Mücken und durch sie übertragbare Infektionskrankheiten

Stechmücken sind Vektoren, die verschiedene Infektionskrankheiten übertragen können. In Europa kommen vor allem Mücken der Gattungen Aedes (z. B. Aedes albopictus, die sogenannte Asiatische Tigermücke) und Culex vor (z.B. Culex pipiens, die Gemeine Stechmücke).

Tigermücke? Halte sie fern!
Tigermücke? Halte sie fern!

Aedes-Mücken sind überwiegend tagsüber aktiv, während Culex-Mücken vor allem nachts stechen. Die Larven der Aedes-Mücken entwickeln sich bevorzugt in kleinsten stehenden Wasseransammlungen im urbanen Raum (z. B. Untersetzer von Blumentöpfen und Gullys). Culex-Larven finden sich hingegen eher in größeren Wasseransammlungen in periurbanen und ländlichen Gebieten (z. B. Teiche und Gräben).

Prophylaxe

  1. Individueller Schutz – Verwenden Sie mückenabweisende Produkte und beachten Sie die Gebrauchsanweisungen. Achten Sie darauf, dass es sich um beim Gesundheitsministerium angemeldete medizinische Produkte handelt - “Presidi Medico-Chirurgici - PMC”. Tragen Sie helle, langärmlige Kleidung und vermeiden Sie stark parfümierte Düfte und Deodorants, die Mücken anziehen können.
  2. Schutz der Innenräume - Bringen Sie engmaschige Moskitonetze an Fenstern und Türen an und verwenden Sie geeignete Raumabwehrmittel. Klimaanlagen tragen ebenfalls dazu bei, Mücken fernzuhalten.
  3. Schutz im Außenbereich - Vermeiden Sie stehendes Wasser im Garten oder auf dem Balkon (z. B. in Untersetzern, Gießkannen oder Eimern), halten Sie Dachrinnen und Abflüsse sauber und behandeln Sie diese mit geeigneten Larviziden, die die Larvenentwicklung verhindern. Auch Zierbrunnen, Teiche und aufblasbare Pools sollten regelmäßig gepflegt und mit spezifischen Produkten behandelt werden. In Teichen können auch larvenfressende Fische eingesetzt werden, um die Mückenentwicklung zu begrenzen.
  4. Schutz auf Reisen - Informieren Sie sich vor der Abreise über die Gesundheitssituation am Reiseziel, nehmen Sie Repellents und schützende Kleidung mit und achten Sie nach der Rückkehr besonders auf mögliche Krankheitssymptome. Der Dienst für Hygiene und öffentliche Gesundheit bietet medizinische Reiseberatung an. Sollten nach der Rückkehr Fieber, Gelenkschmerzen, Kopfschmerzen, Hautausschläge oder andere ungewöhnliche Symptome auftreten, wenden Sie sich bitte an den Sanitätsdienst und geben Sie an, dass Sie kürzlich verreist waren. Um eine mögliche Weiterverbreitung der Krankheit zu verhindern, vermeiden Sie es möglichst, von Mücken gestochen zu werden.

Weitere Informationen darüber, wie Sie sich selbst (auch auf Reisen), Ihr Haus, Ihr Kondominium oder Ihren Garten schützen können, finden Sie im unterstehenden Download-Bereich.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der Umweltmedizin zum Thema Mückenbekämpfung.

Kontakte

Sektion für Umweltmedizin

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Amba Alagistraße 33, 4. Stock
39100 Bozen (BZ)

Öffnungszeiten

Montag-Freitag 9:00 - 12:00 Uhr

Dr.in Giulia Morosetti

Direktorin

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Klemens Hitthaler

Koordinator der Techniker für die Vorbeugung

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