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Onkologie

Kontakte

Montag bis Freitag von 07.30 – 16.00 Uhr
Telefonnummer: 0474 581780
E-mail: onkologie.bk@sabes.it 
Krankenhaus Bruneck, 5. Stock Trakt B
Für Notfälle außerhalb unserer Öffnungszeiten wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt und oder an die Erste-Hilfe.


Über uns

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Wir sind spezialisiert auf die Diagnostik und Behandlung von Tumorerkrankungen sämtlicher Organsysteme. Zusätzlich diagnostizieren und behandeln wir gut- und bösartige Erkrankungen des Blutes. Seit November 2015 werden sämtliche onkologischen Systemtherapien im Gesundheitsbezirk Bruneck zentral an unserer Tagesklinik durchgeführt. Dafür stehen insgesamt 15 Behandlungsplätze und ein eigens dafür spezialisiertes Team bestehend aus 3 Ärzten und 9 Pflegepersonen zur Verfügung. Unser Zentrum ist eng in landesweite, nationale und internationale Netzwerke eingebunden. Dadurch garantieren wir hervorragende Qualität in der Vorsorge, Diagnostik, Behandlung, Nachsorge, sowie in der palliativen Betreuung. Seit Jänner 2017 ist zusätzlich das Team für Palliativmedizin an das onkologische Day Hospital angegliedert.

Gerne stehen wir für Auskünfte und Anregungen zur Verfügung.

ÄrztInnen
Dr. med. Christoph Leitner, Leitender Arzt
Facharzt für medizinische Onkologie (FMH)
Facharzt für Innere Medizin (FMH)
Facharzt für Innere Medizin und Hämatologie und internistische Onkologie (ÖÄK)
Curriculum vitae

Dr. Stefan Brugger, Primar Innere Medizin
Facharzt für Innere Medizin und Hämatologie und internistische Onkologie
Curriculum vitae

Dr. med. Ulrike Maria Felder, Fachärztin für Innere Medizin
Curriculum vitae

Pflegepersonal

Reier Margareth (Pflegekoordinatorin), Mair Katja (stellvertretende Pflegekoordinatorin), Burgmann Anna, Declara Roswitha, Erlacher Christine, Niederkoffer Heidi (Breast Care Nurse), Pellegrini Monika, Volgger Helena, Wasserer Martina

Anmeldung / Sekretariat

Adamo Nicoletta, Alton Elisabetta


Leitbild

Die Tagesklinik Onkologie Bruneck versteht sich als eine medizinische Einrichtung, die den Ansprüchen aller Personen, die von einer Tumorerkrankung betroffen sind, die bestmögliche diagnostische und therapeutische Versorgung zu erhalten gerecht werden will.

Im Mittelpunkt aller unserer Tätigkeiten steht einzig und allein der/die Patient/in. Jeder Mensch erfährt die gleiche medizinische Versorgung ungeachtet seiner Herkunft, Religion oder seiner finanziellen Situation. Wir respektieren die Würde des Menschen, sei es im Leben als auch im Sterben. Wir behandeln nicht eine Diagnose, sondern den Menschen. Die Therapieplanung erfolgt gemeinsam mit den Patienten und deren Angehörigen. Bei unheilbaren Erkrankungen steht nicht das Sterben, sondern die Qualität des verbleibenden Lebens im Mittelpunkt. Die Qualität unseres Angebots orientiert sich am neuesten medizinischen Forschungsstand und an den innerhalb Italien zugelassenen Therapieformen. Deshalb verpflichtet sich das gesamte Team, regelmäßig an Fort- und Weiterbildungen teilzunehmen, um die dafür notwendige fachliche und soziale Kompetenz sicherzustellen. Ein Qualitätsmanagementsystem befindet sich in Ausarbeitung, um uns selbst bewerten und ständig verbessern zu können. Gleichzeitig wird sichergestellt, dass eine jederzeit moderne und perfekt gewartete Ausstattung nach höchsten hygienischen Standards zur Verfügung steht.

Trotz höchstmöglicher Behandlungsqualität wird auf die notwendige Wirtschaftlichkeit unserer Arbeit geachtet, um den immer wichtiger werdenden gesundheitsökonomischen Herausforderungen gerecht zu werden. Um unsere Ziele zu erreichen, kooperieren wir eng mit Partnern im landesweiten onkologischen Netzwerk, aber auch mit Kliniken außerhalb Südtirols und Italiens.

