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Coronaschutzimpfung - Mitteilung des Sanitätsbetriebes | 26.11.2021 | 15:06

Coronaschutzimpfung – Deutlich gestiegenes Interesse

Ob es das Beispiel angrenzender Länder wie Österreich ist oder die als rot eingestuften Gemeinden – Fakt ist, dass die Impfzahlen nun sprunghaft ansteigen.

Deutlich gestiegenes Interesse an den ImpfungenZoomansichtDeutlich gestiegenes Interesse an den Impfungen

Die Situation ändert sich sehr schnell: So ist ganz Österreich im kompletten Lockdown, die Auffrischimpfungen in Italien können nun bereits 5 Monate nach abgeschlossenem Impfzyklus gemacht werden (bisher 6) und der Staat führt mit Anfang Dezember den „Super-Greenpass“ ein, der nur mehr für Geimpfte oder Genesene gilt. Für immer mehr Berufskategorien wird die Impfung zur Pflicht (z.B. für das Lehrpersonal), und im In- und Ausland wird über neue Maßnahmen nachgedacht, um die seit Wochen in die Höhe schnellenden Zahlen in den Griff zu bekommen. 

Für Landesrat Thomas Widmann sind all diese Maßnahmen mehr als notwendig: „Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit. Das Virus ist höchst aggressiv, und mit den Infektionszahlen steigt auch die Krankenhausbelastung. Den einzig wirksamen Schutz vor schweren Verläufen bietet die Impfung. Daher ist es jetzt so wichtig, den Impfschutz so schnell wie möglich aufzufrischen oder die Erstimpfung nicht länger hinauszuzögern!“ 

Auch Generaldirektor Florian Zerzer kann dies nur bestätigen: „Wir sind im Stande, der steigenden Impfnachfrage nachzukommen, wir bieten auch sehr viele verschiedene Möglichkeiten in allen Teilen des Landes an: Vom Impfcontainer bis hin zum Impftermin mit Vormerkung in den Impfzentren, aber auch Tagen mit offenem Zugang. Die kalte Jahreszeit beginnt erst und wie man an den Beispielen in Deutschland oder Österreich sieht, steigen bei vermehrten Innenaufenthalten die Zahlen noch schneller. Bitte schützen Sie sich und Ihre unmittelbare Umgebung!“

Mit Donnerstag, 25. November haben 79,5% der impfbaren Bevölkerung über 12 Jahren ihre Grundimmunisierung gegen eine Infektion mit dem Coronavirus abgeschlossen. Das sind exakt 69,8% der Gesamtbevölkerung des Landes. In Südtirol sind mit Stand gestern insgesamt 757.108 Coronaschutzimpfungen injiziert worden. Die Anzahl der innerhalb der letzten Woche verabreichten Impfungen beträgt 19.594, was eine deutliche Steigerung zur Woche davor bedeutet: Vor genau einer Woche wurden 13.046 Impfungen verabreicht. Im Laufe dieser Woche wurden 2.639 Erstimpfungen durchgeführt, ein wahrlich enormer Zuwachs ist bei den Auffrischungsimpfungen zu sehen – so wurden allein im Laufe dieser Woche 13.683 Drittdosen verimpft.  Dies auch deshalb, weil die Anmeldung zur Auffrischimpfung nun für alle geöffnet wurde, deren Impfzyklus mindestens seit 5 Monaten abgeschlossen wurde. Allein gestern (25.11.) bis 17:00 Uhr sind 6.515 Vormerkungen für Coronaschutzimpfungen eingegangen, davon 6.073 für Drittdosen. Im Laufe der Woche wurden um 51% mehr Erstimpfungen vorgemerkt, das heißt, die Nachfrage stieg von 877 (Wert letzte Woche) auf 1.704.

Es ist auch möglich, sich schon zu einem Impftermin anzumelden, wenn die 5 Monate noch nicht erreicht sind und einen Impftermin nach der vorgesehenen Frist auszuwählen.  Für Auffrischungsimpfungen können auch Impftermine ohne Vormerkung wahrgenommen werden.   

Die Bürgerinnen und Bürger können derzeit aus einer Vielzahl an Impfangeboten wählen.

Seit 11. November beteiligen sich auch 41 Apotheken an der Impfkampagne, bisher haben 503 Menschen dieses Angebot genützt. Den Ablauf der Coronaschutzimpfungen legt jede Apotheke selbst fest. Die Bürgerinnen und Bürger können direkt in der Apotheke erfahren, ob sie die Impfung durchführt. Auf der der Seite des Südtiroler Sanitätsbetriebs ist die Liste der beteiligten Apotheken unter folgendem Link veröffentlicht:

https://www.coronaschutzimpfung.it/de/
impftermine/impfung-in-den-apotheken
 

Der Südtiroler Sanitätsbetrieb bietet weiterhin zahlreiche Impftermine mit oder ohne Vormerkung an. So wird z.B. morgen, Samstag, 27. November in Bruneck, St. Martin in Thurn, Lana, Jenesien, Bozen, Brixen, Sterzing, Waidbruck und am Meraner Weihnachtsmarkt (Sandplatz) geimpft.

