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Krankenhaus Bozen | 05.02.2021 | 15:02

Gesundheitsbezirk Bozen: Hinweis für Bürgerinnen und Bürger über 80 Jahre

Samstag 6. und Sonntag 7. Februar 2021 wird im Landeskrankenhaus Bozen die zweite Impfung gegen COVID-19 für über Achtzigjährige durchgeführt.

Helfer des Aufnahmeschalters für Covid-19 ImpfungenZoomansichtHelfer des Aufnahmeschalters für Covid-19 Impfungen

Der Gesundheitsbezirk Bozen erinnert die impfberechtigten Bürgerinnen und Bürger daran, dass sie zur selben Uhrzeit und am gleichen Wochentag im Landeskrankenhaus Bozen erscheinen müssen, wie bei der vorangegangenen ersten Impfung vor drei Wochen.

Für die Verabreichung der zweiten Impfung gegen Covid-19 gelten folgende Regeln:

  • Personen, die sich nach der ersten Impfung mit COVID-19 Virus infiziert haben oder Personen, die mit asymptomatischem Verlauf positiv getestet wurden, werden nicht geimpft. Eine Terminabsage ist nicht erforderlich, es genügt, zur Impfung nicht zu erscheinen.
  • All jene, bei denen nach der ersten Impfung leichte bis schwache Nebenwirkungen aufgetreten sind (Schmerzen an der Impfstelle, Abgeschlagenheit, Fieber usw.) die von kurzer Dauer waren (ca. 24 Stunden), können die zweite Impfung entgegennehmen, da es sich um normale Impfreaktionen handelt.
  • Personen, bei denen ausgeprägte Nebenwirkungen aufgetreten sind, sollten sich an ihren Hausarzt wenden, um die Möglichkeit der Verabreichung der zweiten Impfdosis abzuklären. Etwa um zu entscheiden, ob eine vorbeugende Einnahme von Medikamenten zur Linderung der Nebenwirkungen notwendig sein könnte. Auf jeden Fall sollte bei derartigen Fällen der Hausarzt vorab kontaktiert werden.
  • Bei Fieber oder akuten Erkrankungen wird der zweite Impftermin bis nach der Genesung verschoben.

Auf jeden Fall muss vor der Verabreichung der zweiten Impfdosis vor Ort im Landeskrankenhaus ein Arztgespräch absolviert und ein Anamnesebogen ausgefüllt werden.

Bei dieser Gelegenheit soll abschließend noch einmal auf die Sicherheit des Impfstoffes und die klinischen Studien zur Verträglichkeit und Wirksamkeit hingewiesen werden. Schwache Impfreaktionen können innerhalb von 24 Stunden, durchaus auftreten, aber das ist auch bei anderen Impfungen der Fall. In einzelnen Fällen können auch stärkere Impfreaktionen auftreten, die durchgehend gut behandelt werden können. Dem gegenüber steht der hohe Infektionsschutz gegenüber Sars-Cov-2, für Personen, die beide Impfdosen erhalten haben.

 

(MB)



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