Unsere Motivation ist die Zufriedenheit und das Wohlbefinden der Patientinnen und Patienten.


Leistungsangebot

Modernste Behandlung sämtlicher maligner Tumorerkrankungen

An der Tagesklinik Onkologie werden alle malignen Tumorerkrankungen (Onkologie) sowie ein Großteil der malignen Bluterkrankungen (Hämatologie) behandelt. Unsere Anforderung ist es, für jede Patientin und jeden Patienten eine individuelle und ganzheitliche Versorgung auf höchstem medizinischem Niveau zu erarbeiten. Dabei kommen sämtliche evidenzbasierten und zugelassenen Behandlungsmodalitäten zum Einsatz. Diese betreffen unter anderem die klassischen zytostatischen Chemotherapien, endokrine Therapien, die sogenannten gezielten oder „target“- Tumortherapien, monoklonale Antikörper und immunonkologische Behandlungen.

Organisation von Studienteilnahmen

In ausgewählten Fällen und in enger Kooperation mit Partnern in- und außerhalb Südtirols kann die Teilnahme an klinischen Studien organisiert werden, um den Betroffenen den Zugang zu neuen Behandlungskonzepten, welche noch nicht zugelassen sind, zu ermöglichen.

Interdisziplinarität

Praktisch alle Therapieentscheidungen fallen nach ausführlicher Diskussion im engen interdisziplinären Kontext mit Spezialisten der involvierten Fachdisziplinen. Es erfolgt zudem eine enge Zusammenarbeit mit den Kollegen/Kolleginnen der Tagesklinik im Krankenhaus Innichen. Für Patientinnen und Patienten, welche sich entscheiden die systemische Tumortherapie heimatnah in Innichen durchführen zu wollen, wird wöchentlich ein fixer Sprechstundenplatz für onkologische Visiten an unserer Tagesklinik reserviert. Außerdem erfolgen regelmäßige onkologische Besprechungen mit den behandelnden Ärzten im Krankenhaus Innichen.

Zweitmeinung

Wenn Sie sich eine Zweitmeinung bei uns einholen möchten, kontaktieren Sie uns zwecks eines Termins. Um Sie bestmöglichst beraten zu können, bitten wir Sie, uns die Unterlagen (Arztbriefe, Labor, Histologie- und andere Untersuchungsberichte) bereits vor dem eigentlichen Termin vorbeizubringen oder an folgende Faxnummer oder E-mail-Adresse zu schicken: Tel. 0474 581121 oder onkologie.bk@sabes.it

Wenn Sie andererseits bereits ein Patient unserer Klinik sind und sich gerne eine Zweitmeinung an einem anderen Zentrum einholen möchten, unterstützen und beraten wir Sie dabei natürlich gerne und stellen Ihnen Ihre Befunde auf Nachfrage zur Verfügung.

Leistungsangebot Pflege:

  • Patientenorientierte, individuelle Betreuung durch eine „Bezugspflegeperson“
  • Informations- und Aufklärungsgespräche
  • Diagnostische Blutentnahme
  • Verabreichung sämtlicher parenteraler Systemtherapien und deren Überwachung
  • Kontrolle und Überprüfung der peroralen Tumortherapien
  • Infusionstherapien und Verabreichung von Bisphosphonaten
  • Verabreichung von Blut und Blutderivaten
  • Medikationen von Picc- und Midline-Kathetern
  • Spülungen anderer zentralvenöser Katheter
  • Koordination der verschiedenen Dienste und Vereinbarung von Terminen

Weiterführende Informationen

Was ist die medizinische Onkologie?
Die medizinische Onkologie umfasst die Gesamtheit der medizinischen Krebstherapie. Dies betrifft die Prävention, die klinische Diagnostik, die medizinische Behandlung, Rehabilitation, palliative Behandlung und Nachkontrollen bei malignen Erkrankungen.
Im engeren Sinne ist der medizinische Onkologe mit seinem Team zuständig für die Durchführung von teilweise sehr komplexen und nebenwirkungsreichen Systemtherapien und für das Management ihrer Komplikationen, nicht zuletzt im Zusammenhang mit den sehr häufig vorhandenen Begleiterkrankungen.

