Wer sind die neuen Führungskräfte?
Bei der Vorstellung der Direktorinnen und Direktoren aus dem Verwaltungsbereich gab es ein wenig Aufholbedarf, deshalb sind dieses Mal besonders viele aus dem Verwaltungsbereich darunter und auch jene, die bereits 2023 ernannt worden sind.
Auf jeden Fall wünschen wir allen „Neuen“ viel Freude bei ihrer Arbeit und alles Gute für den neuen Aufgabenbereich!
Vera Schindler
Das könnte Sie auch interessieren
Andrea Marri,
seit Mai 2023 Direktor der Abteilung für Medizintechnik: „Meine Abteilung sorgt dafür, dass alle installierten Geräte, immerhin mehr als 23.000, effizient und sicher gewartet werden. Das Amt für Verwaltung biomedizinischer Technologien unterstützt bei der Planung des Austausches von Geräten sowie bei der Auswahl und Einführung von Technologien. Wir verfügen über ein effizientes Team von spezialisierten technischen Assistentinnen und Assistenten, die in den vier Bezirkskrankenhäusern tätig sind, sowie über ein Team von Verwaltungsmitarbeitenden.“
Hannes Reichhalter,
seit Dezember 2023 Direktor des Technischen Amtes im Bezirk Brixen: „Ich bin nun seit sechs Jahren im Gesundheitsbetrieb tätig, ich war stets gefordert und die Zuständigkeiten und die Verantwortung wurde immer mehr. Ich sorge für die Instandhaltung der Strukturen und verlasse mich dabei auf rund 40 Mitarbeitende. Für Wartung und Instandhaltung der technischen Anlagen und Geräte arbeiten wir mit spezialisierten Fachfirmen. Wir sind u.a. auch für die Energieversorgung, Müllentsorgung und das Management der Bauprojekte verantwortlich. Ich möchte dazu beitragen, dass der Gesundheitsbetrieb ein attraktiver Arbeitgeber bleibt und freue mich auf eine gute Zusammenarbeit.“
Anna Maria Ramoser,
führt seit Dezember 2023 das Amt für die Unterstützung der Sprengeldienste, die prothetische-pharmazeutische Betreuung und Heilbehelfe: „Ich komme aus dem Bereich der öffentlichen Auftragsvergabe und habe mehrere Jahre das Audit der Agentur für öffentliche Verträge geleitet. Seit 2021 bin ich Führungskraft im Sanitätsbetrieb, zunächst im Krankenhaus im Amt für Verpflegungsdienste, danach bin ich in den Park Edison umgezogen, wo ich meine neue, sehr spannende und abwechslungsreiche Tätigkeit begonnen habe. Es freut mich, dass ich meine Erfahrungen einbringen und Neues dazulernen kann.“
Manuel Zugliani,
Direktor des Amtes für Patientenmobilität, Informationsflüsse und indirekte Betreuung: „Ich habe die neue Aufgabe und alle damit verbundenen Herausforderungen im Mai 2023 übernommen. Das Amt wurde im Rahmen der Umsetzung des neuen Verwaltungsorganigramms eingerichtet. Gestützt auf das Vertrauen des vorherigen Abteilungsleiters, wurde mir als Hauptziel übertragen, viele Verwaltungsverfahren und Aufgaben der Mitarbeitenden neu zu organisieren und zu standardisieren. Diese Aufgabe fördert mein berufliches Wachstum und erlaubt mir, mit Mitarbeitenden aus verschiedenen Bereichen des Betriebes zusammenzuarbeiten.“
Peter Auer,
seit Dezember 2023 Direktor des Amtes für Arbeitssicherheit und -schutz: „Im Rahmen meiner Tätigkeit setze ich mich für die Vernetzung der Mitarbeitenden aus dem Bereich Arbeitssicherheit aller vier Bezirke ein. Es gilt Prioritäten zu setzen und die Sicherheit des Personals schrittweise zu verbessern, indem viel sensibilisiert wird und geeignete Verbesserungsmaßnahmen definiert werden. Sicher zu arbeiten, muss allen Mitarbeitenden und Führungskräften wichtig sein. Ich freue mich auf die Erfolge des Teams und die vielen zukünftigen Herausforderungen.“
Manuela Gotto,
