Spannungsebenen und deren Transformierung ausführlich dargelegt, ebenso kamen Gespräche hinsichtlich moderner Energie- und Technologieentwicklungen zur Sprache. Zerzer bedankte sich bei Alperia und Edyna, vor allem bei Generaldirektor Amort: „Wir haben beste Unterstützung erfahren, um Probleme bei wichtigen Angelegenheiten zu lösen. Diese gute Zusammenarbeit hat wesentlich dazu beigetragen, die Neue Klinik und den OP-Trakt, wenn auch pandemiebedingt etwas verzögert, reibungslos in Betrieb nehmen zu können.“     

Um die neue „Spannung“ im Landeskrankenhaus Bozen wird sich ab Dezember dieses Jahres das neue Umspannwerk kümmern. Hier wird der Hochspannungsstrom auf eine andere Spannungsebene transformiert und umgewandelt. Diese besteht aus einer Hochspannungsschaltanlage, zwei Spannungstransformatoren mit je einer Leistung von 15MW und einem neuen Mittelspannungsteil. Das neue Versorgungssystem wird an den bestehenden Stromkreis der Verteilerkabinen des Landeskrankenhauses angeschlossen, diese wurden in der Zwischenzeit bereits an den künftigen Durchgang der 20-kV-Spannung des Edyna-Netzes angepasst.

Die gewählten Lösungen garantieren einen hohen Qualitätsstandard und sorgen für Stromversorgungskontinuität. Die Systemkonfiguration sieht mehrere Anschlussleitungen vor, sodass auch bei eventuellen Ausfällen die Stromversorgung sichergestellt ist.

Das Projekt der Energieversorgung wurde durch eine Vereinbarung zwischen dem Südtiroler Sanitätsbetrieb und der Netzgesellschaft Edyna GmbH realisiert. Der Grundstein wurde im Dezember 2021 gelegt, die Anlage soll im Dezember 2022 übergeben werden.

 

Presse-Informationen: Abteilung Kommunikation, Südtiroler Sanitätsbetrieb

(MB)


Erklärungen laut technischer Pläne Zoomansicht Erklärungen laut technischer Pläne
Erklärungen laut technischer Pläne Zoomansicht Erklärungen laut technischer Pläne
von links: Donatello, Amort, Zerzer, Caramarossa und Dusini Zoomansicht von links: Donatello, Amort, Zerzer, Caramarossa und Dusini
von links: Dusini, Caramarossa, Zerzer, Amort und Donatello Zoomansicht von links: Dusini, Caramarossa, Zerzer, Amort und Donatello

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