Ein Dienst des Südtiroler Sanitätsbetriebes

Radiologie

Die Radiologie ist ein modernes, durch hochspezialisierte Untersuchungen gekennzeichnetes Gebiet für die Diagnosefindung in der Medizin.

Wo finden Sie uns?

Standort:
G.-Rossini-Straße 5, Hochparterre
39012 Meran (BZ)

Sekretariat:

Montag-Freitag 10:30 - 12:30 Uhr und 13:30 - 15:30 Uhr

Leitung

Primar
Dr. Matthias Joachim Fischer

Koordinator
Manuel Sperandio (Technischer Koord.)

Stellvertreter
Massimo Favalli (Technischer Bereich)

Weitere Kontakte

Brustgesundheitszentrum - Vormerkzeiten
Tel: +39 0473 264 004
Montag - Freitag: 13:30 - 14:30 Uhr
E-Mail: BGZCS.me@sabes.it

Brustgesundheitszentrum - Öffnungszeiten Schalter
Tel: +39 0473 264 003
Montag - Freitag: 8:00 - 12:30 Uhr und 13:00 - 16:00 Uhr

Magnetresonanz Vormerkung:
Landesweite einheitliche Vormerkstelle
Tel.: 100 100 (Vorwahl 0471, 0472, 0473, 0474)
E-Mail: vormerkungen@sabes.it

Schwerpunkte

Die Radiologie ist ein modernes, durch hochspezialisierte Untersuchungen gekennzeichnetes Gebiet für die Diagnosefindung in der Medizin.

Seit der Entdeckung der Röntgenstrahlen durch den Physiker Wilhelm C. Röntgen 1895 ist es möglich, „in den Patienten hineinzusehen“. Das Krankenhaus Meran ist in diesem Bereich ständig auf dem neuesten Stand und kann alle gängigen radiologischen Untersuchungen anbieten.

Medizinisches Leistungsangebot

  • Röntgenuntersuchung
  • Magnetresonanz
  • Computertomographie
  • Ultraschall
  • Mammographie
  • Knochendichtemessung DEXA
  • Angiographie/interv. Radiologie 

Unser Team

Ärztliches Personal:

Dr. Matthias Joachim Fischer (Primar), Dr.in Noemi Belleggia, Dr.in Alexia Bestagno,  Dr. Antonio Chiaravalloti, Dr.in Paola D'Antoni, Dr.in Esmeralda Eshja, Dr. Filippo Giorgini, Dr. Noumsi Guensom Ghislain, Dr. Emiliano Innamorato, Dr. Earl Llapi (in Facharztausbildung), Dr.in Christine Lerchner, Dr.in Liliana Loreti, Dr. Giovanni Mancò, Dr.in Daniela Mandrillo, Dr. Carmine Mazza, Dr. Luca Panebianco, Dr.in Giuliana Pifferi (in Facharztausbildung), Dr. Blerti Troshani, Dr.in Astrid Wallnöfer (Primarin Stellvertr.), Dr.in Francesca Zanier

Krankenpflegepersonal:

Samuele Pompanin, Corrado Zacchino

Röntgentechniker: 

Carola Alessi, Cinzia Bertagnolli, Alessia Bertolini, Paola Boninsegna, Giulia Brugnara, Erica Chieregato, Giulia Chistè, Verena Chizzali, Massimiliano Costantino, Luca Cubich, Sieglinde Dal Lago, Ivan Falconetti, Irene Fischer, Stefan Gamper, Demis Grandi, Manfred Holzner, Silvia Höllrigl, Evelyn Huber, Thomas Ilmer, Elisabeth Kellermann, Hanna Ladstätter, Nicole Lorenz, Massimo Marchi, Daiana Mele, Nico Miotto, Mauro Munaretto, Katrin Paulmichl, Patrizia Polloni, Amerigo Raso, Norberto Ruffini, Matteo Scandola, Christian Seyr, Giovanni Vezzali, Max Windegger

Ambulatorien

Wo

Krankenhaus, Hochparterre, Radiologie

Wann

Montag - Freitag: 8:00 - 12:30 Uhr und 13:00 - 16:00 Uhr

Vormerkung

Landesweite einheitliche Vormerkstelle
Tel.: 100 100 (Vorwahl 0471, 0472, 0473, 0474)
E-Mail: vormerkungen@sabes.it

Zugang

Bewilligung durch Hausarzt/-ärztin bzw. Facharzt/-ärztin erforderlich
Indikation: Herz-Lungen-Erkrankungen, Brüche, Abnutzungen, Tumoren und Entzündungen

Befund

Befund- /Bildausgabe (nach 3 Arbeitstagen)/Kopien

Wo: Krankenhaus, Hochparterre, Ticketbüro
Wann: Montag - Freitag 7:30 - 16:30 Uhr durchgehend
Befundabholung durch Drittpersonen:
Abholen durch Dritte nur mit Vollmacht bzw. Kopie des Ausweises des Patienten/der Patientin möglich
Bildkopien: Kopien von Röntgenaufnahmen auf CD, welche bereits befundet wurden, werden auf Anfrage von Montag - Freitag 8:00 - 12:00 Uhr und 13:00 - 16:00 Uhr sofort erstellt.

