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Südtiroler Sanitätsbetrieb | 25.11.2021 | 16:04

Kriterien zur Einstufung der Gemeinden

Die Dringlichkeitsverordnung N. 34/2021 des Landeshauptmannes legt klare Richtlinien fest, wann eine Südtiroler Gemeinde zur „roten Zone“ erklärt wird.

Die zwanzig „roten“ Gemeinden mit den aufgeschlüsselten Daten (Stand Montag, 22.11.2021):ZoomansichtDie zwanzig „roten“ Gemeinden mit den aufgeschlüsselten Daten (Stand Montag, 22.11.2021):

Damit eine Gemeinde als rote Zone ausgewiesen wird, muss die Wocheninzidenzrate je 100.000 Einwohner 800 überstiegen haben, die Durchimpfungsrate unter 70 Prozent liegen und die Zahl der aktiv Positiven mindestens fünf Personen betragen. Diese Kriterien trafen – mit Stand 22.11.2021, dem Tag des Inkrafttretens der Dringlichkeitsverordnung N. 34 – auf zwanzig Gemeinden in Südtirol zu, wie der Tabelle unten entnommen werden kann.

Im Sinne der Transparenz und damit die Berechnung der Kriterien jederzeit nachvollzogen werden können, hier die Berechnungswege im Einzelnen:

Formel, die der Berechnung der Wocheninzidenzrate zugrunde liegt: (Summe der gemeldeten Infektionen der letzten sieben Tage) geteilt durch (Einwohnerzahl der Gemeinde) mal (100.000);

Formel zur Berechnung der Durchimpfungsrate: Prozentsatz der ansässigen Bevölkerung, die vollständig geimpft ist. In dieser Zählung sind berücksichtigt: Personen mit zwei Impfdosen (Biontech/Pfizer, Moderna, Astra Zeneca) plus Personen mit einer Dosis Johnson & Johnson plus genesene Personen mit einer Impfung nach drei bis zwölf Monaten. Die „ansässigen Bevölkerung“ entspricht der Zahl aller in der Gemeinde gemeldeten Einwohner.

Definition aktiv Positive: Anzahl der aktuell positiv getesteten Personen, die sich in Isolation befinden.

(PAS)



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