Elektronische Gesundheitsakte

18.04.2024, 13:00

Die Nutzerzahlen steigen Im Laufe des Jahres 2023 und auch in den ersten Monaten des Jahres 2024 zeigen die vorliegenden Zahlen eines: Immer mehr Südtirolerinnen und Südtiroler nutzen die Elektronische Gesundheitsakte (EGA).

Digitales Gesundheitssymbol auf Tablet
Digitales Gesundheitssymbol auf Tablet

Das ist ein Beweis für deren Nützlichkeit. Mit der Elektronischen Gesundheitsakte hat man den Überblick über die eigenen Gesundheitsdaten. Weiters kann das Gesundheitspersonal – sofern eine ausdrückliche Genehmigung erteilt worden ist und ein Behandlungsauftrag vorliegt – unter Wahrung der Privatsphäre der Patienten sich einfach und effizient Zugang zu den Daten verschaffen. Neben dem elektronischen Rezept und der Telemedizin ist die Elektronische Gesundheitsakte eine der Säulen der so genannten digitalen Gesundheit. Die EGA gibt der Bevölkerung aber auch die Möglichkeit, eine Reihe von Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen, wie weiter unten erklärt.

So funktioniert der Online-Zugriff
Die Elektronische Gesundheitsakte kann über den entsprechenden Bereich des Bürgernetzes myCIVIS aufgerufen werden.

Auf der Einstiegsseite mit einer allgemeinen Beschreibung des Dienstes genügt es, auf den Banner „Zum Online-Dienst in myCIVIS" zu klicken und die gewünschte Möglichkeit zur Anmeldung mittels Bürgerkarte, SPID oder elektronischem Personalausweis (CIE) auszuwählen. Nachdem die Zugangsdaten eingegeben sind, erscheinen auf dem Bildschirm Name, Steuernummer sowie der Name des/der gewählten Arztes/ Ärztin für Allgemeinmedizin. Falls noch keine Arztwahl getroffen wurde oder diese/r gewechselt werden möchte, kann dies über den Menüpunkt „Wahl des Arztes“ im oberen grünen Bereich durchgeführt werden.

Zugriff auf die klinischen Dokumente
Es gibt auch einen Bereich mit einem Suchfilter für die Auflistung der klinischen Dokumentation. Hier kann nach Art des Dokumentes (zum Beispiel Protokoll der Notaufnahme, Pharmazeutische Verschreibung, Laborbefund) oder nach dem gewünschten Zeitraum gefiltert werden. Anhand der Suche werden 10 bis maximal 100 Ergebnisse aufgelistet.

Rocco Leo Übersetzung: Peter A. Seebacher

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Die Zahlen

In den vergangenen Monaten hat das Land Südtirol neue Funktionen in die Elektronische Gesundheitsakte eingearbeitet, um noch weitere Dokumente der betreuten Patientinnen und Patienten zu erfassen.

Im vergangenen Jahr war eine signifikante Erhöhung der Zugriffe auf die EGA zu beobachten.
Ein Spitzenwert konnte im Januar 2024 mit der beachtlichen Anzahl von 32.810 Zugriffen verzeichnet werden. Dies ist ein positiver Trend, wenn man bedenkt, dass die Anzahl der Zugriffe im Jänner 2023 bei nur 2.569 lag

Die Zugriffe pro Monat:

2024/02 - 27.607
2024/01 - 32.810
2023/12 - 24.273
2023/11 - 27.538
2023/10 - 29.686
2023/09 - 19.470
2023/08 - 15.860
2023/07 - 14.477
2023/06 - 14.293
2023/05 - 12.406
2023/04 - 3.258
2023/03 - 2.672
2023/02 - 2.187
2023/01 - 2.569

Im Laufe des Jahres 2023 sind 79.418 Bürgerinnen und Bürger zumindest einmal in ihre Elektronische Gesundheitsakte eingestiegen, das sind immerhin 15 Prozent der Gesamtzahl der betreuten Bevölkerung in Südtirol.