Weitere Informationen

Wie funktioniert eine Röntgenuntersuchung?

Beim Röntgen wird von einer Strahlenquelle aus (in der Regel die Röntgenröhre) eine kurze, momentane Strahlung ausgesendet. Die Strahlen treten durch den Körper hindurch, auf der Gegenseite wieder aus und führen zu einer Abbildung auf einem Film. Nach der ursprünglichen Methode wird der Film durch die auftreffenden Röntgenstrahlen in seinen chemischen Eigenschaften so verändert, dass ein Röntgenbild entsteht.

Durch die Digitalisierung werden die Röntgenfilme durch Kassetten mit einer digitalen Speicherfolie (CR) oder Geräten, welche direkt digitale Bilder erzeugen (DR) ersetzt. Diese digitalen Bilder werden an Befundstationen (PC) ausgewertet und digital archiviert. Diese Bilder können auch auf Film ausgedruckt oder auf CD gebrannt werden.

Ablauf einer Röntgenuntersuchung

Für eine einfache konventionelle Röntgenaufnahme ist normalerweise keine spezielle Vorbereitung erforderlich.

  1. Körperregion freimachen, Schmuck ablegen
  2. Röntgenschutz: Aus Blei um Hüften und Becken, um die Fortpflanzungsorgane zu schützen
  3. Positionierung: Zwischen Röntgenfilmplatte und Röntgenröhre, erfolgt durch das technische Personal
  4. Aufnahme: Bewegung kann zu Unschärfe führen und die Qualität der Diagnose bedeutend einschränken bzw. zu Fehleinschätzungen führen. Deshalb werden Sie bei fast allen Röntgenuntersuchungen gebeten, für den Moment der Aufnahme nicht zu atmen und sich nicht zu bewegen. Um aus dem Röntgenbild eine möglichst hohe diagnostische Sicherheit zu erzielen, werden mindestens 2 Aufnahmen angefertigt.

Wo

Krankenhaus, Hochparterre, Radiologie

Wann

Nach Vereinbarung

Vormerkung

Landesweite einheitliche Vormerkstelle
Tel.: 100 100 (Vorwahl 0471, 0472, 0473, 0474)
E-Mail: vormerkungen@sabes.it

Zugang

Bewilligung durch Hausarzt/-ärztin bzw. Facharzt/-ärztin erforderlich
Indikation: MRT des Schädels, der Wirbelsäule, der Halsregion, MR-Angiographie, MRT von Oberbauch und Becken, MRT der Gelenke

Weitere Informationen

Was ist eine MRT-Untersuchung?

Mittels der Magnetresonanztomographie ist es möglich, ohne Strahlenbelastung Schnittbilder des menschlichen Körpers in jeder Ebene anzufertigen. Durch eine hohe Auflösung und einen großen Gewebekontrast gelingt eine wesentlich bessere Darstellung der anatomischen Strukturen als mit den meisten anderen bildgebenden Verfahren. Insbesondere können unterschiedliche Weichteilstrukturen besser differenziert werden.

Wie funktioniert eine MRT-Untersuchung?

Bei der MRT handelt es sich um eine Bildgebung der Wasserstoffprotonen, die im menschlichen Körper mit großer Häufigkeit vorkommen. Die Wasserstoffprotonen haben einen Eigendrehimpuls, den sog. Kernspin, der häufig mit einem rotierenden Kreisel verglichen wird. Während der Untersuchung kommt es zu einer unterschiedlichen Magnetisierung des Körpers. Durch einen Hochfrequenzimpuls wird bewirkt, dass die im Magnetfeld ausgerichteten und kreisenden Protonen „angetippt“ werden wie ein rotierender Kreisel.

Anschließend gehen vom Patienten bzw. der Patientin Impulse aus, die über eine Spule gemessen werden können. Die Signale werden ausgewertet, auf diese Art und Weise entstehen Schnittbilder des menschlichen Körpers. Neuerdings können hiermit auch Gefäße ohne Katheter dargestellt werden. Auch verschiedene Körperfunktionen und -zustände können mit der Magnetresonanz gemessen werden, wie die Durchblutung des Gewebes, die Sauerstoffkonzentration und die Diffusion - ja sogar die Aktivität des Gehirns.

Manchmal sind Kontrastmittel notwendig, diese sind in der Regel gut verträglich und können auch bei einer Allergie gegen Röntgenkontrastmittel verwendet werden.

Ablauf einer MRT-Untersuchung

Um individuelle Kontraindikationen oder spezielle Risiken zu vermeiden, erhalten Sie zu Beginn einen Fragebogen. Unser fachärztliches Personal informiert Sie über den Ablauf der Untersuchung; im Normalfall ist keine besondere Vorbereitung notwendig. Die Untersuchung dauert ca. 30 - 60 Minuten.

