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Krankenhaus Bozen | 23.10.2020 | 14:51

Schutz für Mutter und Kind: Besuch in Geburtshilfe am Krankenhaus Bozen derzeit ausgesetzt

Die Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe am Krankenhaus Bozen betreut auch schwierige Schwangerschaftsverläufe und arbeitet eng mit der Frühgeborenenintensivstation zusammen. Dies bedingt noch größere Sorgfalt bei den Besuchern: Aufgrund der steigenden Infektionszahlen wurde beschlossen, dass bis auf weiteres keine Besuche mehr in der Geburtshilfe zugelassen sind.

Schutz für Mutter und Kind: Besuch in Geburtshilfe am Krankenhaus Bozen derzeit ausgesetztZoomansichtSchutz für Mutter und Kind: Besuch in Geburtshilfe am Krankenhaus Bozen derzeit ausgesetzt

Für Primar Martin Steinkasserer eine schwere Entscheidung: „Wir haben es uns nicht leicht gemacht, denn die Regelung betrifft auch die Väter der Neugeborenen. Es ist eine Gratwanderung, die wir gehen müssen, um den Müttern und ihren Kindern die größtmögliche Sicherheit zu bieten. Wir haben, in Absprache mit der ärztlichen Direktion, beschlossen, dass wir die werdenden Väter somit die Partner der Patientinnen zur Geburt zulassen, da wir wissen, wie wichtig dieses prägende Erlebnis ist.“

Allerdings würden es die stark angestiegenen Zahlen in den letzten Tagen nicht mehr ermöglichen, dass Besuche von außen (und somit auch die Väter) das Krankenhaus aufsuchen und somit im gesamten Haus zirkulieren. „Das Krankenhaus Bozen ist ein großes Haus mit sehr vielen Menschen, die hier ein- und ausgehen. Wir müssen dafür sorgen, dass die Patientinnen und deren schutzbedürftige Säuglinge sich bei uns sicher fühlen können, auch wenn das bedeutet, dass der Papi die wenigen Tage bis zur Heimkehr nur telefonieren oder videochatten“, so Steinkasserer. 

Informationen für die Medien:

Abteilung Kommunikation, Marketing und Bürgeranliegen des Südtiroler Sanitätsbetriebes, Tel. 0473 263806

(SF)



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