Wie sieht ihr Behandlungstag aus?
Am Tag der geplanten Therapie melden Sie sich bei unserer Mitarbeiterin am Empfang an. Ihre Bezugspflegeperson begleitet Sie in den Therapieraum. Es werden die Vitalzeichen (Blutdruck, Fieber, Puls und Gewicht) kontrolliert und es wird IhnenBlut abgenommen. Nach Erhalt der Laborergebnisse findet ein ausführliches Gespräch mit der Ärztin / dem Arzt statt. Sind die gemessenen Werte in Ordnung, und gibt es auch von Ihrer Seite keine subjektiven Kontraindikationen, wird mit der Begleitmedikation begonnen. Gleichzeitig wird in der zentralen Zytostatika - Zubereitungsstelle die für Sie individuell verordnete Therapie vorbereitet und hergestellt.

Anschließend wird Ihnen Ihre Therapie im Therapieraum von Ihrer Bezugspflegeperson verabreicht. Je nach Therapieschema dauert Ihre Therapie unterschiedlich lang. Von Therapiebeginn bis Therapieende werden Sie kontinuierlich von uns betreut und begleitet. Während der Therapie erhalten Sie ein Mittagessen, außerdem stehen Ihnen jederzeit Getränke und Obst zur Verfügung.

Besuche sind sehr willkommen, sie verkürzen den Therapietag. Nehmen Sie sich etwas zum Lesen mit.

Weitere Dienste an der Tagesklinik Onkologie

Von entscheidender Bedeutung für die optimale onkologische Behandlung ist eine enge Zusammenarbeit mit Spezialisten anderer Fachrichtungen. Diese erfolgt in regelmäßigen Meetings und Besprechungen innerhalb des Krankenhauses Bruneck sowie auch in interdisziplinären Tumorfallbesprechungen (Tumorboards). In diese werden über mehrmals wöchentlich stattfindenden Videokonferenzen sämtliche Spezialdisziplinen des gesamten Südtiroler Sanitätsbetriebes mit einbezogen, um das optimale therapeutische Vorgehen für jede einzelne Patientin und jeden einzelnen Patienten zu erarbeiten. Zusätzlich wird bereits im Rahmen der onkologischen Erstvisiten der Zugang zu unterstützenden Disziplinen ermöglicht, welche eng mit uns zusammenarbeiten.

Pharmazeutischer Dienst

An der Tagesklinik Onkologie befindet sich eine eigens eingerichtete Zytostatika-Zubereitungsstelle, welche täglich durch eine Pharmakologin / einen Pharmakologen und einer biomedizinischen Labortechnikerin / einem biomedizinischen Labortechniker besetzt ist. Die Zubereitung der onkologischen Systemtherapien wird hier nach direkter Absprache mit der verschreibenden Ärztin / Arzt auf höchstem technischen und wissenschaftlichen Niveau her- und bereitgestellt. Pharmazeutischer Dienst

Psychoonkologischer Dienst
Die Krebserkrankung ist ein einschneidendes Ereignis im Leben eines Menschen und dessen Angehörigen, nichts ist mehr wie es war. Häufig kommt es zu seelischen Belastungen und Problemen. Unterstützung und Beratung kann hilfreich sein.

Ernährungsberatung
Häufig verschlechtert sich der Ernährungszustand durch die Tumorerkrankung selbst oder nach operativen Eingriffen, beziehungsweise aufgrund von Nebenwirkungen der Systemtherapien. Die ErnährungstherapeutInnen stehen Ihnen in dieser Situation beratend zur Seite. Dienst für Diät und Ernährung

Palliativmedizin
Team: Dr. med. Ulrike Maria Felder, Leitende Ärztin Palliativteam
Pflegepersonal: Oberstaller Anja, Stolzlechner Eva Maria, Steger Doris

Seelsorge
Eine zusätzliche Begleitung möchte Ihnen die Krankenhausseelsorge bieten. Peter Holzknecht besucht uns regelmäßig an der Tagesklinik und steht Ihnen auf Wunsch zur Verfügung. Krankenhausseelsorge

Malona
Unser Krankenhausclown “unterwegs für ein Lachen“ bringt Abwechslung in den Therapiealltag.


