Hier lassen wir die vor Kurzem ernannten Führungskräfte im Südtiroler Sanitätsbetrieb zu Wort kommen.
Jede und jeder Einzelne von ihnen übernimmt die neuen Aufgaben mit viel Motivation und bringt große Erfahrungen mit.
Wir gratulieren allen herzlich zu ihrer Führungsposition und wünschen viel Erfolg und Freude bei der Arbeit.
Vera Schindler
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Laura Battisti
ist seit vergangenem August Primarin der Pädiatrie Bozen. Sie sieht ihre Aufgabe darin, eine moderne Pädiatrie zu schaffen, die für junge Ärztinnen und Ärzte attraktiv ist. Trotz zahlreicher Herausforderungen ist die Primarin zuversichtlich, auch, weil sie auf ein kompetentes Team zählen kann und auf die gute Zusammenarbeit mit den anderen Pädiatrie-Abteilungen des Gesundheitsbetriebes sowie der Gesundheitsversorgung vor Ort, mit denen sie Projekte und eine gemeinsame Vision teilt.
Esther Hanspeter
leitet seit zwei Jahren den Dienst für Pathologische Anatomie, mit Mai ist sie nun zur Direktorin ernannt worden. Die Pathologie spielt eine Schlüsselrolle in der Diagnostik und die Aufgaben haben sich in den letzten Jahren ständig weiterentwickelt. Die Arbeit ist viel komplexer geworden, neben der täglichen Diagnostik der histologischen und zytologischen Gewebeproben hat beispielsweise die Molekularpathologie einen großen Stellenwert eingenommen, die für die onkologische Therapie unersetzlich ist.
Barbara Avesani
seit März 2024 Primarin des Betrieblichen Dienstes für Rechtsmedizin, freut sich über die neue Herausforderung und das Vertrauen, das ihr entgegengebracht wurde. Berufliche Fähigkeiten und Kompetenzen sind ihr ebenso wichtig wie der menschliche Aspekt ihrer Arbeit. Deshalb sieht sie ihre Aufgabe auch darin, menschliche Werte zu fördern, einen respektvollen Umgang miteinander zu pflegen und auf das Wohlergehen ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu achten.
Nadia Oberhofer
die schon immer eine Leidenschaft für Naturwissenschaften und wissenschaftliches Arbeiten hatte, ist die neue Direktorin des Dienstes für medizinische Strahlenphysik. Oberhofer studierte in Trient und Innsbruck Physik und spezialisierte sich in Bologna auf Medizinphysik, heute ist sie auch als Dozentin für die Fachausbildung an der Universität Padua tätig. Für die aus Lana stammende Neo-Direktorin ist die Medizinphysik ein faszinierendes Gebiet und ein zukunftsorientierter Beruf.
Katrin Unterthurner
ist im April zur Pflegekoordinatorin der Pädiatrie im Krankenhaus Bruneck ernannt worden. Die Neo-Koordinatorin stellt sich mit Freude den neuen Herausforderungen. Es ist ihr ein besonderes Anliegen, dass auch die Pflege und Behandlung von kleinen Patientinnen und Patienten mit komplexen Erkrankungen in der Peripherie beibehalten und weiter ausgebaut wird.
Elisabetta Congiu
arbeitet schon seit 2001 beim Sanitätsbetrieb. Ihre Laufbahn führte sie von der Dermatologie über die Arbeit als Koordinatorin des Sprengels Europa-Neustift Don Bosco bis hin zur Abteilung Urologie im Landeskrankenhaus Bozen, wo sie seit April als Koordinatorin tätig ist. Es ist ihr besonders wichtig, eine hochqualifizierte pflegezentrierte Betreuung zu erbringen. Dabei hat sie nicht nur die einzelnen Patienten im Blick, sondern die gesamte Familie und die Kontinuität der Versorgung nach dem Krankenhausaufenthalt. Es liegt ihr auch besonders am Herzen, dass sich ihr Team wohlfühlt.