Sie werden gebeten, alle magnetischen Gegenstände abzulegen. Patientinnen und Patienten mit Herzschrittmacher oder Innenohrprothesen (Cochleaimplant) können nicht untersucht werden. Zur Untersuchung werden Sie in die Mitte einer ca. 70 cm weiten Röhre gefahren. Diese bleibt während der gesamten Untersuchung geöffnet, sie ist hell und gut belüftet. Das Untersuchungsgerät befindet sich in einem abgeschirmten Raum und wird vom Nebenraum durch ein Fenster und eine Kamera bewacht. Durch eine Gegensprechanlage können Sie während der Untersuchung mit dem Arzt bzw. der Ärztin und dem MRT-Personal sprechen; Sie werden die ganze Zeit überwacht.

Während der Untersuchung müssen Sie ruhig liegen, um die Aufnahmen nicht zu verwackeln. Es kommt zu einem Klopfgeräusch, bedingt durch das Umpolen der Magnetfelder. Um die Lärmbelästigung zu reduzieren, erhalten Sie einen Gehörschutz (auf Wunsch auch mit Musik).

Wissenswertes zum Kontrastmittel

Zur genauen Beurteilung einer Erkrankung muss manchmal ein Kontrastmittel über eine Armvene injiziert werden. Der Arzt bzw. die Ärztin wird dies mit Ihnen im Aufklärungsgespräch besprechen. Es ist nicht radioaktiv und wird innerhalb weniger Stunden ausgeschieden. Obwohl keine schädigenden Wirkungen bekannt sind, erhalten schwangere Frauen aus Sicherheitsgründen kein Kontrastmittel. Stillende Frauen sollen ebenfalls aus Sicherheitsgründen 24 Stunden nach einer Kontrastmittelgabe ihre Milch abpumpen und verwerfen. In den letzten Jahren wurden auch organspezifische Kontrastmittel entwickelt.

Wann wird von einer MRT-Untersuchung abgeraten?

Die MR-Tomographie funktioniert über das Anlegen von Magnetfeldern mit Hochfrequenzwellen (Radiowellen). Es kommt zu keiner Strahlenbelastung Ihres Körpers. Nicht untersucht werden sollten:

  • Patientinnen und Patienten mit Herzschrittmacher
  • Patientinnen und Patienten mit Innenohrprothese (Cochlea-Implant)
  • Patientinnen und Patienten mit Insulinpumpe oder Nervenstimulationsgeräten
  • Patientinnen und Patienten mit hohem Fieber.

Patientinnen und Patienten mit Klappenersatz können nach Absprache mit dem ärztlichen MRT-Personal und gegen Vorlage des Klappenpasses gegebenenfalls untersucht werden. In den meisten Fällen (Bioprothese) ist eine MR-Untersuchung problemlos möglich. Patientinnen und Patienten, die einen Koronar-Stent erhalten haben, können 4 bis 6 Wochen nach der Implantation untersucht werden. Bei schwangeren Frauen wird aus Sicherheitsgründen in den ersten 12 Wochen einer Schwangerschaft besonders genau überprüft, ob eine MR durchgeführt werden muss.

Wo

Krankenhaus, Hochparterre, Radiologie

Wann

Nach Vereinbarung

Vormerkung

Landesweite einheitliche Vormerkstelle
Tel.: 100 100 (Vorwahl 0471, 0472, 0473, 0474)
E-Mail: vormerkungen@sabes.it

Zugang

Bewilligung durch Hausarzt/-ärztin bzw. Facharzt/-ärztin erforderlich
Indikation: Hirnblutungen, Nachweis oder Ausschluss eines Tumors, Entzündungen wie Eiteransammlungen (Abszesse) oder z.B. im Bereich der Lunge, Herz (z.B. das Ausmaß der Verkalkungen), Knochendichte, Gefäße oder Gefäßverengungen im Bereich der Arterien oder Darstellung von Blutgerinnseln in den Venen

Weitere Informationen

Verantwortlicher Facharzt: Primar Dr. Joachim Fischer

Mit einem modernen Computertomographen können innerhalb von wenigen Sekunden alle Abschnitte des menschlichen Körpers dargestellt werden. Die zunächst erzeugten Bilder sind Querschnittsbilder der untersuchten Region. Die untersuchte Region wird hierzu auf dem Bildschirm wie in Scheiben aufgeschnitten.

Die Computertomographie ist ein Röntgenverfahren. Im modernen Spiral-CT rotiert die Röntgenröhre kontinuierlich um den zu untersuchenden Körperteil. Der Röntgenröhre gegenüberliegend, auf der anderen Seite des Patienten bzw. der Patientin, befindet sich da Aufnahmesystem (Detektor).

Wie funktioniert eine Computertomographie?

Während eines vollständigen Umlaufs der Röntgenröhre um den Körper werden fächerförmig Röntgenstrahlenbündel durch den Körper geschickt. Die Abschwächung dieser Röntgenfächerstrahlen wird hinter dem Patienten bzw. der Patientin im sog. Detektor aufgezeichnet. Aus dieser sehr großen Anzahl von Messwerten berechnet der Computer ein Bild, das die Dichteverteilung widerspiegelt.