Häufig gestellte Fragen

Welche Arten von medikamentösen Antitumortherapien gibt es und sprechen sich die verschiedenen Fachärzte bezüglich der besten Behandlung untereinander ab?
In der Onkologie ist zwischen kurativen und palliativen Therapiestrategien zu unterscheiden. Bei der ersteren wird eine Heilung von der Krankheit angestrebt. Aber auch in den fortgeschrittenen, palliativen Tumorstadien gelingt heute bei vielen Tumorerkrankungen zumindest eine Stabilisierung bei Erhaltung einer guten Lebensqualität, sodass man auch bei vielen unheilbaren Krebserkrankungen mittlerweile von chronischen Erkrankungen sprechen kann.
Dann unterscheiden wir bei den Systemtherapien ganz grob zwischen der klassischen zytostatischen Chemotherapie und gezielten Tumormedikamenten in Infusions- oder Tablettenform, welche zum Unterschied zur Chemotherapie ein gewisses Ziel an der Tumorzelle haben. Seit relativ kurzer Zeit gibt es zusätzlich die sogenannte Immuntherapie, welche nicht am Tumor selbst ansetzt, sondern versucht das körpereigene Immunsystem so zu stärken, dass dieses den Tumor angreifen kann. Dies ist bei einigen Krebsarten eine vielversprechende Antitumortherapie, in die wir große Hoffnung setzen, die jedoch nicht bei jedem Patienten/jeder Patientin eingesetzt werden kann.

Eine interdisziplinäre Zusammenarbeit ist von zentraler Bedeutung. Bei vielen Tumorerkrankungen ist eine multimodale Therapie bestehend aus Chirurgie, Radiothearpie und diversen Systemtherapien der Standard. Mehrmals in der Woche finden in Südtirol unter Beteiligung praktisch aller Krankenhäuser so genannte Tumor-Konferenzen statt, in welchen Vertreter aller wichtigen Disziplinen die für die jeweiligen Patienten verfügbaren Behandlungsmöglichkeiten gemeinsam diskutieren und die optimale Therapiestrategie festlegen.

Werden an unserer onkologischen Abteilung alle verfügbaren medikamentösen Antitumortherapien verabreicht?
Ja, im Prinzip können alle verfügbaren onkologischen Therapien und Therapiekombinationen verabreicht werden. Auch vielversprechende neue Medikamente können teilweise im Rahmen von Behandlungsprogrammen frühzeitig verfügbar gemacht werden. Ausnahmen stellen sehr intensive Therapiemaßnahmen dar, wie sie beispielsweise bei akuten Leukämie-Erkrankungen notwendig werden können, sowie solche Therapien, die eine Transplantation von eigenen oder fremden Blutstammzellen erfordern, welche südtirolweit nur im Krankenhaus Bozen möglich sind. Dies betrifft aber nur einen sehr kleinen Teil der hämato-onkologischen Patientinnen und Patienten, so dass die allermeisten Tumorpatienten die komplette Therapie hier im Hause erhalten können.

Muss man für jede medikamentöse Antitumortherapie einige Tage im Krankenhaus bleiben?

Nein, in den allermeisten Fällen können die Patientinnen und Patienten nach der Therapie wieder nach Hause gehen. In den seltenen Fällen, bei welchen das Behandlungsschema eine Infusionsdauer von über 8 Stunden vorsieht, wird ein Aufenthalt, in der Regel an der Abteilung für Innere Medizin, programmiert.

Über welchen Zeitraum und wie oft wird eine Tumortherapie verabreicht?

Die unterschiedlichen Therapien unterscheiden sich stark, es gibt milde Krebstherapien, die auch bei betagten Patienten ohne Probleme verabreicht werden können. Andererseits gibt es auch sehr intensive Therapie-Kombinationen. Dementsprechend unterschiedlich ist auch die Dauer der Verabreichung, welche pro Verabreichungstag wenige Minuten bis mehrere Stunden betragen kann. Ob eine eher milde oder eher intensive Therapie in Frage kommt, macht der Onkologe von zahlreichen Faktoren abhängig: von der Erkrankung selbst, aber auch von individuellen Therapiezielen, etwaigen Begleiterkrankungen und dem allgemeinen Gesundheitszustand der/des betroffenen Patientin/Patienten.

Die meisten Systemtherapien werden zudem nicht kontinuierlich, sondern in sogenannten Therapiezyklen verabreicht, das heißt, dass sich Therapiephasen und therapiefreie Intervalle, meist in der Dauer von mehreren Tagen oder auch Wochen, abwechseln.

Was darf ich während einer medikamentösen Antitumortherapie essen und trinken?