Direktorin des Amtes für Aus- und Weiterbildung: „Ich bin Juristin und habe bereits einige Jahre in der Abteilung für Wohnortnahe Grundversorgung in Bozen gearbeitet. In der Vergangenheit war ich stellvertretende Generaldirektorin des Sozialbetriebes Bozen und als Führungskraft u.a. in Seniorenwohnheimen und Sprengeldiensten der Stadt Bozen tätig, bis ich im Februar 2024 meine neue Aufgabe übernommen habe. Zusammen mit dem auf alle Gesundheitsbezirke verteilten Team, betreue ich die interne und externe Weiterbildung, den Bereich Sprachen und Arbeitssicherheitskurse aller Mitarbeitenden. Ich freue mich, dass ich mich nun dieser neuen Herausforderung stellen und durch Weiterbildung zur Verbesserung der Qualität der Dienstleistungen beitragen kann.“
Daniela Qualtieri,
Direktorin des Amtes für Verpflegungsdienste und Kontrolle von vergebenen Diensten beim Gesundheitsbezirk Bozen: „Seit Mai 2024 bin ich nun Amtsdirektorin und habe vielfältige Aufgabenbereiche. Ich verwalte mit meinem Team die Mensa, die Küche und das Lebensmittelmagazin des Bozner Krankenhauses sowie die Wäscheversorgung, die Parkplätze und habe die Kontrolle der Reinigung im gesamten Gesundheitsbezirk über. Es ist mir bewusst, dass sich all dies auf die ‚Lebensqualität‘ am Arbeitsplatz und auf das Wohlbefinden der Patientinnen und Patienten auswirkt. Deshalb versuche ich, diese Dienstleistungen mit meinem Team und in Zusammenarbeit mit anderen Ämtern, ständig zu verbessern.“
Simone Zancanaro,
Direktor des Amtes für die Informationssysteme der territorialen Dienste seit Mai 2024: „Der Wiederaufbauplan (PNRR) setzt einen Schwerpunkt auf die Weiterentwicklung der Gesundheitsdienste. Diese sollen eine modernere und effizientere Gesundheitsversorgung garantieren. Für die Leitung der Struktur, die sich mit den Informationssystemen dieser Dienste befasst, stellt dies einerseits eine besondere Herausforderung und andererseits eine große Chance dar, die es für Verbesserungen zu nutzen gilt. Mein Hauptziel ist es, diese Gelegenheit zu ergreifen, indem ich mich zur Verfügung stelle und versuche, ein motivierendes Arbeitsklima zu schaffen, in dem wir gut zusammenarbeiten können.“
Ilaria Piccinotti,
Direktorin des Amtes für Gesundheitskommunikation seit Juli 2024: „Das neue Amt in der Abteilung Kommunikation, dem ich nun vorstehe, hat unter anderem die Aufgabe, die Bürgerinnen und Bürger über Initiativen, Vorsorgeuntersuchungen und Gesundheitskampagnen zu informieren sowie einen gesunden Lebensstil zu fördern. Die größte Herausforderung wird es sein, eine effiziente und zugleich einfühlsame Art zu finden, mit den Bürgerinnen und Bürgern in Kontakt zu treten. Um dieses Vorhaben zu erreichen, sind die Mitarbeit meines Teams und die Synergie mit allen Betriebsstrukturen, sei es im Verwaltungs- als auch im medizinischen Bereich, unerlässlich.“
Fabio Zadra,
Direktor des Amtes für Karriereentwicklung, Performance und Produktivität: „Ich bin gelernter Jurist mit Fokus auf die gerichtliche Laufbahn und nach acht Jahren Dienst im Sanitätsbetrieb in verschiedenen Rollen innerhalb des Personals, sowie einer kurzen Periode in der Landesverwaltung, bin ich mit Juli 2024 zum Amtsdirektor ernannt worden. Die größte Herausforderung der von mir geleiteten Einheit ist die Auswahl von Führungskräften sowohl im sanitären als auch im Pflege- und Verwaltungsbereich. Die Stärke des Amtes ist das eingeschworene und in allen Sektoren kompetente Team, mit welchem wir die vielfältigen Aufgaben in diesem komplexen Verantwortungsbereich meistern können.“
Evelin Reinstaller,
Direktorin der Verwaltungsleitung der Krankenhäuser Meran und Schlanders: „Mit Juli 2024 habe ich meine neue Aufgabe übernommen, die schön und verantwortungsvoll ist. Als gebürtige Meranerin ist es für mich eine besondere Ehre, diese Tätigkeit im Gesundheitsbezirk Meran ausüben zu können, denn seit meiner Kindheit habe ich eine enge persönliche Bindung zu diesem Gebiet. Besonders stolz bin ich darauf, jene Position bekleiden zu dürfen, die der erst kürzlich verschiedene Dr. Bruno Barbieri viele Jahre inne hatte. Ich freue mich auf die bevorstehenden Herausforderungen.“