Wie auf einem Röntgenbild werden dichte Strukturen wie z.B. Knochen oder Verkalkungen hell abgebildet, während wenig dichte Strukturen wie Fettgewebe oder Luft sehr dunkel dargestellt werden. Weichteilgewebe oder Flüssigkeiten besitzen eine mittlere Dichte. Die Untersuchung wird anhand eines Filmes oder an einem Monitor ausgewertet, sie kann dabei in unterschiedlichen Darstellungsformen betrachtet werden.

Wie läuft eine Computertomographie ab?

Für die meisten CT-Untersuchungen ist es sinnvoll Kontrastmittel zu verwenden. Zur besseren Beurteilung und Abgrenzbarkeit von umgebenden Strukturen wird häufig der Dünndarm durch langsames Trinken einer Flüssigkeit kontrastiert. Für die meisten Untersuchungen wird zusätzlich eine intravenöse Kontrastmittelgabe durchgeführt. Vor der Untersuchung wird deshalb eine Plastikkanüle in einer Vene platziert.

Sie werden auf dem Untersuchungstisch gelagert, wobei zur Untersuchung des Brustraumes und des Bauchraumes die Arme über den Kopf angehoben werden müssen. Sie werden dann in den Computertomographen eingefahren. Die heute gebräuchlichen modernen Untersuchungsgeräte haben dabei eine sehr weite Öffnung, sodass in der Regel keinerlei Grund für Platzangst besteht.

Zunächst wird ein Übersichtsbild angefertigt. Dies entspricht einer Röntgenaufnahme von vorne oder von der Seite mit einer geringen Strahlenexposition. Anhand dieser Aufnahme kann das MRTA-Personal die Untersuchung exakt planen und den zu untersuchenden Bereich einzeichnen. Nach einer kurzen Pause (Programmierung des Gerätes) erfolgt die eigentliche Untersuchung. Bei Untersuchungen im Brust- und Bauchbereich muss die Luft angehalten werden. Die Untersuchung ist der Regel nach wenigen Minuten beendet.

Wie hoch ist die Strahlenexposition?

Die Computertomographie ist ein Röntgenverfahren, d.h., obwohl die Bilder mit Hilfe eines Computers erzeugt werden, werden die Daten für die Aufnahmen mit Röntgenstrahlen erzeugt. Die Computertomographie bietet jedoch im Gegensatz zur herkömmlichen Röntgenaufnahme in praktisch allen Bereichen ihrer Anwendung eine erheblich höhere Aussagekraft. Dieser höhere diagnostische Zugewinn muss mit einer höheren Strahlenexposition erkauft werden.

Mögliche Nebenwirkungen einer Computertomographie

Ernste unerwünschte Wirkungen auf die Kontrastmittelinjektionen sind sehr selten. Anfangs spüren Sie ein intensives Wärmegefühl, das in allen Bereichen des Körpers bemerkbar sein kann (nur für kurze Zeit). Grundsätzlich können Nebenwirkungen auftreten, bis hin zu schweren Kontrastmittelreaktionen, z.B. Übelkeit und Erbrechen, aber auch Hautausschlag, Juckreiz sowie Atemnot und Kreislaufreaktionen. Diese schweren Kontrastmittelnebenwirkungen sind eine extreme Seltenheit, müssen dann aber gegebenenfalls mit intensivmedizinischen Maßnahmen behandelt werden. Bei einer vorbestehenden Neigung zu Allergien verabreichen wir unseren Patientinnen und Patienten als Vorsichtsmaßnahme entsprechende antiallergische Medikamente.

Im verabreichten Röntgenkontrastmittel ist eine verhältnismäßig große Menge an Jod gebunden. Sollte eine solche Schilddrüsenüberfunktion bekannt sein, teilen Sie uns das bitte vor der Untersuchung mit. Auch eine vorbestehende Nierenerkrankung oder die Einnahme von Medikamenten zur Blutzuckersenkung sollten mitgeteilt werden.

Schwangere sollten nur in seltenen Ausnahmefällen unter einer sehr strengen Indikationsstellung untersucht werden.

Wo

Krankenhaus, Hochparterre, Radiologie

Wann

Nach Vereinbarung

Vormerkung

Landesweite einheitliche Vormerkstelle
Tel.: 100 100 (Vorwahl 0471, 0472, 0473, 0474)
E-Mail: vormerkungen@sabes.it

Zugang

Bewilligung durch Hausarzt/-ärztin bzw. Facharzt/-ärztin erforderlich
Indikation: Untersuchung des Oberbauches, Bauches, des Abdomens, der Nierengefäße, der Hauptschlagader, Gefäßuntersuchungen am Hals, der oberen Extremität, der unteren Extremität (Arme, Beine), der Schilddrüse, des Bewegungsapparates (häufig zur Beurteilung von Muskelerkrankungen oder -verletzungen und zur Diagnostik von Kapsel-Band-Verletzungen), Untersuchung der Brust, Mamma-Ultraschall (zur Abklärung suspekter Befunde oder zum Ausschluss von pathologischen Befunden). Grundsätzlich gibt es keine Kontraindikation für die Ultraschall-Untersuchung.

