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Krankenhaus Bozen | 19.02.2021 | 16:52

Gesundheitsbezirk Bozen: der weitere Covid-19-Impfplan

Nächste Woche werden über 1.000 über Achtzigjährige, die sich auf der Warteliste befinden, sowie ca. 600 Bedienstete des Gesundheits- und Sozialwesens, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Schulen und Universitäten im Landeskrankenhaus Bozen, geimpft. Auch die Impfkampagne vor Ort schreitet zügig voran. In Neumarkt sind die Impfungen für die 13 Gemeinden des Unterlandes vorgesehen und in Kardaun für die 6 Gemeinden des Gesundheitsbezirkes Völs am Schlern.

v.l.: Thomas Kirchlechner, Silvia Manzini, Luca Armanaschi, Astrid SantoniZoomansichtv.l.: Thomas Kirchlechner, Silvia Manzini, Luca Armanaschi, Astrid Santoni

Die Impfkampagne des Gesundheitsbezirkes schreitet in vollen Zügen voran und die Flexibilität des mittlerweile bewährten Organisationsmodell, ermöglicht eine effiziente Organisation, trotz kurzfristigen Planungsmöglichkeiten.    

„Die Zahl der Infektionen durch das Virus sinkt nur langsam und es breitet sich rasch aus. Die einzige Möglichkeit diese Pandemie dauerhaft einzudämmen ist die Impfung gegen Covid-19. Sie ist die wichtigste Maßnahme im Kampf gegen die Ausbreitung des Virus und notwendig, damit das Landeskrankenhaus seine Leistungen wieder hochfahren kann“, so Umberto Tait, Direktor des Gesundheitsbezirkes Bozen.

„Bisher konnte der Gesundheitsbezirk Bozen die Impfkampagne gegen Covid-19 nur nach Eintreffen der entsprechenden Mengen an Impfdosen organisieren. Die Planung der Impfungen erfolgte fast täglich ohne Gewissheit über Menge und genauem Liefertermin des Impfstoffes. Jetzt, da Lieferungen regulärer und planmäßiger bei uns eintreffen, können wir bereits einen Impfplan für nächste Woche festlegen“, erklärt der Verwaltungskoordinator des Gesundheitsbezirkes Bozen, Luca Armanaschi.

Im Gesundheitsbezirk Bozen wurden im Zeitraum 27. Dezember – 18. Februar 12.895 Personen geimpft. 10.346 Personen (80,2%) haben den Impfzyklus mit der Verabreichung der Zweitdosis abgeschlossen.

Die derzeitig laufende Impfkampagne für die über achtzigjährige Bevölkerung auf dem Territorium, soll vor allem auch jene Seniorinnen und Senioren erreichen, die an einer eingeschränkten Bewegungsfreiheit leiden. Natürlich will der Gesundheitsbezirk damit auch einen unnötigen Ortswechsel vermeiden. Bis jetzt wurden Impfzentren vor Ort in Terlan und Sarnthein eingerichtet, wodurch auch die Personen der umliegenden Gemeindegebiete geimpft werden konnten, weil nicht überall ein eigenes Impfzentrum eingerichtet werden kann. 

Nach den Impfungen in der Turnhalle von Terlan für die Gemeinden Terlan, Andrian, Nals und Mölten sowie im Bürgerhaus in Sarnthein für die Gemeinden Sarntal, Ritten und Jenesien sind jetzt die Planungen für die Impfaktion, sowohl in Neumarkt für die über achtzigjährige Bevölkerung des Unterlandes (Neumarkt, Aldein, Altrei,  Auer, Kurtatsch, Kurtinig, Magreit, Montan, Salurn, Tramin, Truden, Branzoll und Pfatten), im Gange. Geplant ist es auch im Vereinshaus von Kardaun für die 6 Gemeindes des Gesundheitsbezirkes Völs am Schlern (Kastelruth, Karneid, Welschnofen, Deutschnofen, Völs am Schlern, Tiers) zu impfen. Dank der hervorragenden Mitarbeit der Bürgermeister dieser Gemeinden, ist geplant, am 5. und 6. März in Neumarkt bis zu 1.400 Bürgerinnen und Bürger zu impfen, in Kardaun sollten es hingegen ca. 1.000 werden.  