Sophie Biamino,
ist seit Mitte Juni die jüngste stellvertretende Bezirksdirektorin und Verwaltungsleiterin in den Krankenhäusern Bruneck und Innichen. Die Juristin war bis zum Jahre 2022 als Direktorin für die sanitären Einkäufe im Südtiroler Sanitätsbetrieb tätig, um darauf zwei Jahre lang als Direktorin die Sozialdienste Pustertal mit über 300 Mitarbeitenden zu führen. „Der Patient, die Patientin steht im Mittelpunkt unseres Betriebes. Ich werde diesem Grundsatz entsprechend die besten Rahmenbedingungen dafür schaffen.“
Oreste Pieramico,
Sanitätskoordinator vom Gesundheitsbezirk Meran seit Juli 2024: „Seit 2013 bin ich Primar der Inneren Medizin am Krankenhaus Schlanders, zuvor war ich in Deutschland und Meran tätig. Seit Jahren kenne ich die Realität der beiden Krankenhäuser im Bezirk Meran. Deshalb halte ich die Umsetzung der Zusammenarbeit zwischen dem Bezirkskrankenhaus und dem Basiskrankenhaus durch die Optimierung der verfügbaren Ressourcen für sehr wichtig. Dieser Prozess der Qualitätsverbesserung der Gesundheitsdienste ist untrennbar mit der Stärkung der Zusammenarbeit zwischen der medizinischen Versorgung vor Ort und den Krankenhäusern verbunden.“
Dagmar Regele,
seit August 2024 Direktorin des funktionellen Departments für Prävention: „Ich freue mich auf meine Tätigkeit, die sehr weitläufig ist. Wir arbeiten mit anderen Diensten und Abteilungen des Sanitätsbetriebes, der öffentlichen Landesverwaltung und privaten Partnern zusammen. In jedem Lebensalter ist es wichtig, für Gesundheitsförderung und Prävention zu sensibilisieren, damit die Menschen bis ins hohe Alter gesund bleiben. Jeder kann durch einen gesunden Lebensstil und regelmäßige ärztliche Vorsorgeoder Früherkennungsuntersuchungen sehr viel für die Gesundheit tun. Außerdem stehen uns Schutzimpfungen zur Verfügung, wodurch Infektionen verhindert oder der Krankheitsverlauf vermindert werden können.“
Paola Sperindé,
seit Juli 2024 Pflegedienstleiterin für den Bereich Rehabilitation, Hygiene, öffentliche Gesundheit und territoriale Dienste im Gesundheitsbezirk Bozen: „Ich freue mich sehr auf diese neue Herausforderung und auf die Zusammenarbeit mit meinem Team. Besonders liegt mir der Ausbau der wohnortnahen Versorgung im Reha-Bereich am Herzen. Ich glaube sehr an die berufsübergreifende Zusammenarbeit und in meiner neuen Tätigkeit wird es mir möglich sein, mit Menschen verschiedener Berufe zu arbeiten, um die wohnortnahe Versorgung weiterzuentwickeln.“
Dennis Ramus,
Koordinator des Departements für Gesundheitsvorsorge seit August 2024: „Das in mich gesetzte Vertrauen freut mich sehr. Prävention betrifft nicht nur den Gesundheitsschutz der einzelnen Bürger, sondern auch jenen der Gemeinschaft und der öffentlichen Gesundheit. Dazu üben wir verschiedene amtliche Kontrolltätigkeiten, wie Probenahmen und Inspektionen, aus und wir geben den einzelnen Unternehmen im Rahmen der amtlichen Kontrollen Hilfestellungen. Die Zusammenarbeit mit den Unternehmen und Berufsverbänden ist grundlegend, damit die Präventionsmaßnahmen möglichst viele Menschen erreichen und zum Schutz der Bürger beitragen.“
Francesca Lubian,
Primarin der Geriatrie im Krankenhaus Bozen seit August 2024: „Die Geriatrie ist eine Abteilung, zu der neben den stationären Betten im Krankenhaus auch die Memory Clinic und das Schwerstpflegeheim Firmian gehören. Die Einrichtungen sind zwar unterschiedlich, haben aber gemeinsam, dass sie sich um denselben Patiententyp - den komplexen, gebrechlichen älteren Menschen – kümmern, der aus verschiedenen Perspektiven betrachtet werden muss, um seinen vielfältigen Bedürfnissen gerecht zu werden. Die wirkliche Herausforderung für die kommenden Jahre besteht darin, die Intervention des Geriaters, vor allem im Bereich der Telemedizin, beim Patienten zu Hause und in stationären Einrichtungen zu verstärken“.