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Gesundheitsvorsorge | 17.06.2020 | 12:23

Blutspende: FC Südtirol als Vorbild

Der betriebliche Dienst für Immunhämatologie und Bluttransfusion, die Vereinigung der freiwilligen Blutspender – AVIS, sowie der FC Südtirol, wollen gemeinsam das Blutspenden fördern.

Foto von Links: Alberto Bello, Diego Massardi, Ugo Salvadori, Hannes Fink, Tommaso Betta, Paolo Massardi, Maurizio Martinis, Claudia Peer Tocchio;ZoomansichtFoto von Links: Alberto Bello, Diego Massardi, Ugo Salvadori, Hannes Fink, Tommaso Betta, Paolo Massardi, Maurizio Martinis, Claudia Peer Tocchio;

Anlässlich des internationalen Weltblutspendetags am 14. Juni 2020 und in Hinblick auf die Wichtigkeit von Blutspenden, hat die Blutspendervereinigung AVIS Bozen in Zusammenarbeit mit dem betrieblichen Dienst für Immunhämatologie und Bluttransfusion am 12. Juni 2020 eine Pressekonferenz im Wintergarten des Landeskrankenhauses Bozen organisiert.

Neben Ugo Salvadori, Arzt des betrieblichen Dienstes für Immunhämatologie und Bluttransfusion, Claudia Peer Tocchio, Präsidentin AVIS Bozen, sowie Diego Massardi, Präsident AVIS Südtirol, nahmen an der Pressekonferenz auch einige Funktionäre des FC Südtirol als Partner und Testimonials teil. Mit dabei waren Club-Manager Hannes Fischnaller, Sportdirektor Paolo Bravo sowie der Mannschaftskapitän Hannes Fink.

„Je mehr wir über das Thema Blutspende sprechen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, Menschen für das Spenden zu motivieren und so die Versorgung mit Blutkonserven und Blutprodukten sicherzustellen“, lautete der Aufruf von Claudia Peer Tocchio an die zahlreichen anwesenden Medien. Und FC Südtirol-Kapitän Hannes Fink unterstrich die Funktion des guten Beispiels: „Mit unseren Blutspenden möchten wir für alle ein Vorbild sein.“

Der sogenannte “World Blood Donor Day“, der Weltblutspendetag, wurde von vier internationalen Organisationen im Jahr 2004 ausgerufen: der Weltgesundheitsorganisation WHO, der Internationalen Organisation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften, der Internationalen Gesellschaft für Transfusionsmedizin sowie der Internationalen Föderation der Blutspendeorganisationen.

Zu Ehren des Geburtsdatums des österreichischen Nobelpreisträgers Karl Landsteiner, dem Entdecker der Blutgruppen und Mitentdecker des Rhesusfaktors im Jahre 1940, steht der 14. Juni ganz im Zeichen des internationalen Weltblutspendetags.

Die Blutspende in Italien, ist - im Unterschied zu anderen Ländern - nur auf freiwilliger und unentgeltlicher Basis erlaubt. Derzeit gibt es über 1,7 Millionen Spender, davon sind 1,3 Millionen periodische Spender und 300.000 neue. Die Anzahl der Spenden beträgt knapp über drei Millionen, bei im Schnitt 50 Spenden pro 1000 Einwohnern.

Im Durchschnitt wird alle 10 Sekunden eine Blutspende abgegeben, die täglich rund 1.750 Patientinnen und Patienten mit Bluttransfusionen versorgt.

(GF)



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