Internationaler Jugendtag: Im Südtiroler Sanitätsbetrieb gut aufgehoben
Von der Schwangerschaft über die Kindheit bis ins Jugendalter: Der Südtiroler Sanitätsbetrieb bietet Kindern, Jugendlichen und ihren Familien ein Netz an medizinischen, psychologischen und therapeutischen Angeboten.
Anlässlich des Internationalen Jugendtages am 12. August erinnert der Südtiroler Sanitätsbetrieb daran, dass Kinder und Jugendliche in Südtirol in allen Lebensphasen gut aufgehoben sind.
Die Betreuung beginnt bereits vor der Geburt: Während der Schwangerschaft stehen werdende Eltern in engem Kontakt mit den Fachkräften des Sanitätsbetriebes. Kommt ein Kind zur Welt, wird es von Hebammen, pflegerischem und ärztlichen Personal auf den Geburtshilfen in Bozen, Meran, Schlanders, Brixen und Bruneck aufgenommen und dort kompetent und einfühlsam versorgt. Nach der Geburt sind die Kinderärztinnen und Kinderärzte freier Wahl, die Hebammen und anderen Fachkräfte des Gesundheitsbereiches die ersten Ansprechpartner für gesundheitliche Fragen und Anliegen rund um das Kind.
Ist eine weiterführende Abklärung notwendig oder aufgrund der klinischen Situation eine stationäre Aufnahme erforderlich, stehen an den sieben Krankenhäusern des Landes Kinderabteilungen mit Pädiaterinnen und Pädiatern sowie weiterem spezialisierten Fachpersonal zur Verfügung.
Darüber hinaus gibt es landesweit spezialisierte Referenzzentren für bestimmte Krankheitsbilder im Kindes- und Jugendalter, etwa für Essstörungen oder Diabetes. Diese Erkrankungen erfordern eine umfassende und ganzheitliche Betreuung, bei der nicht nur das Kind oder der Jugendliche, sondern auch die Familie einbezogen wird. Für die Diagnose und Behandlung seltener Erkrankungen steht der Genetische Beratungsdienst zur Verfügung.
Auch für Kinder und Jugendliche mit schweren oder nicht heilbaren Erkrankungen gibt es im Südtiroler Sanitätsbetrieb Unterstützung: Der Kinderpalliativdienst begleitet betroffene Kinder und ihre Familien, lindert Beschwerden, trägt dazu bei, die Lebensqualität zu erhalten und unterstützt die Familien in dieser herausfordernden Situation umfassend.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der psychischen Gesundheit. Die Kinder- und Jugendpsychiatrie des Südtiroler Sanitätsbetriebes betreut landesweit junge Menschen, die ambulante oder stationäre Unterstützung benötigen. Ergänzend stehen an den Psychologischen Diensten Kinderpsychologinnen und Kinderpsychologen zur Verfügung, die unter anderem bei Schulschwierigkeiten oder anderen psychischen und sozialen Fragen unterstützen können.
Auch bei Entwicklungsauffälligkeiten gibt es entsprechende Unterstützungsangebote: Bei Sprachverzögerungen oder motorischen Schwierigkeiten können beispielsweise Logopädinnen und Logopäden sowie Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten unterstützen.
„Der Jugendtag macht sichtbar, wie vielfältig die Themen und Anliegen junger Menschen sind. Dazu gehört auch ihre Gesundheit – sowohl die körperliche als auch die psychische. Gerade bei Jugendlichen ist es wichtig, frühzeitig über Gesundheit zu sprechen, Prävention zu stärken und niederschwellige Unterstützung anzubieten. Wir wollen junge Menschen dabei begleiten, gesund aufzuwachsen und ihre eigenen Ressourcen und ihre Gesundheit zu stärken“, betont Gesundheitslandesrat Dr. Hubert Messner.
Der Südtiroler Sanitätsbetrieb verfügt damit über ein breites Netz an Anlaufstellen für Kinder, Jugendliche und ihre Familien. Die Kinderärztinnen und Kinderärzte sind dabei wichtige erste Ansprechpartner und informieren über die passenden Angebote. Weitere Informationen sind auf der Website des Südtiroler Sanitätsbetriebes unter www.sabes.it zu finden.
Informationen für die Medien:
Abteilung Kommunikation, Südtiroler Sanitätsbetrieb, Tel. 366 6982268
SF