Relax im Regen oder Schwimmen im Süden
Die eine Frage, die einem im Sommer regelmäßig gestellt wird, lautet: „Wo fohrsch du heuer hin?“ Man will wissen, wo die Menschen, mit denen man tagtäglich arbeitet, ihren Sommerurlaub verbringen – Smalltalk garantiert.
Und ein wenig lockeren Smalltalk haben auch wir geführt, indem wir nachgefragt haben, wo und wie sich unsere Führungskräfte entspannen – interessante Antworten garantiert.
Sabine Flarer
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Christian Kofler, Generaldirektor
Nachdem wir das gesamte Jahr in den schönen Bergen wohnen und dies zu einer gewissen Enge führt, werde ich ans Meer fahren und den weiten Blick genießen und den Wellen lauschen… an einem ruhigen Platz, wo hoffentlich nicht alle hinfahren…
Das gibt Entspannung und ermöglicht, die Batterien wieder zu laden.
Markus Marsoner, Direktor der Betriebsabteilung Controlling
Meine Entspannung beginnt meist morgens schon auf der Fahrt zur Arbeit: Dann höre ich gerne Radio, am liebsten Sendungen wie „Tutti pazzi per RDS“. Ich werde heuer in meiner freien Zeit sicher einige Bergwanderungen unternehmen und auch einen Badeurlaub einplanen – wobei ich den Badeurlaub eindeutig mehr genieße…
Alexia Sparber, Koordinatorin der Abteilung Psychiatrie am Krankenhaus Brixen
Mein Ansatz ist es, jeden Arbeitstag entspannt zu beenden, sei es durch ein Gespräch zum Tag mit den Kolleginnen und Kollegen oder nur durch einen kurzen Gruß. Zu Hause entspanne ich mit einem Buch oder mit Kochen. Heuer im Sommer möchte ich gerne an den Iseosee fahren, am liebsten in eine Unterkunft, die mir Unabhängigkeit garantiert. Im Gepäck natürlich das Fahrrad, um die Landschaft zu erkunden und an abgelegenen Ufern zu rasten. Ich plane das Ganze meistens spontan.
Micòl Cont, Primarin der Pädiatrie am Krankenhaus Sterzing
Da ich Vollzeit arbeite, bedeutet Freizeit, Zeit mit meinen Kindern. Ich liebe es, mit ihnen in die Natur zu gehen, zu kochen, zu malen, Abenteuer zu unternehmen, egal welcher Art zu verreisen. Wir reisen generell alle sehr gerne in unserer Familie und ich plane die Reisen immer akribisch – das entspannt mich sehr! Zudem habe ich für mich seit fast zwei Jahren die Sportart Padel entdeckt: Das ist ein schöner sozialer Gruppensport, der auch ziemlich anstrengend ist. Aber gerade diese körperliche Herausforderung brauche ich. Was das Verreisen anbelangt, so bin ich eine Weltenbummlerin und versuche so oft wie möglich wegzufahren. Heuer plane ich aber vor allem, den Südtiroler Sommer zu genießen, da ich wahrscheinlich erst im Dezember oder Januar wieder weiter verreisen kann.
Barbara Durnwalder, Koordinatorin der Küche am Krankenhaus Innichen
Ich muss sagen, mir gefällt meine Arbeit sehr gut. Meine Entspannung beziehungsweise mein Ausgleich zu meiner Arbeit in der Küche ist mein kleiner Bergbauernhof, den ich bewirtschafte. Ich erledige die anfallenden Arbeiten mit Freude, besonders die Tätigkeiten im Freien. Den Sommerurlaub verwende ich schon seit Jahren für die Heuarbeit. Wenn jemand fragt, wo ich meinen Urlaub verbringe, sage ich immer „in Kampanien mit einem All-inclusive-Paket (Wellness, frische Luft, Sport und sonnengebräunte Haut garantiert)“ – und meine dabei natürlich die Heuarbeit. Manchmal ist diese Landschaftspflege auch anstrengend – dennoch finde ich so den perfekten Ausgleich zu meiner Arbeit im Sanitätsbetrieb.
Alexander Kugler, Koordinierender Pflegedienstleiter des Gesundheitsbezirkes Bruneck
Nach der Arbeit suche ich den Kontakt zu Familie und Natur, wie etwa bei einem Spaziergang in den Wäldern meines Dorfes. Man spricht dabei über andere Themen als über die Arbeit. Im Sommer liebe ich es, eine Rad- oder Bergtour zu machen, im Winter gehe ich gerne Skifahren oder in die Sauna. Da ich – außer in der Sauna – nicht ein großer Fan von Temperaturen über 30 Grad bin, zieht es mich seit ein paar Jahren im Sommer in die nordischen Länder: Letztes Jahr waren wir an der Ostsee, dieses Jahr fahren wir mit einem Mietauto an die Nordsee und werden die Inseln und Städte wie Hamburg besuchen.