Weitere Informationen

Was ist Ultraschall?

Ultraschall kommt nicht nur in der Medizin zur Anwendung, sondern auch in der Natur als Orientierungshilfe. Bekannterweise können sich Fledermäuse auch mit verbundenen Augen in der Nacht orientieren, ohne mit Hindernissen zusammenzustoßen. Hierzu verwenden Fledermäuse als Ortungssinn Ultraschallwellen, die sie aussenden und nach Reflexion wiedererkennen können. Die Verwendung von Ultraschall zur Untersuchung in der Medizin basiert grundlegend auf denselben Prinzipien: auf der Aussendung von Schallwellen und deren Detektion nach Wechselwirkung (Streuung und Reflexion) im Gewebe.

Wie funktioniert eine Ultraschall-Untersuchung?

Bewegt sich eine Schallquelle auf einen Empfänger zu oder entfernt sich von ihm, so ändert sich die Frequenz der ausgesandten Schallwellen analog zur Geschwindigkeit der Schallwelle. Durch diesen Effekt können in der Medizin Geschwindigkeiten von Blutströmungen bestimmt und somit Rückschlüsse auf Gefäßveränderungen und Einengungen eingezogen werden.

Braucht es Kontrastmittel?

Für die Ultraschalldiagnostik wurden eigene Kontrastmittel entwickelt, welche in Ausnahmefällen zur Anwendung kommen. Sie bestehen ausnahmslos aus kleinsten Gasbläschen. Um diese dem Körper zuführen zu können und die Wirkung über mehrere Minuten zu erhalten, sind diese ummantelt (meist mit Zuckermolekülen).

Welches sind die Vorteile einer Ultraschall-Untersuchung?

Ultraschalluntersuchungen kommen ohne Röntgenstrahlen aus. Dies ermöglicht auch kurzfristige Verlaufskontrollen von Prozessen ohne Risiken für die Patientinnen und Patienten. Ultraschall kommt deshalb auch in der Schwangerschaft, in der Geburtshilfe und der Pädiatrie zur Anwendung. Ergebnis und Aussagekraft hängen wesentlich von der Vorbereitung der Patientin bzw. des Patienten und dessen Kooperation ab.

Durch die Bauart der Ultraschallgeräte ergibt sich ein weiterer großer Vorteil: die Mobilität. Durch diese Mobilität kann das Untersuchungsgerät zu den Patientinnen und Patienten gebracht werden ("bedside-test") und die Diagnostik kann nahezu überall durchgeführt werden.

Mit dem Ultraschall kann durch sehr hohe Bildwiederholungsfrequenzen eine Echtzeit-Bildgebung der untersuchten Organe und Strukturen durchgeführt werden. Somit können nicht nur schnelle Organbewegungen nachvollzogen und dargestellt werden, sondern der Untersucher erhält die Möglichkeit, durch Bewegung des Schallkopfes ohne Unterbrechung Strukturen aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten.

Die Verknüpfungen und gleichzeitige Anwendung verschiedener Ultraschall-Untersuchungen ermöglichen die präzise Darstellung dynamischer Bewegungsprozesse. Diese Techniken kommen insbesondere in der Diagnostik von krankhaften Veränderungen des Gefäßsystems zur Anwendung.

Wie läuft eine Ultraschall-Untersuchung ab?

Die Untersuchung dauert ca. 15 bis 30 Minuten. Für verschiedene Fragestellungen erhalten Sie Atemkommandos, um Organe, die sich im Bauchraum befinden, ohne Bewegung untersuchen zu können. Es ist notwendig ein Sonographiegel zu verwenden; dieses ist etwas glitschig und kühl, hat jedoch keine Nebenwirkungen und kann sofort nach der Untersuchung abgewischt werden. Zur Untersuchung der Bauchregion sollten Sie nüchtern sein (auch nicht geraucht haben); zur Beurteilung des Unterbauches sollte die Harnblase nicht entleert sein.

Wo

Krankenhaus, Brustgesundheitszentrum, Hochparterre rechts

Wann

Nach Vereinbarung

Vormerkung

Landesweite einheitliche Vormerkstelle
Tel.: 100 100 (Vorwahl 0471, 0472, 0473, 0474)
E-Mail: vormerkungen@sabes.it

Zugang

Bewilligung durch Hausarzt/-ärztin bzw. Facharzt/-ärztin erforderlich
Indikation: Die Mammographie ist zur Abklärung von an der Brust auftretenden verdächtigen Veränderungen indiziert. Dabei geht es besonders um Veränderungen wie z.B. Knoten, Hauteinziehungen, Verziehungen der Brustwarze, Sekretion aus der Brustwarze und vergrößerte axilläre Lymphknoten. Sie ist als Früherkennungsmaßnahme für Frauen in der Altersgruppe zwischen 50 und 69 Jahren (s. „Screening-Mammographie“) in 2-jährigem Abstand vorgesehen. Risikofaktoren sind v.a. eine bereits durchgemachte Brustkrebserkrankung der Mutter oder Schwester. Nach brusterhaltenden Operationen dient die Mammographie zur Früherkennung eines Wiederauftretens der Brustkrebserkrankung. In den ersten 5 Jahren wird die erkrankte Brust jährlich kontrolliert.

