EXOMEL

EXOMEL wird im Rahmen des Programms für grenzüberschreitende Zusammenarbeit Italien–Österreich Interreg VI-A 2021–2027 mit Unterstützung des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) finanziert. Das Projekt unterstreicht den Wert der internationalen Zusammenarbeit in der Krebsforschung und vernetzt italienische und österreichische Gesundheitseinrichtungen, Universitäten und technologische Kompetenzen. 

Das Projekt mit dem Titel „Exosomale microRNA aus der Flüssigbiopsie zur Überwachung und individuellen Anpassung der Behandlungen des fortgeschrittenen Hautmelanoms“ zielt darauf ab, innovative Diagnosetechnologien zu entwickeln und zu validieren, die von den beteiligten klinischen Zentren gemeinsam genutzt werden, um die Behandlungen immer gezielter, wirksamer und an die individuellen Merkmale der PatientInnen angepasst zu gestalten. Das innovativste Element betrifft die Verwendung der Urinprobe als Form der Flüssigbiopsie: EXOMEL wird nämlich Exosomen, kleine Vesikel, die an der Kommunikation zwischen den Zellen beteiligt sind, sowie die von ihnen transportierten microRNAs untersuchen, mit dem Ziel, eine Kombination biologischer Signale zu identifizieren, die dazu dient, Patienten, die auf eine Immuntherapie ansprechen, von denen zu unterscheiden, die nicht darauf ansprechen. 

Im Projekt beteiligt sich der Südtiroler Sanitätsbetrieb (SABES) gemeinsam mit den anderen klinischen Partnern an der Sammlung und Verwaltung von biologischen Proben und klinischen Daten und sorgt dabei für eine gute Datenqualität sowie die Einbindung der PatientInnen. 

Beteiligt an der Partnerschaft sind auch die Universität Triest, die Universitätsklinik für Dermatologie und Allergologie der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg sowie ein italienisches Klein- und Mittelunternehmen. 

Dekorative Grafik

Letzte Aktualisierung: 15/09/2026