Miriam Piva, Pflegekoordinatorin der Geriatrie am Krankenhaus Bozen
Meine Freizeit verbringe ich mit meiner Familie: Wir lieben es, in die Berge zu gehen, ich mit meinem Mann und unserem lebhaften Malteser Sam. Unsere Tochter ist mittlerweile im Jugendalter und geht lieber mit ihren Freundinnen wohin, als etwas Anstrengendes zu unternehmen! Ansonsten bin ich Teil einer Gruppe, die sich mindestens dreimal wöchentlich mit den Trainerinnen im Freien trifft: Wir machen Cross Cardio und Functional Training. Unsere Familie liebt Griechenland und wir fahren seit Jahren immer wieder dorthin. Wir haben schon viele Inseln wie Samos, Rhodos, Skiathos, Kefalonia, Ithaka gesehen und im letzten Jahr haben wir eine Rundreise auf dem Peloponnes gemacht. Derzeit liebe ich besonders Kefalonia, dort waren wir bereits fünfmal. Heuer fahren wir nach Karpathos: Mal sehen, ob das der neue Platz 1 wird!
Elisabeth Montel, Direktorin des Gesundheitsbezirkes Brixen
Am besten entspanne ich mich bei Spaziergängen in der Natur und an der frischen Luft, auch bei leichtem Regenwetter. Ich liebe besonders Spaziergänge entlang von Flüssen oder Bächen: Dort beobachte ich, wie sich die Natur während der Jahreszeiten verändert, wie die Blumen sprießen, der Wald grün wird und ich beobachte verschiedene Vogelarten. Meine Arbeit beansprucht mich hauptsächlich mental, deshalb muss ich mich in meiner Freizeit zur Abwechslung körperlich betätigen. Das macht den Kopf frei und ich kann meinen Gedanken freien Lauf lassen. Abschalten kann ich auch, wenn ich abends für meine Familie das Abendessen zubereite. Im Fernsehen verfolge ich gerne Talkshows zu aktuellen Themen, in denen nicht nur die großen Probleme aufgezeigt werden, sondern auch „good news“ verbreitet werden. Vor dem Einschlafen tauche ich gerne in die Lektüre eines Buches oder einer Zeitschrift ein.
Im Sommer fahre ich mit meiner Familie ans Meer nach Apulien. Unterkunft und Verpflegung bekommen wir in einer rustikalen Bio-Masseria. Dort genieße ich die Naturverbundenheit und die Ruhe. Wir sind dort umgeben von einem Föhrenwald, von Getreide- und Sonnenblumenfeldern und einem Olivenhain. Just vor dem Gästezimmer gibt es herrlich duftende Lavendel-, Rosmarin und Pfefferminzbeete. Darauf tummeln sich Bienen, Hummeln und bunte Schmetterlinge. Einige Tage werden wir am Meer verbringen, das schöne Wetter genießen, den Sandstrand barfuß auf und ab spazieren und uns im Meerwasser abkühlen. Gerne besichtigen wir auch antike Städte und Ortschaften, machen Shopping, besuchen kulturelle Veranstaltungen, wo beispielsweise die „Pizzica“ getanzt wird und lassen uns kulinarisch verwöhnen.
Donatella Bertagnolli, Koordinatorin der Abteilung Geriatrie am Krankenhaus Meran
Ich relaxe am besten, indem ich Sport betreibe, egal ob im Fitnesscenter, beim Radfahren, Trekking oder Skifahren. Wesentlich dabei ist es, eine gute Begleitung zu haben: Auch eine kräftezehrende Aktivität wird als leichter empfunden, wenn man dabei angenehme Gespräche führen kann. Eine Zeitlang habe ich es mit dem Laufen probiert, aber da mir dabei das soziale Miteinander gefehlt hat, war das nichts für mich.
Für den Sommer habe ich noch nichts geplant, aber ich versuche meistens, verschiedene Dinge zu unternehmen, wie zum Beispiel eine Wanderung mit meinem Mann. Es gefällt mir sehr, mit dem Rucksack auf den Schultern zu starten und dann verschiedene Ortschaften zu entdecken, die man nur auf diese langsame Weise des Fortbewegens sehen kann. Man nimmt nur das Notwendigste mit und sieht plötzlich, wie wenig man wirklich benötigt.
Auch ein kurzer Meerurlaub ist immer schön, aber mir reichen ehrlich gesagt wenige Tage, danach freue ich mich wieder auf meine Berge. Sehr gerne mache ich auch eine schöne Reise in ferne Länder, deren Kultur für mich noch unbekannt ist – schauen wir mal, was der Sommer bringt!
Simone Koppmann, Pflegedienstleiterin am Krankenhaus Schlanders
Mein persönliches Entspannungsprogramm sieht folgendermaßen aus: Entweder ich lasse mir eine verwöhnende Kosmetikbehandlung zukommen oder ich genieße einen Prosecco-Abend mit Freunden, gerne unternehme ich auch eine erfrischende E-Bike-Tour. Meine Dosis Sonne tanke ich lieber im Winter, wenn hierzulande alles grau in grau ist. Im Sommer bleibe ich hier in Südtirol oder fahre höchstens kurz nach Neapel – Berge und Meer, das ist doch die beste Kombi, oder? Ich freue mich immer auf Kaiserschmarren mit Bergblick und Pizza am Golf von Neapel!