Weitere Informationen

Screening-Mammographie (Vorsorgeuntersuchungen)

Wo: Krankenhaus, Brustgesundheitszentrum, Hochparterre rechts
Wann: vorgegebener Termin laut Einladungsschreiben des Südtiroler Sanitätsbetriebes
Terminverschiebungen oder -absagen: 
Landesweite einheitliche Vormerkstelle (ELVS) für die Vorsorge
Montag-Freitag: 8:00 - 16:00 Uhr
Tel.: 100 100 (Vorwahl 0471, 0472, 0473, 0474)
E-Mail: elvs-vorsorge@sabes.it
Zugang: Die Einberufung erfolgt automatisch über das landesweite Screening-Programm (Frauen in der Altersgruppe von 50 bis 69 Jahren); keine Bewilligung erforderlich

Was passiert bei der Mammographie?

Bei der Mammographie werden im Vergleich zu anderen Röntgenuntersuchungen sehr weiche Röntgenstrahlen zur Bilderzeugung verwendet, da nur mit diesen eine ausreichende Unterscheidbarkeit (Kontrast) zwischen den in ihrer Dichte ähnlichen Weichteilgeweben der Brust (Fettgewebe, Drüsengewebe, Haut, Gefäße) zu erzielen ist. Die Strahlung wird durch einen Brennfleck erzeugt. Mittels Filter wird der für die Röntgenaufnahme optimale Strahlenanteil herausgefiltert. Ein kleiner Brennfleck (Fokus) ist erforderlich, da nur so eine scharfe Abbildung feinster Strukturen (Mikrokalk 0,1 mm) gewährleistet wird. Um die Schärfe des Bildes zu verbessern, muss eine Bewegung der Brust während der Röntgenuntersuchung vermieden werden. Es werden jeweils 2 Aufnahmen pro Brust angefertigt. Falls erforderlich, können zusätzliche Aufnahmen angefertigt werden.

Wie läuft eine Mammographie-Untersuchung ab?

Eine MRTA-Mitarbeiterin wird Sie während der Mammographie betreuen. Es ist keine besondere Vorbereitung notwendig. Allerdings sollte am Tag der Untersuchung auf Deo und Puder verzichtet werden. Vorsorge-Untersuchungen sollten möglichst in der ersten Zyklushälfte erfolgen, da die Kompression dann weniger schmerzhaft und eine Schwangerschaft ausgeschlossen ist. Komplikationen treten bei der Mammographie nicht auf.

Es ist kein Kontrastmittel notwendig. Lediglich falls eine Absonderung aus der Brustwarze auftritt, kann bei einer Galaktographie Kontrastmittel über eine dünne Sonde in den Milchgang eingebracht werden. Um die Schärfe des Bildes zu verbessern, muss die Bewegung der Brust während der Aufnahme vermieden werden. Hierzu wird die Brust zwischen dem Kassettenhalter, in dem die Filmkassette eingeschoben wird, und einem Plexiglas-Tubus komprimiert. Diese Kompression verringert nicht nur Bewegungsunschärfen bei der Aufnahme, sondern erhöht gleichzeitig den Kontrast und die Erkennbarkeit kleinster Strukturen. Eine gute Kompression verringert die Strahlenbelastung und dauert nur kurze Zeit.

Wann ist eine Mammographie nicht geeignet?

Absolute Kontraindikation gibt es bei der Mammographie nicht. Vor dem 35. Lebensjahr, insbesondere aber vor dem 20. Lebensjahr, sollte eine Mammographie jedoch wegen der Strahlenbelastung nur bei strengster Indikationsstellung (dringender Verdacht auf Brustkrebs) durchgeführt werden. Es sollte zuerst versucht werden, mittels Ultraschall eine Diagnose zu stellen. Bei einer Silikon-Aufbauplastik nach Brustamputation ist eine Mammographie nicht besonders aussagekräftig. Bei einer Vergrößerungsplastik ist jedoch zum Ausschluss von Brustkrebs eine Mammographie erforderlich.

Wo

Krankenhaus Schlanders, Radiologie

Wann

Nach Vereinbarung

Vormerkung

Landesweite einheitliche Vormerkstelle
Tel.: 
100 100 (Vorwahl 0471, 0472, 0473, 0474)
E-Mail: vormerkungen@sabes.it

Zugang

Bewilligung durch den/die Hausarzt/-ärztin bzw. Facharzt/-ärztin erforderlich
Indikation: Verdacht auf Osteoporose (Knochenschwund), bei Frauen nach den Wechseljahren mit erhöhtem Osteoporose-Risiko, zur Verlaufskontrolle der Osteoporose und/oder zur Therapiekontrolle, bei Verdacht auf Osteomalazie, bei Knochenbrüchen ohne entsprechendes Trauma, bei deutlichen Beschwerden von Männern und Frauen bei erhöhtem Osteoporose-Risiko (Alkohol-/Nikotinmissbrauch, Diabetikern, Mangelernährung, gehäufte Osteoporose in der Familie).

