Bekämpfung von krankheitsübertragenden Insekten (Vektoren)

Tigermücke (Foto: 123rf)
Tigermücke (Foto: 123rf)

Der Sanitätsbetrieb Südtirol (ASDAA), die Autonome Provinz Bozen über die Landesagentur für Umwelt und Klimaschutz (APPA), die Sektion Bozen des Seuchenbekämpfungsinstitutes der Venetien (IZSVe) sowie die Gemeinden Südtirols kümmern sich – jeweils im Rahmen ihrer Zuständigkeiten – um die Überwachung und Bekämpfung von Stechmücken in öffentlichen Bereichen. Parallel zu diesen Maßnahmen ist es wesentlich, auch im privaten Bereich konkrete Handlungen umzusetzen.

Gute Praktiken für Gärten und Balkone:

  • Untersetzer mindestens einmal pro Woche vollständig entleeren. Wenn dies nicht möglich ist, Larvizid-Behandlungen entsprechend den Etikettenangaben durchführen.
  • Zierbecken und Bewässerungsbecken regelmäßig mit biologischen Larviziden behandeln.
  • Fässer, Tonnen und Behälter mit dicht schließenden Deckeln oder Insektenschutzgittern abdecken.
  • Mulchfolien straff spannen oder bei Bedarf Larvizide spätestens 5 Tage nach Regen anwenden.
  • Eimer, Tonnen und Gießkannen nicht im Freien lagern oder umgekehrt unter Dach aufbewahren.
  • Gitter, Abläufe und Schächte regelmäßig reinigen und Larvizide alle 2–4 Wochen einsetzen.
  • Kleine Wasseransammlungen entfernen, da sie Brutstätten darstellen können.

Larvizide wirken auf die Larven, indem sie deren Entwicklung zum erwachsenen Insekt verhindern. Erhältlich in Apotheken, Gartenfachhandel oder online.

Was man nicht tun sollte:
Keine erwachsenen Mücken mit gesundheits- oder umweltschädlichen Insektiziden bekämpfen.

https://umwelt.provinz.bz.it/de/umwelt-gesundheit/informationen-tigermuecke

Letzte Aktualisierung: Heute