Maurizio Zambai
ist seit März der neue Koordinator des Magazins im Gesundheitsbezirk Bozen, das er seit letztem September bereits geschäftsführend leitete. Er ist für die Überwachung, Anleitung und Zuweisung der Aufgaben an die Lagerarbeiter aus seinem Team zuständig. Er beaufsichtigt die Verwaltung der Annahme und des Abgleichs der von den Lieferanten gelieferten Waren sowie die Lagerung. In seinen Zuständigkeitsbereich fällt auch die Verteilung der Produkte an die verschiedenen Krankenhausabteilungen.
Rosita Saraceno
ist mit 1. Jänner zur Primarin der Abteilung Dermatologie am Krankenhaus Meran ernannt worden. Es ist ihr ein Anliegen, ihre Passion für die Dermatologie auch an das Team weiterzugeben. Für sie ist es auch wichtig, sich eine gewisse Neugierde zu bewahren und bereichsübergreifend zu denken. Jeder Dermatologe und jede Dermatologin sollte zudem über eine große Sensibilität psychischen Themen gegenüber verfügen – denn gerade Stress und Sorgen gehen manchmal buchstäblich „unter die Haut“ oder lassen einen „aus der Haut fahren“.
Alexander Perathoner
ist seit Jahresanfang Primar der Abteilung Allgemeine Chirurgie am Krankenhaus Meran. Ihm ist bewusst, dass sich die Medizin derzeit in einer schwierigen Phase befindet und dass die medizinische Versorgung aufgrund diverser Faktoren wie der Pensionierungswelle, dem Mangel beim Ärztenachwuchs und dem Pflegemangel mit großen Herausforderungen konfrontiert ist. Umso mehr sieht es Prof. Perathoner als eine sehr spannende und ehrgeizige Aufgabe, mit seiner langjährigen universitären Expertise diese Entwicklung nun in seiner Heimat in einer leitenden Funktion bestmöglich zum Wohl der Südtiroler Patienten aktiv mitgestalten zu können.
Norbert Pfeifer
ist seit über 20 Jahren verantwortlich für die Notaufnahme im Meraner Krankenhaus, seit März leitet er diesen Bereich als Primar. Die angemessene Versorgung von Notfällen ist sein besonderes Anliegen. Die Patientinnen und Patienten müssen rasch und nach den neuesten medizinischen Erkenntnissen behandelt werden. Eine schnelle Diagnose und eine gezielte Behandlungsstrategie sind in diesen Fällen lebensentscheidend. Das Team in der Notaufnahme wird laufend dazu geschult, weshalb der Vergleich mit großen Zentren im In- und Ausland nicht gescheut werden muss.
Simone Koppmann
Pflegedienstleiterin im Krankenhaus Schlanders, ist seit 17 Jahren als Krankenpflegerin im Südtiroler Sanitätsbetrieb tätig. Sieben Jahre war sie Koordinatorin der Hämodialyse im Krankenhaus Schlanders. Ihre Passion ist ihr Beruf und das periphere Krankenhaus Schlanders. Die Werte, die sie in ihrer täglichen Arbeit begleiten, sind: Patientenorientierung, Ergebnisorientierung, Beziehungsfähigkeit, Integrität, Innovation, Respekt und Empathie. Im Zentrum stehen Teamarbeit, professionelle Praxis, Patientenversorgung und die Ergebnismessung.
Martin Grossgasteiger
leitet den Pharmazeutischen Dienst im Krankenhaus Bruneck schon seit längerem geschäftsführend, nun ist er zu dessen Direktor ernannt worden. Es ist sein Anliegen, dem medizinischen Fachpersonal und der Bevölkerung die Versorgung mit Medikamenten und Medizinprodukten bestmöglich zur Verfügung zu stellen. Der Apotheker sollte sich daher immer mehr weg von einer verwaltungstechnischen und hin zu einer klinisch tätigen Figur entwickeln. Die Zukunft der pharmazeutischen Dienste sieht er in einem landesweiten Netzwerk, wo jeder Dienst bestimmte Aufgaben und Kompetenzen übernimmt.