Weitere Informationen

Verantwortlicher Facharzt: Dr. Joachim Fischer, Primar der Radiologie

Welche Methode der Knochendichtemessung wird in Schlanders angeboten?

Die Knochendichtemessung gibt Auskunft über die Struktur und Festigkeit des Knochens. Es gibt verschiedene Methoden der Knochendichtemessung: Das am weitesten verbreitete und zudem einzige von der WHO und dem Dachverband Osteologie als Referenzmethode anerkannte Verfahren ist die Messung mit der sog. „DXA“ (Dual-Energy X-Ray Absorptiometry), abgekürzt „DEXA“.

Die DEXA basiert auf der konventionellen Röntgenmethode, verwendet allerdings zwei Röntgenröhren mit unterschiedlicher Leistung. Mit dieser Methode kann die Knochendichte indirekt über den Kalzium- und Hydroxylappatitgehalt annähernd bestimmt werden. Die DEXA erkennt die Veranlagung zu verminderter Knochensalzeinlagerung und dementsprechend zum Auftraten von Osteoporose. Daraufhin können Maßnahmen (Ernährung, körperliche Aktivität) und Therapien (Medikamente wie z.B. Alendronate) verordnet werden, die ein Fortschreiten verhindern können.

Man schätzt, dass ein Drittel der westlichen Frauen über 50 an Osteoporose leiden, mehr als 75% der Fälle werden nicht diagnostiziert. Diese Erkrankung führt zu fragilen Knochen und zu einem größeren Risiko an Knochenbrüchen, die sich auch bei geringen Stürzen ereignen können. Einer DEXA-Untersuchung sollten sich alle Frauen bei Beginn der Wechseljahre unterziehen.

Wie funktioniert eine DEXA-Untersuchung?
Zweispektren-Röntgenabsorptiometrie DEXA

Die Zweispektren-Röntgenabsorptiometrie (DEXA) ist das empfohlene Standardverfahren zur Knochendichtemessung. Dabei werden das Hüftgelenk und die Lendenwirbelsäule geröntgt (in Ausnahmefällen das Handgelenk). Die Untersuchung macht bei geringer Strahlenbelastung schon kleine Veränderung der Knochendichte sichtbar.

Welche Risiken gibt es?

Ein Nachteil fast aller Methoden zur Knochendichtemessung ist, dass Röntgenstrahlen eingesetzt werden. Die Strahlenbelastung moderner DXA-Geräte liegt bei ca. 1 bis 6 µSv. Dies ist um ein Vielfaches geringer als die durchschnittliche jährliche Belastung durch die Erdstrahlung (ca. 2 µSv).

Wie wird die Knochendichtemessung durchgeführt?

Vorbereitung der Patientin bzw. des Patienten:

  • alle metallischen Gegenstände ablegen
  • keine Bariumröntgenuntersuchung in den letzten sieben Tagen

Sonst ist keine Vorbereitung notwendig, auch muss die Patienten bzw. der Patient nicht unbedingt nüchtern sein.
Dauer der Untersuchung: ca. 20-30 Minuten insgesamt. Die Untersuchung selbst dauert ca. 10 Minuten.

Die Patientin bzw. der Patient legt sich dazu auf einen Röntgentisch, der einer Untersuchungsliege ähnelt und darf sich während der Messung nicht bewegen. Es werden Untersuchungen am oberen Abschnitt des Oberschenkelknochens sowie an den Lendenwirbeln vorgenommen.

Weitere Informationen können Sie dem Faltblatt „Knochendichtemessung im Krankenhaus Meran“ entnehmen.

Wo

Krankenhaus, Hochparterre, Radiologie

Wann

Nach Vereinbarung

Vormerkung

Der/die behandelnde Facharzt bzw. -ärztin meldet die Untersuchung/Intervention direkt in der Angiographie vor.

Zugang

Durch das fachärztlicher Personal der einzelnen Abteilungen
Indikation: z.B. periphere vaskuläre Verschlusskrankheit mit deutlicher Gehstreckeneinschränkung zur Vorbereitung einer minimal-invasiven radiologischen Intervention oder chirurgischen Maßnahme, Verdacht auf hochgradige Einengung der hirnversorgenden Gefäße zur Operationsvorbereitung, bei nicht beherrschbarem Bluthochdruck (Nachweis bzw. Ausschluss einer Nierenarterienstenose), Darstellung von Organgefäßen zur Operations- oder Interventionsvorbereitung.

Weitere Informationen

Was ist eine Angiographie?

Bei der Angiographie handelt es sich um die invasive Darstellung von Gefäßen und Kathetern mit Kontrastmitteln. Üblicherweise wird die Angiographie als sog. digitale Subtraktionsangiographie (DSA) durchgeführt. Die zusätzliche Behandlung von angiographisch erhobenen Befunden (z.B. bei Gefäßengstellen) mittels Ballonkatheter und Stents (Gefäßprothesen) wird als minimal-invasive Therapie bezeichnet.

