Brandkatastrophe in Crans-Montana: Hilfe aus Südtirol

04.01.2026, 18:30

Die Notfallmedizin im Südtiroler Sanitätsbetrieb hat heute (04.01.2026) in Zusammenarbeit mit der Heli-Flugrettung Südtirol einen schwerstverbrannten jugendlichen Patienten von der Universitätsklinik Zürich in die Mailänder Klinik Niguarda geflogen.

Notarzthubschrauber Pelikan 1 (Foto: Weißes Kreuz)
Notarzthubschrauber Pelikan 1 (Foto: Weißes Kreuz)

Es handelt sich dabei um einen Jugendlichen aus Mailand, der bei der Brandkatastrophe in dem Lokal Le Constellation in der Silvesternacht schwerste Bandverletzungen erlitten hat.
Von Seiten des Nationalen Italienischen Zivilschutzes wurde schon kurz nach der Brandkatastrophe auch in Südtirol um eventuelle Unterstützung bei der Evakuierung von Schwerstverbrannten an spezialisierte italienische Zentren angefragt. Landeshauptmann Arno Kompatscher, Gesundheitslandesrat Hubert Messner und Generaldirektor Christian Kofler sicherten die volle Unterstützung zu.

Heute früh erging nun die Anfrage an Primar Dr. Marc Kaufmann, als lokalen medizinischen Ansprechpartner für den Nationalen Zivilschutz,  einen schwerverletzten Jugendlichen von der Universitätsklinik Zürich an die Mailänder Klinik zu fliegen. Der dringende und heikle Intensivtransport wurde von der Heli-Flugrettung Südtirol mit dem Notarzthubschrauber "Pelikan 1“ von der Basis Bozen aus am Nachmittag  erfolgreich durchgeführt.

Primar Dr. Marc Kaufmann hebt hervor, dass der Intensivtransport reibungslos über die Bühne gegangen ist, auch weil die Südtiroler Notfallmedizin und die Heli-Flugrettung bereits seit Jahren eng mit der Schweizer Rettungsflugwacht REGA zusammenarbeiten. Auch die Abstimmung mit der nationalen Einsatzzentrale des Zivilschutzes “CROSS” in Pistoia hat sehr gut funktioniert; der Patient wird mittlerweile im Brandverletzten-Zentrum Niguarda in der Nähe seines Heimatortes behandelt.

LR

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