Im Prinzip dürfen Sie alles essen und trinken, worauf Sie Appetit haben und was Sie auch bisher gegessen haben. Es empfiehlt sich jedoch auf einen ausgewogenen Speiseplan zu achten, denn bei einer ausgewogenen Ernährung sind in der Regel keine zusätzlichen Vitamingaben oder andere Essenszusätze notwendig. Grundsätzlich ist es wichtig, dass Sie genügend Flüssigkeit (im Regelfall z.B. 1.5 bis 2.5 Liter pro Tag) zu sich nehmen. Kleine Mengen Alkohol können durchaus getrunken werden - allerdings raten wir am Tag der Antitumortherapie sowie am Tag danach von der Einnahme alkoholischer Getränke ab.
Bei einzelnen Antitumortherapien wird vom Verzehr gewisser Lebensmittel und Getränke für einen bestimmten Zeitraum abgeraten, da es zu Wechselwirkungen mit der Antitumortherapie kommen kann. Als Beispiele hierfür sind Grapefruit- oder Johanniskrautprodukte zu nennen. Darauf werden Sie selbstverständlich von Ihrem Onkologen aufmerksam gemacht.

Muss man sich während einer medikamentösen Antitumortherapie körperlich schonen?

Im Prinzip nicht. Leichte körperliche Betätigung während einer Therapie ist sehr sinnvoll, da sie zu einer Verringerung der Müdigkeit führen kann. Überanstrengen sollten Sie sich aber auch nicht. Es kommt ganz darauf an, wie Sie sich fühlen.

Was sind die häufigsten Nebenwirkungen?
Die Nebenwirkungen unterscheiden sich je nach Art der Erkrankung und der dafür notwendigen Therapie. Typische Nebenwirkungen sind die folgenden:

Haarausfall: Der Schweregrad des Haarverlustes hängt von der Wahl des Medikamentes und dessen Dosierung ab. Während es viele Krebs-Medikamente gibt, die sehr gut wirksam sind und trotzdem keinen Haarverlust verursachen, lässt sich bei manch anderen ein vorübergehender Haarverlust leider nicht vermeiden. Nach der Krebstherapie kommt es in aller Regel wieder zu einem normalen Haarwachstum.

Übelkeit: Heute stehen uns sehr gute moderne Medikamente gegen die Übelkeit und das Erbrechen zur Verfügung. Jedoch kann es trotzdem an einigen Tagen nach der Therapie zu Übelkeit und Brechreiz kommen.

Schmerzen: Eine Antitumortherapie verursacht bei richtiger Verabreichung keine Schmerzen. Viel mehr sind Schmerzen oft durch die Tumorerkrankung selbst verursacht, welche durch eine wirksame Therapie sehr oft gelindert werden können. 

Schleimhäute: Infolge der Therapie kann es zu Entzündungen der Schleimhäute kommen. Diese betreffen den Mund und den restlichen Verdauungstrakt genauso wie die Schleimhäute der weiblichen Geschlechtsorgane. In der Folge können dadurch wiederum Schmerzen, Durchfälle oder auch sexuelle Funktionsstörungen entstehen.

Fatigue: Oft kommt es während der Therapie  zu einer allgemeinen Müdigkeit und Schwäche, oft vor allem in den ersten Tagen nach der  Therapie, aber sie kann auch erst im Verlauf nach länger andauernden Therapiephasen einsetzen.

Auf jeden Fall wird der Onkologe eine direkt auf Sie und Ihre Therapie bezogene individuelle Begleitmedikation erstellen. Es ist uns deshalb sehr wichtig, dass Sie uns Ihre Bedürfnisse und Probleme jederzeit offen mitteilen.

Was kann ich tun, wenn ich finanzielle Probleme habe oder Probleme mit meiner Arbeitsstelle aufgrund meiner Erkrankung bekomme?
Häufig braucht es wegen der Erkrankung eine längere Behandlung, was einen Ausfall am Arbeitsplatz bzw. auch den Verlust der Arbeit zur Folge haben kann, was wiederum zu finanziellen Problemen führen kann. Hier können Ihnen das Amt für Zivilinvalidität und die Krebshilfe hilfreich zur Seite stehen.

Gerne unterstützen wir Sie bei der jeweiligen Kontaktaufnahme!


Informationen für ÄrztInnen

Sie sind Ärztin/Arzt und möchten nähere Informationen zu unserem Zentrum? Senden Sie eine E-Mail mit der Angabe der Einrichtung, in der Sie arbeiten, und einer Kopie Ihres Ausweises an onkologie.bk@sabes.it


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