Was unterscheidet eine angiographische Untersuchung von einer normalen Röntgenuntersuchung?

Bei der Angiographie handelt es sich um ein projektradiographisches Verfahren. Technisch besteht grundsätzlich kein Unterschied zwischen einer Angiographieanlage und einem Durchleuchtungsgerät. Allerdings ist die Angiographieanlage in der Lage, wesentlich mehr Aufnahmen pro Sekunde zu erzeugen und ein dynamisches Flussbild der Gefäße entstehen zu lassen.

Das Angiographiegerät besteht aus einem beweglichen Untersuchungstisch und einer Röntgenröhre mit Bildverstärker, die meist in C-Bogen-Anordnung montiert sind. Während der Untersuchung wird dieser C-Bogen häufig um den Patienten bzw. die Patientin oder entlang diesem/r bewegt, um die Gefäße aus verschiedenen Betrachtungswinkeln oder auf einer längeren Strecke zu erfassen.

Wie läuft eine Angiographie ab?

Nach der Aufklärung über Ziel und Risiken der Untersuchung wird unter örtlicher Betäubung eine spezielle Punktionsnadel in eine Arterie oder Vene eingeführt (Leisten- oder Ellenbeuge). Durch die Nadel wird ein dünner, sehr flexibler Draht in das Innere des Blutgefäßes vorgeschoben. Über den Führungsdraht wird der Katheter an die zu untersuchende Stelle des Gefäßsystems platziert. Während der Untersuchung kann ein Katheterwechsel notwendig sein, dieser erfolgt wiederum mit dem Führungsdraht. Um die Blutgefäße zu erkennen und zu beurteilen, wird ein Kontrastmittel eingespritzt. Dieses kann kurz ein Wärmegefühl verursachen.

Während der Kontrastmittelinjektion werden in schneller Folge Röntgenaufnahmen der Untersuchungsregion angefertigt. Die Aufnahmen werden elektronisch angefertigt und per Computer nachbearbeitet, sodass nur noch die interessierenden Gefäße abgebildet werden (sog. digitale Subtraktionsangiographie, DSA). Dauer: ca. 30 Minuten, je nach Maßnahme auch etwas länger.

Nach Entfernen des Kathetermaterials wird die Punktionsstelle für etwa 10 Minuten komprimiert und ein Druckverband angebracht. Abhängig vom Durchmesser der verwendeten Katheter ist eine Bettruhe von 4 bis 12 Stunden zu empfehlen, der Druckverband soll für etwa 24 Stunden belassen werden.

Wann wird von einer Angiographie abgeraten?

Eine deutlich erhöhte Blutgerinnungsneigung oder ein generalisiertes Entzündungsgeschehen (Sepsis) stellen relative Kontraindikationen dar. Eine Angiographie kann auch bei einer möglichen Reaktion auf jodhaltige Kontrastmittel durchgeführt werden, da es sich bei den meisten, anamnestisch angegebenen Kontrastmittelreaktionen nur um milde allergische Reaktionen handelt. In diesen Fällen kann die Untersuchung, unter Gabe von bestimmten Medikamenten, nebenwirkungsfrei durchgeführt werden. Bei bekannter schwerer Kontrastmittelreaktion (anaphylaktischer Schock) sollte allerdings auf die Gabe von jodhaltigen Kontrastmitteln verzichtet werden.

Bei Schilddrüsenfehlfunktionen kann ebenfalls eine relative Kontraindikation bestehen. Dies hängt von der Stoffwechsellage der Schilddrüse ab und muss vor der Untersuchung abgeklärt werden.

Bei Nierenfunktionsstörungen (erhöhter Kreatinin-Wert) besteht die Gefahr der zunehmenden Funktionseinschränkung bis hin zum Funktionsverlust der Niere. In diesen Fällen ist zu diskutieren, ob nicht andere Untersuchungen (z.B. Doppler-Ultraschall, Kernspintomographie) möglich und ausreichend sind.

An der Punktionsstelle kann sich nach der Untersuchung in seltensten Fällen ein Bluterguss bilden. Veränderungen der Gefäßwand (z.B. Aneurysma) oder Infektionen an dieser Stelle sind extrem selten. In sehr seltenen Fällen können insbesondere bei vorbestehenden Gefäßveränderungen wie ausgeprägter Verkalkung mit Engstellen und Verschlüssen oder bei Blutgerinnseln Gefäßverletzungen hervorgerufen werden. Da dies während der Untersuchung sofort erkannt wird, können entsprechende Behandlungsmaßnahmen unmittelbar eingeleitet werden. Bei (unbekannter) Überempfindlichkeit auf jodhaltige Kontrastmittel treten als leichte Reaktion Niesen, Übelkeit, Juckreiz und Hautausschlag, als schwere Reaktion Herz- und Kreislaufreaktionen bis hin zum Atemstillstand auf. Deshalb sind alle Untersuchungsplätze mit einer Notfallausrüstung ausgestattet.

Letzte Aktualisierung: 03/12/2025