„Wir sind uns dem Mehraufwand für diese Impfkampagne natürlich bewusst und die zusätzliche Belastung zu unserem alltäglichen Arbeitspensum nimmt zu, jedoch ist eine Impfung und die strikte Einhaltung des „social distancing“ die einzige Möglichkeit die Pandemie unter Kontrolle zu bekommen und baldmöglichst zu unserem normalen Alltag wieder zurückzukehren“, betont Thomas Kirchlechner, koordinierender Pflegedienstleiter des Landeskrankenhauses Bozen. 

Der Gesundheitsbezirk Bozen erinnert an die folgenden Termine:

  • Montag 22. Februar: Impfungen (erste Dosis) für Bedienstete des Gesundheits- und Sozialwesens, geimpft wird im LKH Bozen
  • Dienstag 23. Februar: Impfungen (erste Dosis) für Seniorinnen und Senioren über 80ig die sich in der Warteliste der Einheitlichen Landesvormerkungsstelle befinden, geimpft wird im LKH Bozen
  • Mittwoch 24., Donnerstag 25. und Freitag 26. Februar: Fortsetzung der Impfungen (erste Dosis) für Seniorinnen und Senioren über 80 Jahren die sich in der Warteliste der Einheitlichen Landesvormerkungsstelle eingetragen haben, Personal des Schul- und Universitätsbereiches; geimpft wird im LKH Bozen
  • Sonntag 7. März: Impfungen (zweite Dosis) für Seniorinnen und Senioren über 80, geimpft wird in der Turnhalle in Terlan (Gemeinden von Terlan, Nals, Andrian und Mölten)
  • Sonntag 14. März: Impfungen (zweite Dosis) für Seniorinnen und Senioren über 80, geimpft wird im Bürgerhaus in Sarnthein (Gemeinden von Sarntal, Jenesien und Ritten)
  • Freitag 5. und Samstag 6. März (erste Dosis): Impfungen für Seniorinnen und Senioren über 80, geimpft wird in der Turnhalle in Neumarkt für die Gemeinden des Unterlandes (Gemeinden Neumarkt, Aldein, Altrei, Auer, Kurtatsch, Kurtinig, Magreit, Montan, Salurn, Tramin, Truden, Branzoll und Pfatten)
  • Samstag 13. März (erste Dosis): Impfungen für Seniorinnen und Senioren über 80, geimpft wird im Vereinshaus von Kardaun für die Gemeinden Kastelruth, Karneid, Welschnofen, Deutschnofen, Völs am Schlern und Tiers.

Die positiven Rückmeldungen und die rege Teilnahme an der Impfkampagne gegen Covid-19 bestätigen den Institutionen, den Bediensteten des Gesundheitswesen und den unzähligen freiwilligen Helfern, die an der Impfaktion tatkräftig mitwirken, dass durch die Impfung der richtige Weg zur Eindämmung der Pandemie eingeschlagen wurde. 

Die Direktion des Gesundheitsbezirkes Bozen möchte sich besonders bei der Koordinatorin der Impfkampagne gegen Covid-19 auf dem Territorium, Astrid Santoni, dem ärztlichen Direktor des Landeskrankenhauses, Flavio Girardi, dem Direktor für Basismedizin, Paolo Conci und der Direktorin des Amtes für die territoriale Verwaltung, Silvia Manzini, für ihr Engagement an der Impfkampagne bedanken. Ein Dankeschön geht auch an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und freiwillige Helfer, die dieses Projekt tatkräftig unterstützen.   

(MB)



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