Ein Dienst des Südtiroler Sanitätsbetriebes

Dienst für Anästhesie und Wiederbelebung

Die Anästhesie dient der Betäubung und der Amnesie von PatientInnen, die sich einer Operation oder einer schmerzhaften klinischen Untersuchung unterziehen müssen. Der/Die AnästhesistIn sorgt dafür, dass die Vitalfunktionen des Patienten/der Patientin aufrechterhalten werden. Darüber hinaus trägt die Anästhesie zum therapeutischen Ziel der Operation bei und ist oft anspruchsvoller als die Operation selbst.

Wo finden Sie uns?

Standort:
Freisinger Straße 2
39038 Innichen (BZ)

Sekretariat:

nach Vereinbarung (Ambulatorium)

Leitung

Primarin
Dr.in Maria Elena Gorra

Koordinator
Roman Kostner

Medizinisches Leistungsangebot

Perioperative Betreuung von PatientenInnen, die sich einer Operation unterziehen.

  • Nach einer Bewertung des körperlichen Zustands und der Ergebnisse früherer Untersuchungen werden klinische Zustände, die ein größeres perioperatives Risiko für den/die PatientenIn bedeuten würden, soweit möglich korrigiert. Jeder/e PatientIn erhält einen Informationsfragebogen, den er/sie ausfüllen muss. Auf der Grundlage des Fragebogens finden die anästhesiologische Untersuchung und das Informationsgespräch statt.
  • Es werden eine oder mehrere für den/die PatientenIn und die Art des Eingriffs geeignete Anästhesietechniken vorgeschlagen und empfohlen. Am Ende des Gesprächs gibt der/die PatientIn seine/ihre schriftliche Einwilligung zu der Behandlung.
  • Bei Kindern wird der Fragebogen von den Eltern oder Erziehungsberechtigten ausgefüllt, die auch am Informationsgespräch teilnehmen.
  • Die Prämedikation von Kindern erfolgt ausschließlich oral: es werden keine schmerzhaften intramuskulären Injektionen verabreicht. Die Venenpunktion wird bei Kindern nach Durchführung einer Oberflächenanästhesie mittels Betäubungspflaster fast schmerzfrei durchgeführt. Der Venenzugang bei Kindern ist schmerzfrei, da er nach Anlegen eines Betäubungspflasters erfolgt.
    Aufgeregte Erwachsene erhalten nach Anlage des intravenösen Zuganges ein Beruhigungsmittel i.v.

Durchführung des Anästhesieverfahrens, Überwachung des/der PatientIn und Infusionstherapie

  • Erfolgen nach internationalen Standards. Der/Die PatientIn wird postoperativ überwacht bis er/sie nach völliger Wiederherstellung der Vitalfunktion auf die Abteilung entlassen werden kann.

Schmerztherapie im Rahmen der perioperativen Betreuung

  • Für Eingriffe, bei denen postoperativ ein ausgeprägter Wundschmerz zu erwarten ist, wird im Einvernehmen und auf Wunsch des/der ChirurgIn und des/der PatientIn präoperativ ein Periduralkatheter gelegt, über den zur postoperativen Schmerztherapie Lokalanästhetika und Opiate kontinuierlich oder intermittierend verabreicht werden können. 
  • Die Schmerztherapie kann auch intravenös, kontinuierlich oder über PCA Pumpen verordnet werden.

Dringliche Anästhesien

  • Eine besondere Herausforderung sind die dringlichen Anästhesien im OP, in der Notaufnahme und im Kreißsaal.

Zentraler Venenkatheter oder langfristigen venösen Zugang

  • Wenn Patienten auf den verschiedenen Stationen aus unterschiedlichen Gründen einen zentralen Venenkatheter oder einen langfristigen venösen Zugang benötigen, werden diese von uns gelegt.

Medizinischer Notdienst-112 außerhalb des Krankenhauses

  • Die Basis in San Candido, die vom lokalen Weißen Kreuz betrieben wird, ist Teil des provinziellen Notfalldienstes – 112 in Südtirol. Die Anwesenheit des Notarztes wird rund um die Uhr durch den Anästhesiedienst gewährleistet.

Unser Team

Unser ärztliches Team: Dr.in Maria Elena Gorra (Primarin), Dr.in Alessia Antonelli, Dr. Tullio Lanteri, Dr. Dominik Oehler

Ärzte/Ärztinnen mit Werkvertrag: Dr. Raffaele Bonato, Dr. Massimo Canella, Dr. Salvatore Tindaro Nicola Caporarello, Dr. Robert Fritze, Dr. Giacomo Garetto, Dr. Ivo Garoscio, Dr.in Enrica Gilli, Dr. Oleksiy Khudyakov, Dr. Dimitrios Kourtesis, Dr. Antonio Marcassa, Dr. Bruno Rossetto, Dr. Christoph Steurer. Des Weiteren ist der Dienst für Anästhesie und Wiederbelebung mit der Azienda ULSS9 Scaligera konventioniert.

Notärzte/Notärztinnen: Der Dienst für Anästhesie und Wiederbelebung ist Teil des territorialen Notfallnetzwerkes 112 der Provinz Bozen. Hier arbeiten auch einige Fachleute aus anderen Krankenhäuser des Südtiroler Sanitätsbetriebes mit: Dr. Giovanni Brescia, Dr. Emanuele Capodieci, Dr. Alexander Franz, Dr. Patrick Franzoni, Dr. Moritz Gatscher, Dr. Roberto La Rocca, Dr. Wolfgang Lunz, Dr. Martin Plaikner, Dr. Patrizio Sbraga und Dr. Helmut Wenin. Das Weiße Kreuz des Stützpunktes Innichen stellt modern ausgestattete Einsatzfahrzeuge sowie gut ausgebildete und organisierte Teams zur Verfügung, um das medizinische Personal bestmöglich zu unterstützen.

Ambulatorien

Wo

zweiter Stock

Wann

nach Vereinbarung

Vormerkung

Krankenhaus Innichen, Tel. +39 0474 917 111, Montag-Freitag, 08:00-12:00 Uhr und 13.00-16:00 Uhr

Zugang

  • bei Anästhesie-Visiten für unsere PatientInnen keine Bewilligung des Hausarztes oder Abteilungsarztes erforderlich
  • für Visiten für andere Krankenhäuser Bewilligung erforderlich
  • für Schmerztherapie-Visiten Bewilligung erforderlich

Letzte Aktualisierung: 19/05/2025