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Südtiroler Sanitätsbetrieb | 23.12.2021 | 16:42

Covid-Intensivpatienten: die Anzahl steigt kontinuierlich

Seit gestern (22.12.2021) wird im Krankenhaus Schlanders wieder ein Covid-Intensivpatient betreut. Aufgrund der kontinuierlichen steigenden Covid-Intensivaufnahmen muss die dortige Intensiv-Station nun für die Betreuung von Covid-Intensiv-Patienten genutzt werden.

Covid-Intensivpatienten: die Anzahl steigt kontinuierlichZoomansichtCovid-Intensivpatienten: die Anzahl steigt kontinuierlich

Anfang Dezember wurden in den Krankenhäusern des Landes 13 Covid-Intensiv-Patienten betreut. Mittlerweile ist die Zahl auf 21 gestiegen (Stand gestern, 22.12.2021). Das hat dazu geführt, dass auch das Krankenhaus Schlanders wieder, wie in den vorausgegangenen „Wellen“, in die Intensiv-Betreuung der Covid-Patienten eingebunden werden muss. Für Landesrat Thomas Widmann ein Zeichen, wie ernst die Situation mittlerweile im Lande ist: „Leider steigt die Anzahl an Menschen, die intensivmedizinischer Hilfe bedürfen, Tag für Tag. Auch die Situation in den Normalstationen ist ernst. Gerade mit Blick auf die kommenden Feiertage ist es deshalb unerlässlich, die Hygieneregeln des Abstands, Händedesinfizierens und des Maskentragens einzuhalten. Der beste und wirksamste Schutz ist aber immer noch die Impfung bzw. deren Auffrischung.“

Auch Generaldirektor Florian Zerzer besorgen die steigenden Zahlen: „Wir haben heute im Krankenhaus Schlanders eine Station für Covid-Intensiv-Patienten errichtet. Damit wird es keine Intensiv-Station für nicht mit Covid-infizierte Menschen mehr im Krankenhaus Schlanders geben. Diese müssen an andere Krankenhäuser überstellt werden.“

Angesichts der sehr ernsten Situation in Südtirols Gesundheitswesen erinnert Landesrat Thomas Widmann auch an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitswesens, die seit Monaten und auch an den Weihnachtsfeiertagen immer im Dienst der Kranken sind: „Ihnen allen gilt mein Dank und Respekt, denn sie leisten Unglaubliches – wir sind es Ihnen schuldig, alles dafür zu tun, die Pandemie zu beenden.“

Presse-Informationen:
Abteilung Kommunikation, Südtiroler Sanitätsbetrieb

(SF)



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