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Südtiroler Sanitätsbetrieb | 13.12.2019 | 17:28

Rosa Punkteregen für Südtirols Krankenhäuser

Alle Krankenhäuser in Südtirol werden seit einigen Jahren als besonders frauenfreundlich ausgezeichnet: Die italienische Stiftung Onda („Osservatorio nazionale sulla salute della donna e di genere“) verleiht alle 2 Jahre Punkte, sog. „bollini rosa“, für Einrichtungen, welche eine besonders frauenfreundliche Betreuung auszeichnet. Am 11. Dezember 2019 war es wieder soweit.

(v.l.) Andreas Conca, Primar der Psychiatrie Bozen; Alessandra Bonometti, Mitarbeiterin Betriebsdirektion; Francesca Merzagora, Präsidentin ONDA; Claudio Mencacci, Vorsitzender des Wissenschaftlichen KomiteesZoomansicht(v.l.) Andreas Conca, Primar der Psychiatrie Bozen; Alessandra Bonometti, Mitarbeiterin Betriebsdirektion; Francesca Merzagora, Präsidentin ONDA; Claudio Mencacci, Vorsitzender des Wissenschaftlichen Komitees

Ob und wie viele Punkte verteilt werden (max. 3 Punkte, dafür muss die Einrichtung auch bestimmte strukturelle Voraussetzungen aufweisen), entscheidet ein komplexer Algorithmus auf der Grundlage vieler beantworteter Fragen.

Auch heuer hat es wieder einen wahren rosa „Punkteregen“ für Südtirols Krankenhäuser gegeben:

Krankenhaus Bozen:          3 „bollini rosa“

Krankenhaus Meran:          3 „bollini rosa“

Krankenhaus Brixen:          2 „bollini rosa“

Krankenhaus Bruneck:       2 „bollini rosa“

Krankenhaus Schlanders:    2 „bollini rosa“

Krankenhaus Sterzing:       1 „bollino rosa“

Krankenhaus Innichen:       2 „bollini rosa“

Gesundheitslandesrat Thomas Widmann ist erfreut über das besonders gute Abschneiden der Südtiroler Krankenhäuser und sieht die Auszeichnung als Bestätigung der hohen Betreuungsqualität: „Südtirols gute Gesundheitsversorgung zeigt sich auch daran, dass wir selbst bei besonderen Bewertungsverfahren vorne mit dabei sind. In Südtirol gibt es eine sehr gute medizinische Betreuung von Frauen, aber auch eine besondere Sensibilität für gender-medizinische Fragen.“

Generaldirektor Florian Zerzer bedankt sich ganz besonders bei jenen Abteilungen und Diensten, deren Kriterien Teil des abgefragten Fragebogens waren, naturgemäß Frauenbereiche wie die Gynäkologie oder die Geburtshilfe, aber auch z.B. die Kardiologien (Herzerkrankungen bei Frauen), Neurologien (Epilepsie/Multiple Sklerose in verschiedenen Lebensphasen der Frau), Psychiatrischen oder Diätdienste des Landes, das onkologische Angebot und noch vieles mehr: „Die Leistungen und Angebote – nicht nur – dieser Abteilungen/Dienste waren für diese Bewertung ein wichtiges Kriterium, weshalb ich allen Beteiligten für ihren Einsatz, auch im Namen der gesamten Direktion, herzlich danke.“

Im Rahmen eines feierlichen Festaktes im Gesundheitsministerium von Rom vor mehr als 300 Delegierten nahm eine Delegation des Betriebes die Auszeichnungen entgegen. Das Landes- und Lehrkrankenhaus Bozen, Abteilung für Psychiatrie, erhielt zudem mit weiteren 9 universitären Institutionen eine besondere Anerkennung für eine geschlechts-spezifische Prävention, Diagnose und Behandlung der Depression.

Für Zerzer ist es schön zu sehen, dass „unser Arbeiten auch außerhalb von Südtirol Anklang findet und den gesamtitalienischen Vergleich nicht zu scheuen braucht. Wir wurden zwar bei dieser Gelegenheit als besonders frauenfreundlich ausgezeichnet, aber ich bin überzeugt, dass all unsere Dienste auf höchstem Niveau für die gesamte Bevölkerung tätig sind – egal, ob für Mann oder Frau, für Jung oder Alt.“

Informationen für die Medien:
Abteilung Kommunikation, Marketing und Bürgeranliegen, Tel. 335 76 77 220

(SF)



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