Am Sonntag, den 28. November finden Impfungen in Bozen, Brixen, Meran statt. Am Montag 29. November in Bozen, Bruneck, Ulten, Meran und Schlanders.

Am Dienstag, den 30. November wird in Ulten, Bozen, Bruneck, Auer und Meran geimpft; am Mittwoch den 1. Dezember in Ulten, Bozen, Bruneck, Sand in Taufers und in Brixen.

Am Donnerstag, den 2. Dezember kann man sich in Bozen/Universität, Bozen Impfzentrum, Bruneck, Meran, Brixen und Sand in Taufers immunisieren lassen.

Am Freitag, den 3. Dezember wird in Meran, Schlanders, Bozen, Bruneck, Brixen, Sterzing und Sand in Taufers geimpft.

Bitte überprüfen Sie auf der Seite https://www.coronaschutzimpfung.it /de/impftermine/alle-impftermine, ob die Impfangebote mit oder ohne Vormerkung zugänglich sind. Als Auffrischimpfung können sowohl Pfizer/Biontech als auch Moderna verwendet werden, einige Studien empfehlen, bei der Boosterimpfung den Impfstoff zu wechseln.

Vormerkungen der Impftermine in einem der Impfzentren können auch online vorgenommen werden, und zwar unter https://sanibook.sabes.it/ oder telefonisch von Montag bis Freitag von 8:00 bis 16:00 Uhr über die Einheitliche Landesvormerkungsstelle: Tel. 0471 100999.

Der aktuelle Impfreport - die wichtigsten Daten in Kürze
Nachfolgend werden die wichtigsten Zahlen (Stand: 25.11.2021) zu den bereits durchgeführten Impfungen in Südtirol dargestellt.

Impfungen insgesamt (im Vergleich zu letzter Woche)
Verabreichte Impfdosen: 757.108 (+19.594)

Erstdosis: 382.117 (+2.639)
Zweitdosis: 333.293 (+3.272)
Drittdosis: 41.698 (+13.683)
vollständig geimpfte Personen: 372.374 (+2.284)

Impfungen nach Gruppen

Personen über 80 Jahre
Diese Personengruppe umfasst: 33.732 Personen
Erstdosis: 29.412
Zweitdosis: 27.833
Drittdosis: 15.608

Personen über 70 Jahre
Diese Personengruppe umfasst: 46.417 Personen
Erstdosis: 41.096
Zweitdosis: 37.515
Drittdosis: 6.775

Personen über 60 Jahre
Diese Personengruppe umfasst: 58.927 Personen
Erstdosis: 50.705
Zweitdosis: 44.958
Drittdosis: 6.571

Personen über 50 Jahre
Diese Personengruppe umfasst: 84.804 Personen
Erstdosis: 70.460
Zweitdosis: 62.267
Drittdosis: 5.689

Personen über 40 Jahre
Diese Personengruppe umfasst: 74.448 Personen
Erstdosis: 60.679
Zweitdosis: 52.412
Drittdosis: 3.888

Personen über 30 Jahre
Diese Personengruppe umfasst: 63.481 Personen
Erstdosis: 50.209
Zweitdosis: 42.029
Drittdosis: 1.973

Personen über 20 Jahre
Diese Personengruppe umfasst: 61.285 Personen
Erstdosis: 49.097
Zweitdosis: 41.508
Drittdosis: 1.123

Personen von 16-19 Jahren
Diese Personengruppe umfasst: 23.242 Personen
Erstdosis: 18.035
Zweitdosis: 15.051
Drittdosis: 69

Personen von 12-15 Jahren
Diese Personengruppe umfasst: 23.121 Personen
Erstdosis: 12.424
Zweitdosis: 9.720
Drittdosis: 2

Personen, die vor einer Infektion geschützt sind, weil sie bereits geimpft bzw. in den letzten 3 Monaten positiv getestet wurden:
Altersgruppe 80+: 87,0%; 70+: 88,9%; 60+: 86,8%; 50+: 84,2%; 40+: 83,2%; 12-39: 78,1%.

Impfungen nach Impfstoff
Pfizer BioNTech
Erstdosis: 274.965
Zweitdosis: 255.426
Drittdosis: 41.698

Moderna
Erstdosis: 33.782
Zweitdosis: 32.270

Vaxzevria (ex AstraZeneca)
Erstdosis: 60.447
Zweitdosis: 45.597

Johnson & Johnson
Erstdosis: 12.923

Informationen zur Impfkampagne und

Vormerkung: www.coronaschutzimpfung.it

Informationen für die Medien: Abteilung Kommunikation, Südtiroler Sanitätsbetrieb

 

 

(SF)



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