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Krankenhaus Brixen | 27.03.2020 | 16:05

Happy End für schwerverletzte Patientin aus Russland

Ein unglücklicher Sturz mit schweren Folgen aber gutem Ausgang: Patientin kann nach schwerer Verletzung zurück in Ihre Heimatstadt Moskau.

Happy End: Schwerverletzte Patientin wird nach Hause entlassenZoomansichtHappy End: Schwerverletzte Patientin wird nach Hause entlassen

Wie berichtet, wurde in der Nacht vom 26.2.2020 am Krankenhaus Brixen einer Touristin ihr abgetrennter Unterarm replantiert. Die Patientin war im Bad ihres Hotels beim Duschen so unglücklich in eine Glasscheibe gestürzt, dass sie sich alle Gefäße und weitere anatomische Strukturen des rechten Arms komplett durchtrennt hatte. Mit dem Hubschrauber des Aiut Alpin wurde sie damals ins Krankenhaus Brixen gebracht.

In einer mehrstündigen mikrochirurgischen Operation war es dem Team der Plastischen Chirurgie unter der Leitung von Dr. Lorenz Larcher gelungen, alle Gefäße wieder zu nähen, sodass der Arm wieder revaskularisiert und gerettet werden konnte. Vom Team der Plastischen Chirurgie um Dr. Larcher, der Abteilung für Rehabilitation von Primar Nothdurfter und den Ergotherapeuten am Krankenhaus Brixen wurde sie bis vor kurzem stationär und zuletzt ambulant weiterbetreut.  

Nun hat die Patientin einen Flug bekommen, um in ihre Heimat Moskau zurückkehren. Die Patientin wird dort von den Kollegen von Dr. Larcher weiter betreut. 

„Wir sind froh, dass die Patientin endlich zu ihrer Familie nach Hause kommt. Sie und ihre gesamte Familie werden diesen Südtirol-Urlaub wahrscheinlich so schnell nicht vergessen, sie meinte sie werde sicher nach Südtirol zurückkehren, wenn alles vorbei sei. Die Patientin hat sich von Herzen bei uns allen bedankt. Wir alle sind mit dem Ergebnis nach einem Monat äußerst zufrieden und die Durchblutung sowie Funktion ist besser als erwartet!“, so Dr. Larcher. Man müsse bedenken, dass der Arm kurz vor der Amputation stand.

(HP)



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