Departement für Gesundheitsvorsorge

Grippeschutzimpfung

Wir kommen der Grippe zuvor! Die Grippe stellt aufgrund ihrer weltweiten Verbreitung, Ansteckung und der möglichen schweren Komplikationen ein ernsthaftes Gesundheitsrisiko dar. Die Impfungen werden in Südtirol bis 18. Dezember 2015 durchgeführt.

Die Grippe
 
Die Grippe ist eine ansteckende Viruserkrankung der kalten Jahreszeit. Sie birgt für die Gesundheit der Menschen aller Altersgruppen erhebliche Risiken v.a. wegen der Komplikationen, die sehr beeinträchtigend sind und sogar zum Tod führen können. Dies gilt besonders für ältere Menschen über 65 Jahren mit chronischen Herz-, Lungen-, Nieren- oder Stoffwechselkrankheiten (Diabetes), sowie auch für Menschen die an Krebs erkrankt sind und andere.
 
Die Infektion wird durch das Einatmen von Luft übertragen, die winzige virushaltige Tröpfchen enthält. Daher ist es nicht einfach der Ansteckung zu entgehen. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, unser Immunsystem vor der Grippesaison zur Bildung von spezifischen Antikörpern anzuregen: dies ist durch die Impfung möglich.
 
Was passiert bei der Impfung?
 
Der Impfstoff wird in den Oberarmmuskel (bei Erwachsenen) injiziert. Er enthält abgetötete Influenza-Viren oder Teile davon. Sie entsprechen den Serotypen, die bis Anfang des vorangegangenen Sommers weltweit vorgekommen sind. Jedes Jahr wird somit die Zusammensetzung des Impfstoffs an die kursierenden Viren angepasst.
 
Wer sollte sich besonders impfen lassen?

Personen ab 65 Jahren und Menschen aller Altersgruppen, die zu den Risikogruppen gehören. Dies gilt auch für das Gesundheitspersonal und die MitarbeiterInnen der öffentlichen Dienste, sowie für schwangere Frauen im 2. und 3. Trimenon.
 
Dem Gesundheitspersonal wird die Impfung besonders empfohlen, weil die MitarbeiterInnen im Gesundheitswesen damit

  1. vermeiden selbst krank zu werden und der Bevölkerung weiterhin zur Verfügung stehen
  2. vermeiden Patienten und Patientinnen anzustecken, die schwere Komplikationen davontragen könnten.

Wo wird die Impfung durchgeführt?
 
Bei den Diensten für Hygiene und öffentliche Gesundheit der Gesundheitsbezirke Bozen, Meran, Brixen und Bruneck, sowie bei den Hausärzten/ärztinnen, die an der Impfkampagne teilnehmen.

Die aktuellen Impfzeiten finden Sie hier.

Was passiert bei der Impfung?

Der Impfstoff wird in den Oberarmmuskel (bei Erwachsenen) injiziert. Er enthält abgetötete Influenza-Viren oder Teile davon. Sie entsprechen den Serotypen, die bis Anfang des vorangegangenen Sommers weltweit vorgekommen sind. Jedes Jahr wird somit die Zusammensetzung des Impfstoffs an die kursierenden Viren angepasst.

Unerwünschte Wirkungen des Impfstoffs

Die häufigsten Nebenwirkungen sind Schmerzen an der Injektionsstelle, eine Rötung oder leichte Schwellung. Weitere Reaktionen, vor allem bei Menschen die nie geimpft wurden, sind allgemeines Unwohlsein, Fieber und Muskelschmerzen, die zwischen 6 und 12 Stunden nach Verabreichung des Impfstoffes auftreten und etwa 1 oder 2 Tage andauern.

Kontraindikationen und Vorsichtsmaßnahmen

Der Impfstoff sollte nicht an Personen verabreicht werden, die allergisch auf Hühnereiweiß oder andere Bestandteile des Impfstoffs reagieren. Die Impfung sollte nicht vorgenommen werden, wenn eine fiebrige Erkrankung vorliegt. Leichte Erkrankungen der oberen Atemwege sind hingegen keine Kontraindikation ebenso wie die Behandlung mit lokalen und systemischen Steroiden, eine HIV-Infektion, die Schwangerschaft und die Stillzeit.

Kann der Grippe-Impfstoff fehlschlagen?

Manchmal kann es passieren, dass Grippeviren in ihrer Struktur mutieren und deshalb die durch den Impfstoff gebildeten Antikörper nicht wirksam sind. Zudem ist es möglich, dass das Immunsystem einiger Menschen nicht angemessen auf die Impfung reagiert. In den Wintermonaten zirkulieren viele andere Viren, die in der Lage sind, grippeähnliche Erkrankungen hervorrufen. In diesem Fall handelt es sich jedoch nicht um die Grippe. Gegen diese Erkrankungen gibt es derzeit keine spezifischen Impfstoffe.

Hygienemaßnahmen und persönlicher Schutz

Folgende Hygiene- und persönliche Schutzmaßnahmen tragen dazu bei das Infektionsrisiko zu verringern:

  • Waschen Sie Ihre Hände nach dem Niesen oder Husten gründlich mit warmem Wasser und Seife, notfalls können auch Gel-Produkte auf Alkohol-Basis verwendet werden.
  • Bedecken Sie Mund und Nase beim Niesen und Husten, wenn möglich mit einem Wegwerf-Taschentuch.
  • Vermeiden Sie den engen Kontakt zu  Menschen mit fieberhaften Atemwegserkrankungen.

Infektionskrankheiten vorbeugen